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Wohngemeinschaften als Orte der Intimität
eine qualitative Studie zu sozialen Beziehungen von jungen berufstätigen Erwachsenen in Wien
Nina Rudlof,
Selma Zachhuber
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Soziologie
Betreuer*in
Ulrike Zartler-Griessl
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.43732
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-24233.84805.245162-1
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Gesellschaftlicher Wandel und gegenwärtige Individualisierungs- und Enttraditionalisierungsprozesse wirken sich auf soziale Beziehungen, Lebens- und Wohnformen aus, indem sich unterschiedliche Arten zu leben und eine Vielfalt an Beziehungsformen, die zunehmend durch Unabhängigkeit und Egalität gekennzeichnet sind, herausbilden. Trotz Ausdifferenzierung der Haushaltsformen und in Folge einer steigenden Zahl an Haushalten, die nicht auf der sozialen Einheit des heterosexuellen Paares bzw. der Familie basieren, wird das Zusammenleben – und auch Intimität – hauptsächlich mit der heterosexuellen Paarbeziehung bzw. Familie assoziiert. Andere Formen des Zusammenlebens, wie bspw. in einer Wohngemeinschaft zu leben, brechen somit normative Ansichten der Verknüpfung von Wohnform und Beziehungsform auf. Die vorliegende empirische Arbeit versteht sich als Grounded Theory basierte qualitative Forschung, die sich als theoretischen Rahmen auf Grundlagen der Individualisierungsthese und auf Perspektiven der Queer Theory und des Doing-Ansatzes bezieht und sich mit den Phänomenen Intimität und Wohngemeinschaften auseinandersetzt. Der Fokus liegt auf dem Erleben und Gestalten von sozialen Beziehungen seitens junger, erwachsener, berufstätiger WG-Bewohner*innen, auf ihrem subjektiven Empfinden und ihren Praktiken der Intimität. Wohngemeinschaften als Wohnform für junge Erwachsene ins Zentrum dieser Studie zu rücken, soll einen Beitrag dazu leisten, Intimität im Kontext nicht-normativer Beziehungsformen zu betrachten und damit das Konzept Intimität zu erweitern.
Abstract
(Englisch)
Social change and current processes of individualization and detraditionalization have a significant impact on social relationships and household formations. This results in the emergence of different kinds of living arrangements and the pluralisation of relationships characterized by autonomy and equality, including a growth of independent living arrangements and an increase in households that are not built on the social unit of the heterosexual couple or family. Nevertheless, cohabitation, as well as intimacy, are widely associated with the heterosexual couple or family. Shared household living subverts normative expectations about the interdependence between household formation and intimacy. This thesis contains a qualitative study regarding intimacy and shared household living based on Grounded Theory, with its theoretical setting based on individualization thesis and its perspectives including Queer Theory and the concept of Doing. Focusing on the relationship experiences and practices of young professionals living in shared households, the aim of the research is to present their subjective sense of intimacy along with their associated practices. The topic of shared household living amongst young professionals was chosen in order to reflect the concept of intimacy by looking through a new perspective on non-normative relationships and their provision and obtainment of intimacy.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
intimacy social relationships shared household living
Schlagwörter
(Deutsch)
Intimität soziale Beziehungen Wohngemeinschaften
Autor*innen
Nina Rudlof ,
Selma Zachhuber
Haupttitel (Deutsch)
Wohngemeinschaften als Orte der Intimität
Hauptuntertitel (Deutsch)
eine qualitative Studie zu sozialen Beziehungen von jungen berufstätigen Erwachsenen in Wien
Publikationsjahr
2016
Umfangsangabe
188 Seiten
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Ulrike Zartler-Griessl
Klassifikation
71 Soziologie > 71.29 Formen des Zusammenlebens: Sonstiges
AC Nummer
AC13435761
Utheses ID
38716
Studienkennzahl
UA | 066 | 905 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1