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Gute Freunde mit schlechten Manieren
moderner Nachrichtenagentur-Journalismus im Zeitalter Sozialer Medien
Markus Bosch
Art der Arbeit
Magisterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Magisterstudium Publizistik-u.Kommunikationswissenschaft
Betreuer*in
Julia Wippersberg
DOI
10.25365/thesis.43643
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-15482.17638.962566-4
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Ob nutzerInnengenerierte Inhalte aus Sozialen Medien die Angebote der Nachrichtenagentur APA (Austria Presse Agentur) für den österreichischen Journalismus obsolet machen (können) ist die Kernfrage dieser Arbeit. Dabei wird besonderes Augenmerk auf den Bereich Online-Journalismus gerichtet. Im ersten Schritt werden die Begriffe Journalismus und Social Media diskutiert und ihre wechselseitige Beziehung dargelegt. Zudem wird die besondere Funktion von Nachrichtenagenturen im globalen Nachrichtenfluss präsentiert und damit in Zusammenhang stehende aktuelle Entwicklungen sowie wissenschaftliche Erkenntnisse erläutert. Mit Hilfe von Interviews mit ExpertInnen auf den Gebieten Agentur- und Online-Journalismus wurden Handlungsempfehlungen generiert, die der Agentur dabei helfen sollen ihre KundInnen im Zeitalter Sozialer Medien optimal zu unterstützen. Es konnte gezeigt werden, dass österreichische Qualitätsmedien aufgrund von wachsendem Zeit- und Rationalisierungsdruck gerade im Online-Bereich massiv auf den Agentur-Dienst angewiesen sind. Das Material belegt zudem, dass im Online-Journalismus ganz neue Regeln gelten, die die APA bei der Gestaltung ihrer Medienprodukte berücksichtigen sollte. Dabei muss jedoch klar zwischen Qualitäts- und Boulevardpresse unterschieden werden: während sich österreichische Qualitätsmedien im Internet-Zeitalter verstärkt auf die Agentur und die von ihr gelieferte geprüfte Nachricht verlassen können müssen, scheint ihr Dienst dank Sozialer Medien für Boulevardblätter tatsächlich obsolet geworden zu sein.
Abstract
(Englisch)
The purpose of this thesis is to investigate the effects of user-generated content from social media on Austrian news agency APA (Austria Presse Agentur). By focusing online journalism the study explores the extent in which this content makes the agency’s services obsolete for Austrian daily press. To that, the concepts of journalism and social media and their multifaceted relationship will be discussed in the first step. Subsequently, beside the outstanding role of news agencies in the global media landscape, current developments and scientific findings in this sector will be presented. Data for this study were gathered by interviews with media experts working for APA and online editors of Austrian daily newspapers. Their considerations were used to develop theses that might support the Austrian news agency in dealing with the challenges of the social media era. The results show that quality press is even more depending on the agency’s service due to rationalization pressure and lack of time – this is particularly the case for the online sector. The material also suggests that the field of online journalism demands revised and adapted services from the agency. However, there is a noticeable distinction between quality newspapers and yellow press newspapers: whereas high-quality journalism tends to rely even more on trustworthy news in the digital age, the agency’s services seem to become obsolete for tabloid journalism due to content from social media.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Englisch)
News Agency Austria Press Agency APA Social Media Online Journalism Journalism
Schlagwörter
(Deutsch)
Nachrichtenagentur Austria Presse Agentur APA Social Media Soziale Medien Online-Journalismus Journalismus
Autor*innen
Markus Bosch
Haupttitel (Deutsch)
Gute Freunde mit schlechten Manieren
Hauptuntertitel (Deutsch)
moderner Nachrichtenagentur-Journalismus im Zeitalter Sozialer Medien
Paralleltitel (Englisch)
Good Friends with Bad Manners: Modern News Agency Journalism in the Age of Social Media
Publikationsjahr
2016
Umfangsangabe
224 Seiten : Illustrationen
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Julia Wippersberg
AC Nummer
AC13437851
Utheses ID
38633
Studienkennzahl
UA | 066 | 841 | |
