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Sprachenbilder
Beschreibungen und Einstellungen zu Mehrsprachigkeit und Überlegungen zum Eisatz von Sprachenportraits
Klara Dreo
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Angewandte Linguistik
Betreuer*in
Brigitta Busch
DOI
10.25365/thesis.43192
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-18775.97536.460870-8
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Erforschung von Spracheinstellungen und Sprachbewertungen individueller sprachlicher Repertoires und individueller Mehrsprachigkeit. Eine Gruppe von sechs Studierenden unterschiedlicher Herkunft und soziodemographischer Merkmale wurden gebeten Sprachenportraits anzufertigen. Des Weiteren wurden drei offene, qualitative Interviews mit den Studierenden geführt, um deren Spracheinstellungen, Gefühle und Wertvorstellungen hinsichtlich ihrer eigenen sprachlichen Ressourcen aufzudecken. Die Interviews wurden aufgezeichnet und mithilfe einer Themenanalyse untersucht. Um den Effekt der Sprachenportraits als Instrument zur Förderung von Sprachbewusstsein zu untersuchen, wurde ein Monat später eine zweite Datenerhebung vorgenommen und den Teilnehmenden die Möglichkeit zur Reflexion der Methode gegeben. Mit einem einzigen Teilnehmer ergab sich die Möglichkeit eine dritte Datenerhebung durchzuführen.
In der Analyse wurden zwei wichtige Faktoren identifiziert, die übergreifend bei der Bewertung der Sprachen durch die Teilnehmenden eine wichtige Rolle zu spielen scheinen: die emotionale und die gesellschaftliche Wichtigkeit der sprachlichen Ressourcen. Die emotionale Wichtigkeit schien vor allem eine Rolle bei Sprachen zu spielen, die die Teilnehmenden in Zukunft lernen wollten, die gerade gelernt wurden oder die sie einfach „schön“ fanden. Die gesellschaftliche Wichtigkeit der Sprachen war vor allem bei der Bewertung von Deutsch als Bildungssprache und Englisch als lingua franca ausschlaggebend. Die Erstsprachen der Teilnehmenden wurden bei der Beschreibung der Sprachenportraits meist als erstes thematisiert, deren weitere Beschreibung blieb jedoch auffallend unmarkiert.
In methodologischer Hinsicht erwies sich das Sprachenportrait als sehr gut geeignet um Aspekte der Language Awareness und Spracherleben zu thematisieren. Durch die Wiederholung der Übung bestätigte sich außerdem ihr momentaner und situationsabhängiger Charakter.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Englisch)
multilingualism language portrait verbal repertoire language attitude language awareness
Schlagwörter
(Deutsch)
Mehrsprachigkeit Sprachenportrait sprachliches Repertoire Spracheinstellung Sprachbeschreibung Sprachreflexion Sprachbewusstsein Spracherleben
Autor*innen
Klara Dreo
Haupttitel (Deutsch)
Sprachenbilder
Hauptuntertitel (Deutsch)
Beschreibungen und Einstellungen zu Mehrsprachigkeit und Überlegungen zum Eisatz von Sprachenportraits
Paralleltitel (Englisch)
Language in pictures
Publikationsjahr
2016
Umfangsangabe
v, 124 Seiten : Illustrationen
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Rudolf de Cillia
Klassifikationen
17 Sprach- und Literaturwissenschaft > 17.23 Mehrsprachigkeit ,
17 Sprach- und Literaturwissenschaft > 17.40 Angewandte Sprachwissenschaft: Allgemeines
AC Nummer
AC13396922
Utheses ID
38227
Studienkennzahl
UA | 066 | 899 | |
