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Die Nachnutzung und ‚Neu-Inwertsetzung‘ von Altkleidung und Alttextilien
Österreichs Einbettung von Sammel- und Sortierprozessen in ein internationales Netzwerk
Katharina Eigner
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Geowissenschaften, Geographie und Astronomie
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Lehramtsstudium UF Geschichte, Sozialkunde, Polit.Bildg. UF Geographie und Wirtschaftskunde
Betreuer*in
Elisabeth Aufhauser
DOI
10.25365/thesis.43966
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-24234.16976.465565-1
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Jährlich werden weltweit tausende Tonnen an Altkleidung abgegeben. Für die bisherigen Besitzerinnen und Besitzer ist sie wertlos geworden und wird von ihnen als „Abfall“ eingestuft. Altkleidung sollte jedoch nicht voreilig als „Abfall“ gesehen werden, da der Großteil der abgegebenen Kleidung weiterhin einen Gebrauchswert behält und wieder verwendet werden kann.
Die Diplomarbeit setzt sich mit der Wertgenerierung in Form einer „Neu-Inwertsetzung“ und Nachnutzung von Altkleidung und Alttextilien auseinander. Die Wertgenerierung wird durch eine Vielzahl von Prozessen ermöglicht, die in ein hoch komplexes globales Netzwerk eingebettet sind, in dem eine Vielzahl von Akteuren involviert ist. Die Arbeit analysiert dieses Netzwerk vor dem Hintergrund der Ansätze der Global Production Networks, der Global Recycling Networks sowie der Global Destruction Networks. Basierend auf Literaturrecherche kann festgehalten werden, dass der Sortierprozess einen maßgeblichen Einfluss auf die Neu-Inwertsetzung und Nachnutzung von Altkleidung hat, weshalb dieser besonders detailliert betrachtet wurde. Der Prozess wird von Arbeitskräften übernommen, die die als Abfall deklarierte Altkleidung an Hand verschiedener Kriterien sortieren und somit in eine wertvolle Handelsware transformieren. Diese Tätigkeit erfordert eine spezielle Form von Wissen, welches auf der Erfahrung und sozialen Einbettung der Arbeitskräfte in ein globales Netzwerk beruht.
Abschließend zeigt eine empirische Analyse in Form von ExpertInnenintervierws die aktuelle Situation im Altkleidungs- und Alttextilhandel in Österreich. Österreich verfügt über ein flächendeckendes kommunales, privatwirtschaftliches bzw. karitatives und sozialökonomisches Sammelsystem. Die Sortierung, die in Österreich stattfindet, wird von sozialökonomischen Unternehmen übernommen. Jedoch können diese nur einen Bruchteil der anfallenden Mengen an Altkleidung bearbeiten. Der Großteil der Sortierprozesse ist in südeuropäische Länder bzw. Staaten des ehemaligen Ostblocks ausgelagert oder findet in Kooperation mit Partnerbetrieben in Deutschland statt.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Altkleidung Alttextilien Sortierprozesse Nachnutzung Neu-Inwertsetzung Global Production Networks Global Recycling Networks Global Destruction Networks
Autor*innen
Katharina Eigner
Haupttitel (Deutsch)
Die Nachnutzung und ‚Neu-Inwertsetzung‘ von Altkleidung und Alttextilien
Hauptuntertitel (Deutsch)
Österreichs Einbettung von Sammel- und Sortierprozessen in ein internationales Netzwerk
Publikationsjahr
2016
Umfangsangabe
X, 124 Seiten : Illustrationen, Diagramme
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Elisabeth Aufhauser
Klassifikation
74 Geographie > 74.08 Wirtschaftsgeographie
AC Nummer
AC13363554
Utheses ID
38923
Studienkennzahl
UA | 190 | 313 | 456 |
