Detailansicht

Therapeutic effects of interactive digital storytelling
Karolina Havlickova
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Philosophie und Bildungswissenschaft
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Joint Degree Programme MEi :CogSci Cognitive Science
Betreuer*in
Tomáš Gál
Volltext in Browser öffnen
Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.44079
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-11919.43887.532254-6
Link zu u:search
(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Der Zweck dieser Studie ist die Erforschung der möglichen therapeutischen Effekte von Interactive Digital Storytelling (IDS). Ihr liegt die Frage zugrunde, inwiefern IDS-basierte Technologien eingesetzt werden können, um mentale Zustände von Individuen zu beeinflussen. Der Fokus liegt dabei auf ihre Tauglichkeit als therapeutisches Mittel zur Behandlung von Traumata, welche durch die Vorstellung unserer eigenen Sterblichkeit hervorgerufen werden. Die Frage wird qualitativ mittels Textanalyse von Narrativen und Storyboarding behandelt. Das Ziel der Studie liegt dabei nicht in der Entwicklung eines spezifischen Werkzeugs (etwa einer Geschichte), sondern in der Ausarbeitung eines Storyboards, welches sich für den Einsatz im Rahmen künftiger Implementierungen mittels IDS-Techniken eignen soll. Die Besinnung auf den Tod ist zweifelsohne eine der größten Quellen menschlicher Angst, welche aus dem stetigen Konflikt zwischen dem Willen zum Leben und dem Wissen um die eigene Endlichkeit resultiert. Dem existentiellen Psychologen Rollo May zufolge ist die Furcht vor dem Tod im Unvermögen, die Begrenztheit der eigenen Existenz zu begreifen, begründet. Kultur stellt dabei Mittel und Strategien zur Linderung dieser Angst bereit. Aktuelle Studien deuten darauf hin, dass moderne westliche Gesellschaften von einer stetigen Verminderung der Akzeptanz gegenüber dem Tod geprägt sind. Dieser würde stattdessen vermehrt als etwas wahrgenommen, das es zu vermeiden oder zu verbergen gilt. Da der kulturell und psychologisch induzierte Zustand der Verweigerung vom Individuum jedoch nicht aufrechterhalten werden kann, sind PsychologInnen und andere Forschende vor die Herausforderung gestellt, mögliche Wege zur Todesakzeptanz aufzudecken.
Abstract
(Englisch)
The aim of the study is to investigate possible therapeutic effects of Interactive Digital Storytelling (IDS). The underlying idea of the study is to explore how storytelling can be used to manipulate mental states of individuals. More specifically, it seeks to answer the question of how storytelling can be utilized in dealing with trauma that the idea of our own mortality provokes. The question will be approached qualitatively by using the method of textual analysis of narratives and storyboarding. The result of the study is not the development of a specific tool (e.g. a story), but the development of a storyboard that can be later used for an implementation using IDS techniques. Consideration of death is undoubtedly one of the foremost sources of anxiety for people because of the ongoing struggle between the will to live and the knowledge that they die. According to an existential psychologist Rollo May, humans fear death because they cannot comprehend their own lack of existence. Death is fearful, however, culture provides the means and strategies to reduce this fear. Current studies suggest that the modern Western society is less and less accepting of death and that it perceives it as something that needs to be avoided or hidden. Since people cannot live indefinitely in a psychologically and culturally induced state of denial it is a challenge for psychologists and other researchers to discover the pathways to death acceptance.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
Interactive Digital Storytelling
Schlagwörter
(Deutsch)
Interactive Digital Storytelling
Autor*innen
Karolina Havlickova
Haupttitel (Englisch)
Therapeutic effects of interactive digital storytelling
Publikationsjahr
2016
Umfangsangabe
x, 80 Seiten
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Tomáš Gál
Klassifikation
77 Psychologie > 77.79 Psychotherapie: Sonstiges
AC Nummer
AC13378530
Utheses ID
39024
Studienkennzahl
UA | 066 | 013 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1