Detailansicht

Der Trailer und sein emotionales Design
eine vergleichende Untersuchung von emotionalen und spannungserregenden Strategien in den Genres Action und Comedian
Christin Gottscheber
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Betreuer*in
Michaela Griesbeck
Volltext in Browser öffnen
Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.4423
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30000.17783.104353-2
Link zu u:search
(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Diese Arbeit befasst sich mit den spannungserregenden und emotionalisierenden Strategien des Trailers. Der Trailer ist, da er gleichzeitig Werbe- und Filmform ist ein interessanter Untersuchungsgegenstand. Er ist charakterisiert durch seine hohe Schnittfrequenz, die in ihm zahlreich enthaltenen Bewegungen und sein wirkungsvolles Einsetzen von Musik und Sound. Der Trailer unterzog sich, wie auch der Film, einem ständigen Wandel, so sind Schnittsetzung, sowie Bewegungen im Bild stets rasanter geworden und die ästhetischen Gestaltungsmittel haben sich verdichtet. Auf wissenschaftlicher Ebene sind Trailer bis jetzt nur spärlich behandelt worden, und dies zumeist in den Gebieten Vermarktung und Dramaturgie. So ist in dieser Untersuchung nicht nur interessant, welche ästhetischen Gestaltungsmittel der Trailer im Allgemeinen beinhaltet, sondern stellt zudem die Frage nach ihren Genres. Dabei werden die Genres Action und Comedian gegenübergestellt, um Aufschlüsse hinsichtlich der jeweiligen Gestaltungsmittel Einstellungsgrößen, Kamerabewegung, Bewegung vor der Kamera, Schnitt, Musik und Sound zu bekommen. Untersucht wurden ausschließlich nominierte Trailer der Verleihung Golden Trailer Awards, aus den oben genannten Kategorien. Um die Trailer genau untersuchen zu können wurde als Methode die strukturalistische Filmanalyse herangezogen, zu deren Aufgabe es gehört, die einzelnen Elemente im Film und die Verknüpfung zu anderen Elementen, sowie ihren Stellenwert im Filmsystem herauszusuchen und zu bewerten. Mit Hilfe eines ausführlichen Einstellungsprotokolls, gefolgt von der Auswertung und der Gegenüberstellung der genrespezifischen Trailer, kann nun die Frage beantwortet werden, inwiefern sich die beiden Genres hinsichtlich der Verwendung von ästhetischen Gestaltungsmitteln ähneln oder unterscheiden. Im Rahmen dieser Arbeit wird gezeigt, dass vor allem Action-Trailer eine starke Verdichtung der gesamten Gestaltungsmittel aufweisen. Das Publikum kann sich dieser spannungsgeladenen Menge nicht entziehen und kämpft mit Überforderung. Die Intensität dieser Verdichtung ist im Comedian-Trailer bei weitem nicht so hoch. Aufgebaut ist dieser hauptsächlich durch rhythmisch gesetzte Dialog-Musik-Schnittvariationen. Schlussendlich ist anzumerken, dass es schwieriger ist einen Trailer genrespezifisch durch seine Gestaltungsmittel zu unterscheiden, als durch seine narrativen Elemente.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Trailer Film Filmtrailer
Autor*innen
Christin Gottscheber
Haupttitel (Deutsch)
Der Trailer und sein emotionales Design
Hauptuntertitel (Deutsch)
eine vergleichende Untersuchung von emotionalen und spannungserregenden Strategien in den Genres Action und Comedian
Publikationsjahr
2009
Umfangsangabe
113, [34] S.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Michaela Griesbeck
Klassifikationen
24 Theater > 24.30 Film: Allgemeines ,
24 Theater > 24.31 Systematische Filmwissenschaft
AC Nummer
AC07603152
Utheses ID
3923
Studienkennzahl
UA | 301 | 295 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1