Detailansicht

Hochwasserschutz und der Einfluss von Vorhersagesystemen
Julia Hasenhütl
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Geowissenschaften, Geographie und Astronomie
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Lehramtsstudium UF Bewegung und Sport UF Geographie und Wirtschaftskunde
Betreuer*innen
Thomas Glade ,
Sabine Kraushaar
Volltext in Browser öffnen
Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.42777
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-28694.25401.207154-1
Link zu u:search
(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
In Österreich stellen Hochwasser die häufigsten und schadensträchtigsten Katastro-phenereignisse dar. Vor allem die Donauhochwasser verursachten in den vergange-nen Jahren die höchsten ökonomischen Schäden in Österreich (vgl. BLÖSCHL 2015: 3). Hochwasser sind Naturereignisse, die nicht gleichmäßig verteilt vorkommen, sondern sich zeitlich in hochwasserarme und hochwasserreiche Perioden teilen. Hochwasser lassen sich leider auch nicht vermeiden, da sie Bestandteile des natürlichen Wasser-kreislaufs sind. Niederschlag, der nicht durch Pflanzen, Boden oder andere natürliche Möglichkeiten zurückgehalten werden kann wird oberflächlich abgeführt. Hochwasser entstehen daher durch das Zusammentreffen besonders ungünstiger, den Oberflä-chenabfluss fördernde, Konstellationen (vgl. BLÖSCHL 2015: 3). Hochwasser sind aber auch Resultat von menschlichen Eingriffen, die das Abfluss-geschehen in vielerlei Hinsicht beeinflussen. Erwähnenswert sind unter anderem anthropogene Einflüsse auf das Klima, die Nutzung der Gewässer, der gewässernahe Bereich sowie die Umgestaltung der Fließgewässer zur Optimierung der Nutzungen. Wesentliche Parameter des Wasserhaushaltes wie die Niederschlagsintensität verän-dern sich daher durch die Einwirkung des Menschen (vgl. BLÖSCHL 2015: 3). Aufgrund der Nutzung gewässernaher Bereiche muss versucht werden, mit den zur Verfügung stehenden Gestaltungsmöglichkeiten ein Optimum an Schutz zu errei-chen. Bei vielen örtlichen Gegebenheiten, unter anderem in der Wachau, ist eine dauerhafte Konstruktion einer Hochwasserschutzmaßnahme nicht möglich oder nicht erwünscht. Demnach kommen mobile Schutzsysteme, welche in enger Kooperation mit Hochwasservorhersagesystemen stehen, zum Einsatz (vgl. BMLFUW 2002: 33). Eine Hochwasservorhersage muss daher die hochkomplexe Aufgabe, die Zusammen-führung verschiedener Faktoren wie Wetter, Vegetation, Böden und Landschaftsfor-men wahrnehmen, um einerseits daraus eine realistische Prognose erstellen zu kön-nen und andererseits Hochwasserschutzaktivitäten durch den Menschen zu steuern (vgl. Blöschl et al. 2013: 9).

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Hochwasser Vorhersagesysteme mobiler Hochwasserschutz
Autor*innen
Julia Hasenhütl
Haupttitel (Deutsch)
Hochwasserschutz und der Einfluss von Vorhersagesystemen
Publikationsjahr
2016
Umfangsangabe
151 Seiten : Illustrationen, Diagramme, Karten
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Thomas Glade
Klassifikationen
38 Geowissenschaften > 38.09 Physische Geographie ,
38 Geowissenschaften > 38.10 Geologie: Allgemeines ,
38 Geowissenschaften > 38.82 Klimatologie ,
38 Geowissenschaften > 38.85 Hydrologie: Allgemeines
AC Nummer
AC13262293
Utheses ID
37868
Studienkennzahl
UA | 190 | 482 | 456 |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1