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Die Bedeutung der Akustik in Stadtentwicklung und Stadtplanung
Michael Christian Scheiber
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Geowissenschaften, Geographie und Astronomie
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Geographie
Betreuer*in
Walter Matznetter
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.44174
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-23882.87687.643082-3
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Diese Arbeit geht der Frage nach, inwieweit akustische Faktoren in Stadtentwicklung und Stadtplanung in der Vergangenheit und aktuell Beachtung finden und versucht einen Ansatz für eine qualitative akustische Stadtplanung zu formulieren. Die Aus-gangshypothese geht von der Annahme aus, dass eine akustische Stadtplanung nicht existiert und die qualitative akustische Entwicklung der Stadt in der Vergangenheit, wie heute zu wenig Berücksichtigung erfährt. Am Beginn der Arbeit steht eine einleitende Auseinandersetzung mit Akustik und den Raumbegriffen der Geographie sowie eine kurze Beschreibung akustischer Fachberei-che, die für eine akustische Stadtplanung von Bedeutung sein könnten. In weiterer Fol-ge wird die historische Entwicklung der Erforschung der städtischen Klangumwelt be-schrieben. Diese reicht von den ersten bekannten Publikationen zur Problematik des Lärms in den Städten Ende des 19. Jahrhunderts, bis zur aktuellen Kritik an dem nach wie vor vorherrschenden Paradigma der Lärmwirkungsforschung. Darauf aufbauend wird die Forderung nach einem Paradigmenwechsel formuliert: Die Stadtplanung soll sich nicht weiter ausschließlich auf das Phänomen Lärm und dessen Bekämpfung und Vermeidung beschränken, sondern das Ziel einer differenzierten und vielfältigen städ-tischen Soundscape anstreben. Es zeigte sich, dass die negativen Auswirkungen von Lärm auf die Gesundheit des Men-schen heute umfassend erforscht sind. Daneben ruft Lärmbeeinträchtigung auch Effek-te in anderen Bereichen, etwa der Immobilien- und Wohnungswirtschaft, hervor. In der Stadtentwicklung und Stadtplanung existieren heute zahlreiche Instrumente, die auf die Vermeidung und Bekämpfung von Lärm abzielen. Die Ausgangshypothese kann daher nur teilweise entkräftet werden. Die Ziele einer akustischen Stadtplanung dürfen sich jedoch nicht auf die Schaffung einer stillen Stadt beschränken. Vielmehr muss eine dif-ferenzierte und vielfältige städtische Soundscape geschaffen werden, die eine Identifika-tion mit dem städtischen Raum ermöglicht. Der Autor formuliert dahingehend eine Maßnahmenempfehlung und exemplarische Handlungsansätze für eine umfassende qualitative akustische Stadtplanung.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Akustische Stadtplanung Akustik Stadtplanung Stadtentwicklung Soundscape
Autor*innen
Michael Christian Scheiber
Haupttitel (Deutsch)
Die Bedeutung der Akustik in Stadtentwicklung und Stadtplanung
Publikationsjahr
2016
Umfangsangabe
XI, 180 Seiten : Illustrationen, Diagramme
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Walter Matznetter
Klassifikationen
74 Geographie, Anthropogeographie > 74.12 Stadtgeographie, Siedlungsgeographie ,
74 Geographie, Anthropogeographie > 74.72 Stadtplanung, kommunale Planung ,
74 Geographie, Anthropogeographie > 74.79 Raumordnung, Städtebau: Sonstiges
AC Nummer
AC13363431
Utheses ID
39108
Studienkennzahl
UA | 066 | 855 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1