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organisiertes Improvisieren = improvisierendes Organisieren
Improvisation als eigenständiges organisationstheoretisches Phänomen
Annamaria Plichta
Art der Arbeit
Magisterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Betreuer*in
Stephan Wolff
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.4364
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29852.70782.597063-6
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Der Begriff der Improvisation führt im Zusammenhang mit Organisationen und Ma-nagement ein eher stiefmütterliches Schattendasein. In der Organisationsforschung blieb das Phänomen der Improvisation lange Zeit fast gänzlich unberücksichtigt und wurde – wenn doch – vorwiegend in Negativabgrenzung zur Planung, als Notpro-gramm oder unerwünschtes Resultat eines Planungsprozesses gedacht. Im Rahmen dieser Magisterarbeit geht es daher zum einen darum, eine ganzheitliche Sicht auf den Begriff der Improvisation im Zusammenhang mit Organisieren zu entwerfen, um diesen von seiner negativen Konnotation nachhaltig zu befreien. Zum anderen zielt diese Literaturarbeit darauf ab, organisationalen Improvisation als ei-genständiges theoretisches Phänomen in der Organisationsforschung zu etablieren und bereits zur Verfügung stehendes Wissen in einem organisationswissenschaftli-chen Diskurs neu zu verankern, um so eine Weiterentwicklung des frühen Diskussionsstadiums – insbesondere im deutschsprachigen Raum – voranzutreiben. Da dieser Magisterarbeit die These zugrunde liegt, dass sich mit zunehmender orga-nisationsexterner Komplexität auch die Notwendigkeit zur organisationsinternen Improvisation – als lernbare Handlungskompetenz – erhöht, geht es ferner darum praxisorientierte Handlungsempfehlungen für die Gestaltung von Organisations-strukturen- und prozessen zu formulieren, die die Improvisationsfähigkeit einer Organisation/eines Teams maximal fördern. Indem Jazz als metaphorischer Analyserahmen gewählt wird, um das Phänomen der Improvisation zu diskutieren, lassen sich nicht nur strukturelle und prozessuale As-pekte der Jazzimprovisation herausarbeiten und unmittelbar auf organisationale Zusammenhänge übertragen, sondern die Betrachtung der „Jazz-Metapher“ vermag überdies der Organisationsforschung Wege aufzuzeigen, wie Denkweisen und Beg-riffe des Jazz dazu beitragen können, neuwertige Sichtweisen auf Organisationen und Management im 21. Jahrhundert zu generieren und zuweilen auch zu reorgani-sieren.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Improvisation Organisation Jazz Metapher
Autor*innen
Annamaria Plichta
Haupttitel (Deutsch)
organisiertes Improvisieren = improvisierendes Organisieren
Hauptuntertitel (Deutsch)
Improvisation als eigenständiges organisationstheoretisches Phänomen
Publikationsjahr
2009
Umfangsangabe
111 S.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Stephan Wolff
Klassifikationen
10 Geisteswissenschaften allgemein > 10.04 Ausbildung, Beruf, Organisationen ,
24 Theater, Film, Musik > 24.45 Musiksoziologie ,
70 Sozialwissenschaften allgemein > 70.04 Ausbildung, Beruf, Organisationen ,
71 Soziologie > 71.04 Ausbildung, Beruf, Organisationen ,
85 Betriebswirtschaft > 85.09 Unternehmensorganisation ,
85 Betriebswirtschaft > 85.10 Unternehmensplanung, Unternehmenskontrolle ,
85 Betriebswirtschaft > 85.62 Personalwesen
AC Nummer
AC07621901
Utheses ID
3868
Studienkennzahl
UA | 066 | 813 | |
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