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Prying her rights away - Canada's Indigenous women and the invisible hegemony of institutions
Mimi Chakrabarty
Art der Arbeit
Master-Thesis (ULG)
Universität
Universität Wien
Fakultät
Postgraduate Center
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Universitätslehrgang Master of Arts in Human Rights
Betreuer*in
Gina Bekker
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.43603
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-24872.97472.284060-6
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Worin liegen die Gründe dafür, dass Kanada systematisch daran gescheitert ist, die Rechte indigener Frauen zu stärken? In welchem Ausmaß konnten nationale Kampagnen zur Gewaltprävention den Anstieg der Fälle von “MMIWG” (vermisste und ermordete indigene Frauen und Mädchen) verhindern? Was sind die gesellschaftlichen und institutionellen Hürden, die indigene Frauen noch immer daran hindern, die nationalen Justizmechanismen für sich in Anspruch zu nehmen? Die Untersuchung dieser Fragen zeigte, dass Frauen aus indigenen Gemeinden im Gegensatz zu nicht indigenen Frauen, einem höheren Risiko ausgesetzt sind, von sexueller und rassistisch motivierter Gewalt betroffen zu sein. Zusätzlich fehlt betroffenen Frauen und Mädchen ein angemessener Zugang zu den Justizbehörden. Da es im ganzen Land eine überproportional große Anzahl an “MMIWG”-Betroffenen gibt, wurden Maßnahmenforderungen indigener Organisationen durch zahlreiche Vorschläge ergänzt, wie man mit der landesweiten Untersuchung, die vor kurzem von der Trudeau-Regierung in Gang gebracht wurde, weiter verfahren sollte. Obwohl der Schutz der Menschrechte mit immer größerer Beharrlichkeit gefordert wird, haben sich die erhöhten Anstrengungen mehrheitlich als strategisches Geben und Nehmen politischen Kapitals zwischen den Akteuren erwiesen. Die vorliegende Arbeit untersucht, wie die anhaltenden Spannung zwischen verschiedenen Institutionen zu empörenden Lücken in der Implementierung von Aufklärungs- und Präventionsmaßnahmen führen, die indigene Frauen noch weiter von der Wahrnehmung ihres Rechts auf Sicherheit und Gerechtigkeit entfernen. Methodische Schwächen in der Datenerhebung und -analyse, die bestehenden Rechtsgrundlagen und die polizeilichen Verfahrensweisen, werden im Detail analysiert und mit den benötigten, zeitgemäßen Maßnahmen im Kontext von “MMIWG”-Fällen verglichen. Nachdem die entsprechenden Lücken identifiziert sind, werden konstruktive Vorschläge für eine notwendige Reform auf Bundes-und Länderebene in einer Matrix zusammengefasst.
Abstract
(Englisch)
How has Canada systemically failed to uphold the rights of her Indigenous women? To what extent have national violence prevention efforts quelled the rise of the MMIWG (missing and murdered Indigenous women and girls) phenomenon? What are the societal and institutional barriers continuing to prevent indigenous women from availing themselves of national justice mechanisms? In assessing these queries, it was found that women from Indigenous communities are at higher risk than non-Indigenous women to be exposed to racialized, sexualized violence; moreover, they remain trapped by a persistent lack of access to justice in the event of victimization. With the disproportionately high MMIWG numbers across the nation, the calls-to-action by Indigenous organizations have been supplemented with numerous recommendations on how to proceed with the national inquiry launched recently under the new Trudeau administration. Despite the growing culture of insistence upon human-rights protection, emerging efforts in this regard have proved, more or less, to be a strategic give-and-take of political capital among engaged stakeholders. This paper examines how ongoing tensions between Canada’s social, political and legal institutions result in outrageous implementation gaps in investigations and violence prevention, further distancing Indigenous women and girls from their rightful claim to safety and justice. Procedural deficiencies in data collection and analysis; as well as existing legal infrastructure, and policing procedures; are deconstructed and evaluated against required standards of accountability in the contemporary MMIWG context. Once the pertinent gaps are outlined, a matrix of recommendations is designed to constructively inform needed federal and local reforms.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
Indigenous women MMIWG Violence against women Institutionalization Justice
Schlagwörter
(Deutsch)
indigene Frauen "MMIWG" (vermisste und ermordete indigene Frauen und Mädchen) Gewalt gegen Frauen Institutionalisierung Justiz
Autor*innen
Mimi Chakrabarty
Haupttitel (Englisch)
Prying her rights away - Canada's Indigenous women and the invisible hegemony of institutions
Publikationsjahr
2016
Umfangsangabe
89 Seiten
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Gina Bekker
Klassifikation
70 Sozialwissenschaften allgemein > 70.00 Sozialwissenschaften allgemein: Allgemeines
AC Nummer
AC13452410
Utheses ID
38603
Studienkennzahl
UA | 992 | 884 | |
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