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The response of France to the 13 november 2015 terrorist attacks
collective defence and solidarity
Andrea De La Brena Melendez
Art der Arbeit
Master-Thesis (ULG)
Universität
Universität Wien
Fakultät
Postgraduate Center
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Universitätslehrgang International Legal Studies
Betreuer*in
Christina Binder
DOI
10.25365/thesis.43491
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-21422.98492.695173-7
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Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Der Fall der Black Friday attacks veranschaulicht, dass Terrorismus momentan eine der Hauptbedrohungen für die globale Sicherheit darstellt. Folglich sollten Staaten die Möglichkeit haben, dieser Gefahr entgegenzuwirken und sich zu verteidigen. Möglichkeiten dies zu tun, ste-hen zum einen in der Ausübung ihres individuellen Rechtes auf Selbstverteidigung und zum anderen in der Ausübung kollektiver Selbstverteidigung. Mechanismen kollektiver Selbstvertei-digung sind rechtliche Maßnahmen, die es Staaten im Fall eines bewaffneten Angriffes auf ihr Hoheitsgebiet ohne Intervention des UN-Sicherheistrates erlauben, die notwendigen Schritte zu ergreifen, um auf den Angriff zu reagieren und sich zu verteidigen. Nach den Black Friday at-tacks stützte sich Frankreich auf jenes Recht und beschloss ohne Angabe näherer Gründe, sich anstatt auf Art 5 des Nordatlantikvertrags bzw Art 222 AEUV auf Art 42 Abs 7 EUV zu beru-fen. Die Ausübung kollektiver Selbstverteidigung umfasst jedoch einige Aspekte des Völker-rechts, die immer noch kontroversiell sind und ungelöste Streitpunkte darstellen.
Die Entwicklung neuer Gefahren für die internationale Sicherheit und den Frieden sollte auch mit der Modernisierung und Fortentwicklung rechtlicher Rahmenbedingungen einherge-hen, wobei das politische Interesse von Staaten dabei in den Hintergrund treten sollte. Heutzu-tage entstehen neue Gefahren jedoch weitaus schneller als sich die rechtlichen Rahmenbedin-gungen zur Bekämpfung und Verhinderung solcher Bedrohungen fortentwickeln können. Diese Dissonanz ist vorwiegend auf die großen politischen Unstimmigkeiten innerhalb der internatio-nalen Staatengemeinschaft zurückzuführen, insbesondere jedoch auf jene der fünf permanenten Mitglieder des UN-Sicherheitsrates.
Abstract
(Englisch)
The case of the Black Friday attacks evidenced that terrorism represents one of the main challenges to global security. States should have the possibility to combat this challenge and defend themselves. One possibility is the exercise of the rights of individual and/or collective self-defence. Indeed, collective self-defence mechanisms are legal tools that allow states to take the necessary actions to react and defend themselves in the case of an armed attack, without requiring the intervention of the Security Council. Following the Black Friday at-tacks, France relied on these mechanisms and decided to invoke Article 42.7 of the TEU, in-stead of Article 5 of NATO Treaty and/or Article 222 of the TFEU, without providing partic-ular reasons for this decision. However, the exercise of collective self-defence against terrorist attacks on their territory involves multiple aspects of international law that are still facing sev-eral unresolved complexities.
The development of new threats to international security and peace should go hand by hand with the modernisation and evolution of the legal framework. The political interest of states should not override this legal framework. Although, in practice; humanity is witnessing a dissociation concerning the development of new threats and the stagnation on the evolution of the legal framework in order to successfully combat and prevent them. This dissociation is mainly due to strong political disagreements among the international community, particularly among the P5 members of the Security Council.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Englisch)
Collective Defence Solidarity Terrorist Attacks Self-Defence
Schlagwörter
(Deutsch)
Kollektive Verteidigung Zusammenhalt Terroranschläge Selbstverteidigung
Autor*innen
Andrea De La Brena Melendez
Haupttitel (Englisch)
The response of France to the 13 november 2015 terrorist attacks
Hauptuntertitel (Englisch)
collective defence and solidarity
Paralleltitel (Deutsch)
Die Antwort Frankreichs auf die Terrorattacken vom 13. November 2015 : kollektive Verteidigung und Zusammenhalt
Publikationsjahr
2016
Umfangsangabe
II, 83 Seiten
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Christina Binder
Klassifikation
86 Recht > 86.93 Völkerrechtliche Sondergebiete
AC Nummer
AC13471820
Utheses ID
38494
Studienkennzahl
UA | 992 | 628 | |
