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Die Kirche des Erzengels Michael und das Karmeliterkloster in Lwiw
Solomiya Husak
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Historisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Kunstgeschichte
Betreuer*in
Monika Dachs-Nickel
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.43767
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-21423.62991.222067-6
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Die Kirche des Erzengels Michael (1634), welche in der heutigen westukrainischen Stadt Lwiw liegt, gehörte ursprünglich zum Orden der unbeschuhten Karmeliter. Der Bau ist die am wenigsten erforschte barocke Kirche Lwiws und stellt eines der besten Beispiele einer Synthese der spanisch - italienischen Karmeliterarchitektur dar. Nach einer Einführung in die Geschichte des Ordens der unbeschuhten Karmeliter wird ein Überblick über die soziale und politische Situation in Lwiw während der Erbauungszeit der Kirche des Erzengels Michael gegeben. Mithilfe der spärlichen Quellenmaterialien wird versucht, die Kirchengeschichte möglichst genau zu rekonstruieren. Die wenigen Dokumente listen nur Schenkungen und königliche Privilegien auf, weswegen der mögliche Bauvorgang anhand anderer Karmeliterkirchen gezeigt wird. Da sich der Orden strenger Bauvorschriften bedient, besteht eine große Ähnlichkeit der Kirche des Erzengels Michael mit anderen Ordenskirchen, was eine Analyse des Bauvorganges erleichtert. Die Architektur der Lwiwer Karmeliterkirche wurde nicht nur von den Bauten des Ordens, sondern auch von den bereits existierenden Gotteshäusern der Stadt beeinflusst. Der Einfluss wird anhand von wenigen Beispielen anschaulich gemacht, die zeigen, wie harmonisch die Kirche der unbeschuhten Karmeliter in die architektonische Landschaft der Stadt eingefügt wurde. Aufgrund der fehlenden Quellenmaterialien bezüglich der Wandmalereien wird deren Entstehungsgeschichte anhand der Eigenbeobachtungen und spärlichen Erwähnungen über einen möglichen Freskanten diskutiert. Wie bei der Architektur, kann aber auch hier ein starker Einfluss Italiens nachgewiesen werden. Da die Lwiwer Karmeliterkirche der erste sakrale Bau ist, der mit Fresken komplett ausgemalt wurde, ist sie für die Freskenaustattungen der Lwiwer Sakralbauten des 18. Jahrhunderts von großer Bedeutung. Die vorliegende Arbeit versucht den starken Bezug der italienischen Kunst auf die Architektur Lwiws anhand der Kirche des Erzengels Michael zu zeigen, und diese gleichzeitig in die lokale Bau- und Ausstellungstradition einzubinden.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Karmeliterkloster Lwiw Erzengel Michael Kirche
Autor*innen
Solomiya Husak
Haupttitel (Deutsch)
Die Kirche des Erzengels Michael und das Karmeliterkloster in Lwiw
Publikationsjahr
2016
Umfangsangabe
143 Seiten : Illustrationen
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Monika Dachs-Nickel
Klassifikationen
11 Theologie > 11.54 Katholizismus ,
15 Geschichte > 15.07 Kulturgeschichte ,
20 Kunstwissenschaften > 20.30 Kunstgeschichte: Allgemeines
AC Nummer
AC13332814
Utheses ID
38747
Studienkennzahl
UA | 066 | 835 | |
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