Detailansicht

Dr. Barbie goes Chick Flick
Diskurs geschlechterstereotypischer Figurendarstellung der Frau, exemplarisch analysiert anhand Elliot Reid aus der US-amerikanischen TV-Serie Scrubs
Klaudia Kreslehner
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Betreuer*in
Andrea Braidt
Volltext in Browser öffnen
Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.4342
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29412.36135.209562-8
Link zu u:search
(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Die Darstellung der Frau in Film und Fernsehen unterliegt kulturellen Konventionen welche sich in Form von Geschlechterstereotypie niedergeschlagen haben. Theorien zur Darstellung und Wahrnehmung der Frau führen in das Thema ein, um die weiblichen (stereotypen) Figuren in ihrem (filmischen) Kontext besser betrachten zu können. Diese weiblichen Film- und Fernsehfiguren welche ihr Geschlecht erfolgreich mit Stärke verbunden haben, stehen im Spannungsfeld der Männlichkeit. Ihr filmischer Raum, das Genre welchem sie als zugehörig betrachtet werden, ist als Frauengenre wie zum Beispiel 'Woman’s Film' und 'Chick Flick' ausgewiesen und wird auf seine bestehende Problematik des Sprachgebrauchs im Sinne von Gender untersucht. In Anbetracht auf die Analyse der weiblichen Figur Elliot Reid aus der US-amerikanischen TV-Serie Scrubs ist das TV-Genre Serie näher erläutert. Die Definition von Stereotypie fungiert als Grundlage für den Diskurs über Geschlechterstereotypie in Film und Fernsehen, wobei besonders auf das Stereotyp Blond eingegangen wird. Eine theoretische Aufbereitung der filmischen Figur geht der Entwicklung eines Modells für die Figurenanalyse von Elliot Reid aus Scrubs voran. Elliot Reid als Dr. Barbie unter männlichen Kollegen verdeutlicht stereotype Darstellungen weiblicher Figuren (insbesondere das Stereotyp Blond). Durch den Wandel ihrer Figur im Laufe der Episoden gewinnt die Figur aber an Stärke und zeigt deutliche Parallelen zu den Chick-Flicks-Figuren. Dies wird vor allem dadurch deutlich, als dass der humoristische Charakter der Serie es zulässt, dass sie die Stereotypische Darstellung annimmt, und zu ihrem Vorteil einsetzt – eine Erkenntnis, dass auch stereotype Figuren ein neues Bewusstsein erwirken können.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
woman stereotype scrubs figure tv film serial gender stereotype chick flick
Schlagwörter
(Deutsch)
Frau Stereotyp Scrubs Figur TV Film Serie Geschlechterstereotyp Chick Flick
Autor*innen
Klaudia Kreslehner
Haupttitel (Deutsch)
Dr. Barbie goes Chick Flick
Hauptuntertitel (Deutsch)
Diskurs geschlechterstereotypischer Figurendarstellung der Frau, exemplarisch analysiert anhand Elliot Reid aus der US-amerikanischen TV-Serie Scrubs
Publikationsjahr
2009
Umfangsangabe
130 S. : graph. Darst.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Andrea Braidt
Klassifikationen
24 Theater > 24.37 Film: Sonstiges ,
24 Theater > 24.38 Fernsehen, Hörfunk
AC Nummer
AC07611804
Utheses ID
3846
Studienkennzahl
UA | 317 | | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1