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Populist radical right parties and the welfare state
Hannes Keil
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Historisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Individuelles Masterstudium Globalgeschichte
Betreuer*in
Wolfram Schaffar
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.44183
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-28093.58239.776364-8
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Nach Ansicht der meisten Forscher hängt der Erfolg von radikalen rechtspopulistischen Parteien von soziokulturelle Faktoren und insbesondere der Ablehnung von Einwanderung ab. Die Absicht dieser Masterarbeit ist es zu zeigen, dass die Ideologie der radikalen rechtspopulistischen Parteien komplexer und breiter ist als die meisten Wissenschaftler und Analysten geneigt sind zuzugestehen. Es wird zunächst argumentiert, dass eine Verschiebung zugunsten von Umverteilungspolitik der radikalen rechtspopulistischen Parteien in Westeuropa festgestellt werden kann. Zweitens ist ihr Wohlfahrtsdiskus durch Chauvinismus gekennzeichnet, was bedeutet, dass der nationale Wohlfahrtsstaat nur für die eigenen Bürger zur Verfügung stehen soll, welches Einwanderer oder Eingebürgerte nicht beinhaltet. Diese beiden Argumente werden empirisch durch eine quantitative und qualitative Analyse der Parteiprogramme, Wahlprogramme und anderer Parteimaterialien getestet. Es wird der Schluss gezogen, dass sich diese Parteien, vor allem in Ländern mit einer starken Tradition staatlicher Sicherheitssysteme und einem gut ausgebauten Sozialstaat, von ihren liberalen Wirtschaftsvorlieben und kritischen Blick auf den Wohlfahrtsstaat in den 1980er und 1990er Jahren distanziert haben und sich zunehmend zu Befürwortern von Umverteilungspolitik entwickelt haben. Diese Änderung werden als Partei strategische Entscheidung gesehen, um die Unterstützung der Wähler zu maximieren.
Abstract
(Englisch)
According to most scholars, the success of populist radical right parties depends on sociocultural factors and especially their rejection of immigration. The intentions of this thesis is to show that the ideology of populist radical right parties is more complex and broad than most scholars and analysts have been inclined to concede. It is firstly argued that a shift towards preferences for redistributive policies of the populist radical right in Western Europe can be witnessed. Secondly is their welfare discourse characterized by chauvinism, which means that the national welfare state should only be available for its own citizens, which does not include immigrants or naturalized citizens. These two arguments are empirically tested through a quantitative and qualitative analysis of party programs, election manifestos and other party material. It is concluded that these parties, especially in countries with a strong tradition of government security systems and a well-developed social welfare state, distanced themselves from their liberal economic preferences and critical view towards the welfare state in the 1980s and 1990s and developed increasingly into advocates of redistributive policies. This change is seen as a party strategic decision to maximize their voter support.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
Populism Right Parties Welfare State Social Security State Migration
Schlagwörter
(Deutsch)
Popolismus Rechtsparteien Wohlfahrtsstaat Sozialstaat Migration
Autor*innen
Hannes Keil
Haupttitel (Englisch)
Populist radical right parties and the welfare state
Paralleltitel (Deutsch)
Populistische radikale Rechtsparteien und der Wohlfahrtsstaat
Publikationsjahr
2016
Umfangsangabe
vi, 87 Seiten : Diagramme
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Wolfram Schaffar
Klassifikationen
15 Geschichte > 15.06 Politische Geschichte ,
15 Geschichte > 15.08 Sozialgeschichte ,
15 Geschichte > 15.09 Wirtschaftsgeschichte ,
89 Politologie > 89.41 Staat und einzelne Gruppierungen ,
89 Politologie > 89.61 Politische Parteien
AC Nummer
AC13361674
Utheses ID
39113
Studienkennzahl
UA | 067 | 805 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1