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Lobgedichte und andere Gedichte des osmanischen Dichters Keşfī (m. 1538-9)
Versuch der Bestimmung eines "unpopulären" Stils
Hülya Celik
Art der Arbeit
Dissertation
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Dr.-Studium der Philosophie (Dissertationsgebiet: Orientalistik, Fachbereich: Turkologie)
Betreuer*in
Edith Gülçin Ambros
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.43205
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-24223.66872.721066-1
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
In der vorliegenden Arbeit wurde zuerst versucht, das Leben des osmanischen Dichters Keşfī (m. 1538-9) anhand verschiedener Informationen aus Dichterbiographien des 16. Jahrhunderts, den Werken des Dichters selbst, Archivdokumenten und anderen Primärquellen zu ermitteln. Der größere Teil der Arbeit hat sich Keşfīs Dichtung gewidmet. In dem dieser Arbeit zugrunde liegenden Teil der bisher bekannten einzigen Handschrift seiner Gedichtsammlung (Dīvān) befinden sich 53 Lobgedichte (qaṣīden), 21 Chronogramme (tārīḫ), acht Gedichttypen mit dem Reimschema xa xa … (qıṭʿa), elf Gedichttypen mit dem Reimschema aa xa … (naẓm) und 12 Strophengedichte (musammaṭ). Diese Gedichte wurden in Edition vorgelegt und auf deren technische Eigenschaften, Sprache und Stil wurde tiefgehend eingegangen. Hinsichtlich des Stils der Gedichte wurden vor allem die rhetorischen Elemente untersucht und mit Passagen aus den Gedichten veranschaulicht. Ein großes Augenmerk wurde dabei auf die Stilbesonderheiten in Keşfīs Gedichten gerichtet. Da Laṭīfī (m. 990/1582), der zeitgenössische Verfasser einer Dichterbiographie, erwähnt, dass Keşfī aufgrund seines ungewohnten Stils nicht so populär war wie andere Dichter seiner Zeit, wurde auch versucht zu ermitteln, inwiefern seine Lobgedichte stilistisch abweichen. Um auch die Frage, ob Keşfī ein guter oder schlechter Dichter war, teilweise beantworten zu können, wurden ausgewählte qaṣīden Keşfīs mit denen anderer, berühmter und von modernen Literaturkritikern als “gut” bezeichneter Dichter verglichen. Somit waren die Ziele dieser Arbeit einerseits eine tiefgehende Studie der Lobgedichte Keşfīs, andererseits der Versuch, die Merkmale eines 'unpopulären' poetischen Stils des 16. Jahrhunderts zu bestimmen.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Osmanische Poesie Literaturwissenschaft Philologie
Autor*innen
Hülya Celik
Haupttitel (Deutsch)
Lobgedichte und andere Gedichte des osmanischen Dichters Keşfī (m. 1538-9)
Hauptuntertitel (Deutsch)
Versuch der Bestimmung eines "unpopulären" Stils
Publikationsjahr
2016
Umfangsangabe
432 Seiten
Sprache
Deutsch
Beurteiler*innen
Gisela Procházka-Eisl ,
Claudia Römer
Klassifikationen
17 Sprach- und Literaturwissenschaft > 17.83 Lyrik ,
18 Einzelne Sprachen und Literaturen allgemein > 18.87 Türkische Sprachen und Literaturen
AC Nummer
AC13234947
Utheses ID
38239
Studienkennzahl
UA | 792 | 397 | 386 |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1