Detailansicht
The concept of ecophilosophy according to Henry Odera Oruka.
David Kipruto Malel
Art der Arbeit
Dissertation
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Philosophie und Bildungswissenschaft
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Dr.-Studium der Philosophie Philosophie
Betreuer*in
Franz Martin Wimmer
DOI
10.25365/thesis.42826
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-25381.98446.716066-8
Link zu u:search
(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Das Konzept der Ecophilosophie nach Henry Odera Oruka (Abstract)
Der ökologische Wandel beeinflusst zunehmend jedes Lebewesen, jedes Ding. Fortschritte in der Entwicklung haben zu Massenablagerung von Giftmüll geführt, was mehrere Krisen in der Landwirtschaft und Tierwelt bewirkt hat. Die durch Menschen herbeigeführten Störungen in der Natur mindern die Zukunftsaussichten und das Gleichgewicht der Koexistenz zwischen ihnen. Es gibt einen Dokumentarfilm, Darwin`s Nightmare, der die Sorgen und Konflikte, die durch Menschen verursacht wurden, erarbeitet. Der Film zeigt, die Gleichgültigkeit der Europäer gegenüber dem Leiden der indigenen Bevölkerung, welches sie verursacht haben, und das Überleben dieser, die zunächst Umweltstabilität genossen hatten. In einer solchen erschreckend Situation stellen sich einige ernste Fragen: Warum gibt es so ein Ungleichgewicht und Spannung zwischen den einzelnen kosmischen Elementen? Wer ist verantwortlich für eine solche bedrohlich und erschreckend Realität? Welche Rolle sollte die Vernunft, Ethik, Konzepte usw. in solchen irdischen Krisen und Sorgen spielen? Die Herausforderung, welcher die moderne Philosophie gegenübersteht, ist diese Probleme in einer Weise zu überwinden, die zu einem weisen Ansatz der Ökologie führen. Der neue Kanon der Ecophilosophie ist ein Versuch, eine neue Grundlage des Denkens zu schaffen, neue Zukunftsvisionen, neue Vorstellungen, die alle Elemente des Kosmos annehmen und vereinen.
Die Krise in der Philosophie erfordert dringend eine Überprüfung bestimmter epistemologischer, religiöser und ethischer Konzepte. In jedem Bereich des Wissens sollte die Exklusivität gefördert werden, anstatt der Inklusivität. Mit der Entscheidung für umfassendere Formen der Ethik und des Wissen usw., kann eine gewissenhaftere Haltung gegenüber der Natur entwickelt werden. Ecophilosophie, ein neuer Kanon, soll ein Gespür für die Ehrfurcht vor der Natur vermitteln und die Erkenntnis, dass wir Menschen eine Ausformung und Teil der Natur sind. Die Natur ist auch eine Erweiterung von uns, diese beiden Ideen, die Natur und wir, sind in den drei Strömungen der Ecophilosophy (Tiefenökologie, Ökofeminismus und Sozio-Ökologie) erklärt. Die Vernetzung von Mensch und Natur ist auch möglich, im Studium der Ethik von anderen Kulturen und vor allem der parental earth ethics, nach Odera Oruka. Seit einem gewissen Zeitraum, erlebt nun die Philosophie neue Herausforderungen und erfordert deshalb neue Methoden, so dass sie ihre Bedeutung beibehalten kann. Neben Logik und Vernunft haben Hermeneutik, Dialog / Dialektik traditionell wenige Früchte getragen.
Das polylogische Verfahren verspricht eine Möglichkeit, diese verloren Formen zu verbessern und eine interkulturelle Ecophilosophie zu erreichen, deren Reichweite umfassend und global ist. Mit der Einbeziehung anderer Kulturen, Ideen, Strömungen, und in der Kritik westlicher philosophischer Begriffe, wird Ecophilosophie eine Grundlage von Theorien und Praktiken für die ganze Menschheit. Die Ecophilosphie kann somit dazu beitragen, dass die Erde zu einem besseren Ort zum Wohnen für alle Lebewesen wird.
Abstract
(Englisch)
The concept Ecophilosophy according to Henry Odera Oruka (Abstract)
Ecological change is increasingly affecting every living and non-living thing. Development advancements have resulted in the mass dumping of toxic waste resulting in multiple crises in agriculture and wildlife. The interference in nature by human being is diminishing the future outlook and equilibrium of the coexistence between them. There is a documentary film, Darwin’s Nightmare, which elaborates the concerns and conflict caused by Man. The film shows indifference to the suffering the Europeans caused and the survival of the indigenous people who had initially enjoyed environmental stability. In such a frightening situation some serious questions can be asked: Why is there such an imbalance and tension between individual members of the cosmos? Who is responsible for such a threatening and alarming reality? What role should reason, ethics, concepts, etc. play in such Earthly crises and concerns? The challenge that modern philosophy faces is to overcome these problems in ways that will lead to a wiser approach to ecology. The new canon of ecophilosophy is an attempt to formulate a new foundation of thought, new visions of the future, new concepts that embrace and unite all members of the cosmos.
The crisis in philosophy urgently requires a re-examination of certain epistemological, religious and ethical concepts. In each sphere of knowledge, the exclusiveness should be encouraged rather than inclusiveness. By opting for more inclusive modes of ethics and knowledge, etc., a more conscientious attitude towards nature can be developed. Ecophilosophy, a new canon, has to instil a sense of reverence for nature and the realization that we human beings are extensions and members of nature. Nature is an extension of us, these two ideas, nature and us, are elucidated in the three streams of Ecophilosophy (deep ecology, Ecofeminism and socio-ecology). The interconnectness of peoples and nature is also possible in studying ethics of other cultures and especially parental earth ethics, according to Odera Oruka.
Over a period of time, philosophy faces new challenges and therefore requires new methodologies so that it can maintain its significance. Besides logic and reason, hermeneutics, dialogue/dialectic have traditionally borne little fruit. The polylogical method promises a way of improving these lost forms and achieving an intercultural ecophilosophy that is comprehensive and global in reach. In incorporating other cultures, ideas, streams, and in re-examing Western philosophical concepts, Ecophilosophy becomes a foundation of theories and praxis suitable for the whole human race. i.e. making it a better place to inhabit.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Englisch)
Henry Odera Oruka Ethic Ecophilosophy Intercultiral Philosophy Natur
Schlagwörter
(Deutsch)
Henry Odera Oruka Ethik Ökophilosophie Interkulturelle Philosophie Natur
Autor*innen
David Kipruto Malel
Haupttitel (Englisch)
The concept of ecophilosophy according to Henry Odera Oruka.
Publikationsjahr
2016
Umfangsangabe
218 Seiten
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Franz Martin Wimmer
AC Nummer
AC13316402
Utheses ID
37910
Studienkennzahl
UA | 092 | 296 | |
