Detailansicht

Global governance and environmental policy
Michael Authried
Art der Arbeit
Master-Thesis (ULG)
Universität
Universität Wien
Fakultät
Postgraduate Center
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Universitätslehrgang Europäische Studien
Betreuer*in
Wolfgang Mueller
Volltext herunterladen
Volltext in Browser öffnen
Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.43427
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-15481.49366.230761-7
Link zu u:search
(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Auf der Suche nach Wegen, globale Herausforderungen zu bewältigen, und in der Frage nach der Regierbarkeit einer globalisierten Welt, bietet sich global governance als eine Antwort an. In dieser Arbeit wird das Konzept näher diskutiert und dabei auf dessen historische sowie theoretische Wurzeln eingegangen. Im Fokus stehen dabei die Entwicklungen nach 1945. Durch die Einbeziehung verschiedener Akteure auf verschiedenen Ebenen widerspricht global governance den Grundgedanken der realistischen Schule in den internationalen Beziehungen und orientiert sich am Liberalismus. Gleichzeitig ist global governance durch die Vielfalt der Akteure und unklaren Strukturen ein sehr komplexes und schwer überschaubares Konstrukt. Um das Konzept anhand eines Anwendungsbeispiels greifbar zu machen, wird in dieser Arbeit das Politikfeld globale Umweltpolitik herangezogen und werden die Anstrengungen verschiedener Organisationen und Akteure auf, über und unter der nationalstaatlichen Ebene beschrieben. In einem weiteren Schritt konkretisieren die Fallstudien der Agenda 21 und des Global Marshall Plans die Strukturen und Ambitionen des Konzepts. Durch die Einbeziehung verschiedener Probleme und Herausforderungen wird das Verbesserungspotential von global governance thematisiert. Insbesondere veraltete Strukturen internationaler Organisationen, demokratische Defizite und die Beteiligung von Entwicklungsländern erweisen sich als zentrale Stolpersteine.
Abstract
(Englisch)
Global governance is a contingency measure for worldwide problems in a globalized world. This thesis discusses the concept of global governance including its progress and historical as well as theoretical roots, thereby concentrating on the developments since 1945. Global governance contradicts the Realist perception by combining a variety of actors on different levels in a seemingly vast and complex, rather Liberalist approach. To facilitate the understanding of the approach, this paper illustrates global environmental governance including the efforts of different organizations and actors at above and below the national level. In the attempt to clarify the structures and ambitions of the concept, the case studies of the Agenda 21 and the Global Marshall Plan are included providing a more tangible perspective on the field. By addressing several challenges, the thesis acknowledges the potential for improvement. Outdated structures of international organizations, democratic deficits and the involvement of developing countries prove to be major obstacles to the approach.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
Global governance environmental policy Global Marshall Plan Agenda 21
Schlagwörter
(Deutsch)
Global governance Umweltpolitik Global Marshall Plan Agenda 21
Autor*innen
Michael Authried
Haupttitel (Englisch)
Global governance and environmental policy
Paralleltitel (Deutsch)
Global governance und globale Umweltpolitik
Publikationsjahr
2016
Umfangsangabe
77 Seiten
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Wolfgang Mueller
Klassifikationen
43 Umweltforschung, Umweltschutz > 43.47 Globale Umweltprobleme ,
89 Politologie > 89.94 Internationale Beziehungen: Sonstiges
AC Nummer
AC13445865
Utheses ID
38436
Studienkennzahl
UA | 992 | 959 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1