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Le noir et blanc au cinéma contemporain
une analyse de deux films de Philippe Garrel
Marlis Sternberger
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Lehramtsstudium UF Haushaltsökonomie und Ernährung UF Französisch
Betreuer*in
Birgit Wagner
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.43728
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-21424.40213.633760-7
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Nach der flächendeckenden Umstellung auf den Farbfilm galt der Schwarzweiß-film lange Zeit als Randphänomen. In den letzten Jahren zeigt die Filmindustrie wieder verstärktes Interesse daran. Diese wiederentdeckte Faszination am Schwarzweißbild widerspricht jedoch dem Streben nach Hyperrealismus, wel-ches das aktuelle Mainstreamkino prägt. Es stellt sich also die Frage, welche Funktionen der Verzicht auf filmische Farbe im zeitgenössischen Kino erfüllen kann. Eine Auswertung klassischer sowie aktueller Werke der Filmtheorie sowie Fachliteratur anderer Forschungsdisziplinen zeigt, dass sich die Rolle des Schwarzweißbilds im Laufe der Filmgeschichte stark gewandelt hat. So wird im heutigen Kino das Farbbild als natürlich und realitätsnah empfunden, während im frühen Kino diese Funktion dem Schwarzweißbild zugeschrieben war. Heutzutage in schwarzweiß zu drehen ist in erster Linie eine ästhetische Ent-scheidung, die kaum mehr von technologischen oder finanziellen Aspekten be-einflusst wird. Warum letztendlich zeitgenössische RegisseurInnen auf schwarzweiß zurückgreifen, hängt in erster Linie vom Kontext des jeweiligen Filmes ab. Der französische Filmemacher Philippe Garrel, dessen Oeuvre sich in zahlreichen Aspekten von der Ästhetik des vorherrschenden Kinos abhebt, hat das Schwarzweißbild jedoch zu einem charakteristischen Stilmittel seines filmisches Schaffes gemacht. Der praktische Teil dieser Diplomarbeit untersucht daher die Rolle des Schwarzweißbilds im Werk Philippe Garrels. Dabei werden die narrativen, ästhetischen und symbolischen Potenziale von Schwarzweiß exemplarisch anhand zweier Filme, Sauvage Innocence (2001) und La Jalousie (2013), analysiert.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
black and white black and white film film cinema colour in cinema Philippe Garrel Garrel Sauvage Innocence La Jalousie
Schlagwörter
(Deutsch)
Schwarzweiß Schwarzweißfilm Kino Film Farbe Philippe Garrel Garrel Sauvage Innocence La Jalousie
Autor*innen
Marlis Sternberger
Haupttitel ()
Le noir et blanc au cinéma contemporain
Hauptuntertitel ()
une analyse de deux films de Philippe Garrel
Paralleltitel (Deutsch)
Schwarzweiß im zeitgenössischen Kino: Eine Analyse zweier Filme von Philippe Garrel
Paralleltitel (Englisch)
Black and white in contemporary cinema: an analysis of two films directed by Philippe Garrel
Publikationsjahr
2016
Umfangsangabe
v, 110 Seiten : Illustrationen
Sprache
Beurteiler*in
Birgit Wagner
Klassifikationen
18 Einzelne Sprachen und Literaturen > 18.39 Romanische Sprachen und Literaturen: Sonstiges ,
24 Theater > 24.30 Film: Allgemeines
AC Nummer
AC13358740
Utheses ID
38712
Studienkennzahl
UA | 190 | 477 | 347 |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1