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Studien zu Franz Josef Noflaner (1904-1989)
Porträt und Werkverzeichnis
Katharina Moling
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Historisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Kunstgeschichte
Betreuer*in
Werner Kitlitschka
Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-23883.87337.626466-9
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Franz Josef Noflaner wurde 1904 in Gröden in Südtirol geboren. Früh interessierte sich Noflaner für Literatur und verfasste literarische Texte. Er lebte bescheiden und in Einsamkeit in Gröden, wo er schließlich in den 1960er Jahren zu malen begann. Sein umfassendes künstlerisches Werk umfasst heute etwa 400 Ölgemälde und zahlreiche Zeichnungen und ist untrennbar mit seiner Biografie verbunden. In den Bildern spiegelt sich sein individuelles Weltbild wieder – jedes Werk ist ein Baustein seiner privaten Mythologie. Er hat sein eigenes Vokabular für sich entwickelt und gleichzeitig einen hohen stilistischen Wiedererkennungswert, geprägt von Ursprünglichkeit, Authentizität und Kompromisslosigkeit, geschaffen. In der Malerei greift er Themen auf, die er bereits in der Literatur behandelt hatte: nahezu obsessiv taucht das Thema Mensch und Menschsein in fast allen Bildern auf. Gemeinsamkeiten mit anderen Künstlern des 20. Jahrhunderts lassen sich erkennen, so erfuhr er wohl Einflüsse von den Expressionisten, den Kubisten wie auch den Surrealisten. Auch mit den Außenseiterkünstlern, also jenen „schöpferischen Menschen, die außerhalb des Kulturbetriebs in Abgeschiedenheit und oft unter schwersten Bedingungen ihre Werke hervorbringen“ lässt sich das Werk Noflaners vergleichen. In erster Linie aber bleibt Noflaner ein Künstler mit einem ausgeprägten Konfliktpotential zu seiner Lebenswelt und der Gesellschaft in seinem Tale. Zum ersten Mal in der Auseinandersetzung mit Franz Josef Noflaner wurde für die vorliegende Arbeit eine umfassende Katalogisierung der Malerei und Zeichnung des Künstlers vorgenommen. Mit dieser Katalogisierung, mit der durch Interviews bereicherten Biografie und der kunsthistorischen Kontextualisierung seines Oeuvres, soll die vorliegende Arbeit die Forschung zu Noflaner weiter anregen.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Franz Josef Noflaner Künstler Gröden Autodidakt
Autor*innen
Katharina Moling
Haupttitel (Deutsch)
Studien zu Franz Josef Noflaner (1904-1989)
Hauptuntertitel (Deutsch)
Porträt und Werkverzeichnis
Publikationsjahr
2016
Umfangsangabe
218 Seiten : Illustrationen
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Werner Kitlitschka
Klassifikation
20 Kunstwissenschaften > 20.07 Kunstkritik, Kunstinterpretation
AC Nummer
AC13370655
Utheses ID
39106
Studienkennzahl
UA | 066 | 835 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1