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Vitamin D bei Osteoporose in Verbindung mit Kalzium und Vitamin K
Kübra Sahin
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Lebenswissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Lehramtsstudium UF Haushaltsökonomie und Ernährung UF Mathematik
Betreuer*in
Hans Goldenberg
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.44153
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-23882.22552.638959-3
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Die in den letzten Jahren immer häufiger diagnostizierte Osteoporose-Erkrankung bedeutet für alle Betroffenen eine sukzessive Einschränkung der Lebensqualität. Durch die individuellen und sozialen Auswirkungen einer Osteoporose wie Schmerzen, Frakturen und Stürze kommt es zu Funktionseinbußen und zu eingeschränkter Beweglichkeit bis hin zu Invalidität, weshalb die Lebenserwartung enorm sinkt. Beim Fehlen einiger Nährstoffe kann der Knochen an Substanz verlieren, weshalb dadurch Lücken in den Knochen ausgelöst werden. Die Knochenfestigkeit geht verloren, der Knochenschwund droht und die Tragfähigkeit nimmt zunehmend ab. Damit dies alles nicht zustande kommt, muss schon in der Jugendzeit vorgearbeitet werden. Im gesamten Leben ist eine adäquate Kalziumaufnahme erforderlich. Kalziumarme Knochen tendieren vermehrt zu Knochenbrüchen. Um die intestinale Kalziumresorption zu befähigen/unterstützen ist eine ausreichende Vitamin-D-Versorgung unerlässlich. Für die Befähigung des Knochenaufbaus ist das Kalzium und das Vitamin D ein unverzichtbarer Bestandteil der Osteoporose-Basistherapie. Als Kofaktor der γ-Glutamatcarboxylase aktiviert Vitamin K die Knochenbildung und nimmt ebenfalls wie Vitamin D im Knochenmineralisationsprozess einen hohen Stellenwert ein. Im Kapitel sechs der präsentierten Studienresultate, bezüglich der Vitamin-D-Supplementierung, reduziert Vitamin D mit überzeugender Evidenz vor allem bei älteren Patienten das Risiko für Frakturen und Stürzen. Bei niedriger Dosierung von ≤ 400 IE Vitamin D/Tag, welches 10 μg Vitamin D entspricht, waren im Bereich der Frakturprävention in Interventionsstudien keine Fortschritte zu erkennen. Erst ab einem Wert von über 400 (>10 µg) IE, bevorzugt 800 IE (20 µg) Vitamin D/Tag waren präventive Wirkungen ersichtlich. Ab einer Vitamin-D-Dosierung von über 700 IE (17,5 µg)/Tag war in einer Metaanalyse basierend auf 8 randomisiert-kontrollierten Studien RCT bezüglich der Sturzprävention positive Effekte zu beobachten. Eine adäquate Vitamin-D-Versorgung senkt bei Erwachsenen mit wahrscheinlicher Evidenz Funktionsbeeinträchtigungen des Bewegungsapparates. Diese Beurteilungen stützten sich auf Ergebnisse und Erkenntnisse von Interventionsstudien und deren Metaanalysen. Nach dem aktuellen Stand wissenschaftlicher Studien bzw. Daten gilt eine 25(OH)D-Serumkonzentration von ≥ 50 nmol/l (20 ng/ml) für die Knochengesundheit als wünschenswert und eine Konzentration von 75 nmol/l (30 ng/ml) ist für protektive Wirkungen anzustreben. Die prophylaktischen Wirkungen des D-Vitamins in der Osteoporose und bei osteoporotischen Folgen wie Bewegungseinschränkungen, Frakturen und Stürzen ist bei einer täglichen Vitamin-D-Supplementierung von mindestens 400 bis 800 IE (10-20 µg) zu erlangen. Dies gilt sowohl für Männer als auch für Frauen. Im Allgemeinen wird nach den bisherigen wissenschaftlichen Daten international eine tägliche Vitamin-D-Zufuhrempfehlung von mindestens 800 IE (20 µg) für Erwachsene und für ältere Menschen beider Geschlechter als angemessen angesehen.
Abstract
(Englisch)
For several years osteoporosis has been diagnosed more often which means a successive restriction of the health-related quality of life for all concerned people. The individual and social effects of an osteoporosis like pains, fractures and falls can cause a reduction of mobility or invalidity which means an enormous restriction of the patients’ lifespan. With a lack of nutrients the bone can lose substance and develops cephaloceles. The bone’s density gets lost, osteoporosis develops and the bone’s capacity diminishes. Therefore young people have to take care of their bones, so it is necessary to provide the bones with an adequate dose of calcium. Bones with a lack of calcium tend to fracture. To support the intestinal calcium resorption it is important to provide the body with enough vitamin D. For the bone formation calcium and vitamin D are essential parts of the basal therapy to cure osteoporosis. As co-factor of the γ-glutamyl-carboxylase vitamin-K activates the bone formation and has, like vitamin D, an important role in the bone-mineralisation-process. In chapter six there are the study results concerning the vitamin-D-supplementation, they show with convincing evidence that vitamin D reduces the risk of fractures and falls especially with elderly patients. At a low dose of ≤ 400 IU vitamin-D per day (10 μg vitamin-D per day) there was no progress referred to fracture prevention in the intervention studies. Only at a dose of more than 400 (10 μg) IU, desirable is 800 UI (20 μg) vitamin D per day, preventive effects were seen. At a starting vitamin D dose of more than 700 IU (17,5 μg) per day, positive effects concerning the fall prevention could be reached according to a Meta-analysis based on 8 RCT (randomized controlled trials). Providing adequate vitamin-D can possibly reduce the mobility of adults. These results are based on intervention studies and their Meta-analyses. According to scientific studies a 25(OH)D-serum concentration of ≥ 50 nmol/l (20 ng/ml) is desirable for healthy bones. A concentration of 75 nmol/l (30 ng/ml) is recommended for protective effects. With a daily vitamin-D supplementation of at least 400 to 800 IU (10-20 µg) for males and females prophylactic effects can be reached with osteoporosis or osteoporotic symptoms like reduced mobility, fractures and falls. According to current scientific studies a daily vitamin-D providing of at least 800 IU for adults and elderly people is a general international recommendation

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Vitamin D Calciferol Osteoporose Knochenschwund Kalzium Calcium Vitamin K
Autor*innen
Kübra Sahin
Haupttitel (Deutsch)
Vitamin D bei Osteoporose in Verbindung mit Kalzium und Vitamin K
Publikationsjahr
2016
Umfangsangabe
138 Seiten : Illustrationen, Diagramme
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Hans Goldenberg
Klassifikation
30 Naturwissenschaften allgemein > 30.99 Naturwissenschaften allgemein: Sonstiges
AC Nummer
AC13373949
Utheses ID
39090
Studienkennzahl
UA | 190 | 477 | 406 |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1