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Electrophysiological correlates of human long-term face adaptation
Marit Petzka
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Psychologie
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Psychologie
Betreuer*in
Thomas Ditye
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.43264
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30943.88521.161474-6
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Wenn man für einige Sekunden ein auseinandergezogenes Gesicht sieht, wird ein normales Gesicht danach als zusammengedrückt wahrgenommen. Dies wird auch als Gesichtsadaptation bezeichnet und stellt ein Beispiel für die flexible Anpassung des visuellen Systems an Änderungen in der Umwelt dar. Die vorliegende Studie untersucht die der Adaptation zugrundeliegenden Mechanismen und wirft die Fragen auf (a) ob es mehr als einen Mechanismus gibt, der die Adaptation bestimmt, (b) ob Adaptation als eine Form des Lernens betrachtet werden kann und (c) ob es ein sensibles elektrophysiologisches Korrelat (N170 und P250) im Elektroenzephalogramm (EEG) gibt. Um diese Fragen beantworten zu können wurden auseinandergezogene und zusammengedrückte Gesichter als Adaptoren genutzt. Eine Versuchspersonengruppe hat 12 Minuten am Stück adaptiert, während die zweite Versuchspersonengruppe in 12 einminütigen Blöcken adaptierte. Nach der Adaptation adaptierten beide Gruppen auf einen weiteren Adaptor für eine kürzere Zeit, um den ursprünglichen Adaptationseffekt zu überschreiben. Die wahrgenommene Gesichtsverzerrung und das EEG wurden erhoben. Es konnte gezeigt werden, dass der ursprüngliche Adaptationseffekt nach der zweiten Adaptation zurückkam. Allerdings gab es keinen Unterschied zwischen beiden Gruppen. Außerdem konnte weder die N170 noch die P250 als elektrophysiologisches Korrelat von Adaptation bestimmt werden. Die Ergebnisse zeigen, dass Adaptation auf mehr als einen Mechanismus basiert. Adaptation profitiert, zumindest in Bezug auf den ‚spacing effect‘, nicht von einer verteilten Bedingung wie andere Formen des Lernens.
Abstract
(Englisch)
When looking at an extended face for a few seconds a following normal face will appear compressed. This is called face adaptation and is one example of the flexible adjustment of the visual system to changes in the environment. The present study investigated the underlying mechanisms of adaptation in terms of the questions (a) whether there is more than one mechanism that subserving adaptation, (b) if adaptation can be regarded a form of learning and (c) whether there is a sensitive electrophysiological marker of adaptation (i.e., the N170 and P250) in the electroencephalography (EEG). To answer these questions extended and compressed faces were used as adapters in a computer experiment. One group of participants continuously adapted for 12 minutes, whereas the second group of participants adapted in 12 one-minute blocks. After adaptation both groups adapted to a second adapter for a shorter time to overwrite the original adaptation effect. Perceived face distortion and EEG were measured and revealed that the original adaptation effect returned once adaptation had stopped but there were no differences between the two groups. Furthermore, neither N170 nor P250 could be identified as an electrophysiological marker of adaptation. The results indicate that adaptation relies on more than one mechanisms. Adaptation does not benefit from a distributed condition as other forms of learning do and thus seems to be different from learning – at least concerning a spacing effect.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
Adaptation Visual aftereffects Learning Event Related Potential N170 P250
Schlagwörter
(Deutsch)
Adaptation Visuelle Nacheffekte Lernen Ereigniskorrelierte Potentiale N170 P250
Autor*innen
Marit Petzka
Haupttitel (Englisch)
Electrophysiological correlates of human long-term face adaptation
Paralleltitel (Deutsch)
Elektrophysiologische Korrelate langfristiger Gesichtsadaptation beim Menschen
Publikationsjahr
2016
Umfangsangabe
43 Seiten : Illustrationen, Diagramme
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Thomas Ditye
Klassifikationen
77 Psychologie > 77.05 Experimentelle Psychologie ,
77 Psychologie > 77.31 Kognition
AC Nummer
AC13461212
Utheses ID
38293
Studienkennzahl
UA | 066 | 840 | |
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