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Eine terminologische Textanalyse zum Buch "The Martian" und dessen Umsetzung im Film
ein Vergleich zwischen Deutsch und Englisch
Marit Grader
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Zentrum für Translationswissenschaft
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Dolmetschen Englisch Französisch
Betreuer*in
Gerhard Budin
DOI
10.25365/thesis.44226
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-25683.51574.406470-0
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Science-Fiction hat den Ruf als nicht ernstzunehmende Literatur, die von Themen handelt, die abstrakt und nur schwer vorstellbar sind. Science-Fiction-Filme und -Serien haben ein etwas besseres Image, was vielleicht an der Qualität der „Star Wars“-Reihe sowie anderer Beispiele liegen mag. Das Buch „The Martian“ von Andy Weir widerlegt diese Generalisierung, dass das literarische Genre wenig Hochwertiges zu bieten hat, denn es ist genauso anspruchsvoll wie unterhaltsam und behandelt Inhalte, die zwar mit unserer Alltagswelt nichts zu tun haben, aber real sind. Besonders interessant ist die Fachsprachlichkeit in diesem Werk, die einerseits bei der Untersuchung der Textfunktionen und andererseits bei der Übersetzung des Romans sowie der deutschen Fassung des Filmes eine Rolle spielt.
Eine Einführung in das Thema „Science-Fiction“ und die Verbindung zu populärwissenschaftlichen Werken sollen zeigen, dass es sich um eine komplexe literarische Gattung handelt, die ihre ganz eigenen Themengebiete umfasst. Bei der Textanalyse ist es das Ziel, darzulegen, dass literarischen Werken im Allgemeinen und dem Genre Science-Fiction im Besonderen nicht nur eine Textfunktion zugeordnet werden kann. Im Vergleich zwischen dem Roman und dem Film werden Unterschiede aufgezeigt und begründet, woraus der Schluss gezogen wird, dass Adaptionen sinnvoll und oft auch notwendig sind.
Die Vergleiche zwischen der englischen und deutschen Romanfassung sowie der jeweiligen Filmfassung sollen zeigen, dass bei der Übersetzung für Science-Fiction typische Herausforderungen zu bewältigen waren, da neben dem Erzähltext fachspezifische Terminologie vorkommt, sodass eine Mischung aus Literatur- und Fachübersetzen vorliegt. Neben dieser Schwierigkeit kommen sowohl im Roman als auch im Film viele kulturspezifische Phänomene wie Redewendungen vor, sodass beim Übersetzen kreative Lösungen gefunden werden mussten. Das Ziel dieser Arbeit ist es somit, zu zeigen, dass Science-Fiction-Literatur viele interessante Aspekte aufweist und dass die Übersetzung von Werken, die diesem Genre angehören, nicht als reines Literaturübersetzen gesehen werden kann, da mit der Fachsprache, die durchaus vorkommt, anders umgegangen werden muss als mit den erzählenden Passagen.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Science-Fiction Textfunktionen Literatur- und Fachübersetzen Vergleich Roman- und Filmfassung
Autor*innen
Marit Grader
Haupttitel (Deutsch)
Eine terminologische Textanalyse zum Buch "The Martian" und dessen Umsetzung im Film
Hauptuntertitel (Deutsch)
ein Vergleich zwischen Deutsch und Englisch
Publikationsjahr
2016
Umfangsangabe
ii, 129 Seiten
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Gerhard Budin
Klassifikation
18 Einzelne Sprachen und Literaturen > 18.03 Englische Sprache und Literatur
AC Nummer
AC13714076
Utheses ID
39147
Studienkennzahl
UA | 065 | 342 | 345 |
