Detailansicht
Print vs. Online
Unterschiededer Nachrichtenvermittlung via Nachrichtenfaktoren anhand von Beispielen qualitativer Print- und Onlinemedien in Österreich
Anna Katharina Schober
Art der Arbeit
Magisterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Magisterstudium Publizistik-u.Kommunikationswissenschaft
Betreuer*in
Markus Beiler
DOI
10.25365/thesis.44568
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-22427.33538.663368-8
Link zu u:search
(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Es vergeht kein Tag, an dem nicht von einem Zeitungssterben oder wirtschaftlichen Problem eines Verlages gesprochen wird. Vermehrt werden Stimmen laut, die sich für das Internet und gegen die Printpresse aussprechen.(vgl. Mögerle, 2009, S.15) Es stellt sich daher die Frage ob einer dieser beiden Kanäle (Print und Online) für den Leser einen Mehrwert bieten, beziehungsweise ob beide Kanäle eine Daseinsberechtigung haben. Auch die in den Artikel vorkommenden Nachrichtenfaktoren prägen seit je her die Art Berichte zu schreiben. Schon Östgaard stellte 1965 erste Forschungen dazu an und seit dem werden sie stetig weiterentwickelt. Auch Beiler beschäftigte sich 2013 in seiner Suchmaschinenforschung mit den Nachrichtenfaktoren.
Die Kernfrage der Arbeit, inwiefern Unterschiede zwischen Online- und Print-Artikel in einzelnen österreichischen Qualitätsmedien bestehen, wird in dieser Forschung anhand folgender Forschungsfragen gestellt: „Inwiefern gibt es Unterschiede bei der Verwendung von Nachrichtenfaktoren in den Online- und Printpublikationen der österreichischen Qualitätsmedien?“ und „Inwiefern gibt es Unterschiede bei der Verwendung von Nachrichtenfaktoren zwischen den einzelnen Tageszeitungen?“. Hierfür wurde ein bestehender Codebogen von Beiler verwendet und an diese Forschung angepasst.
Insgesamt wurden 108 Artikel von drei österreichischen Qualitätsmedien („Kurier“, „Der Standard“ und „Die Presse“) herangezogen, die jeweils auf 14 Variablen – und deren Ausprägungen -– untersucht wurden. Mit Hilfe der quantitativen Inhaltsanalyse konnten die beiden Forschungsfragen beantwortet und zusätzlich Hypothesen aufgestellt werden. Diese beziehen sich auf die Verteilung und die Höhe der Variablen-Ausprägungen.
Im Wesentlichen bleibt nach dieser Forschung zu sagen, dass in den meisten Fällen nur marginale Unterschiede zwischen den Ausprägungen von Print- und Online-Artikel bestehen und somit keiner der beiden Kanäle einen Mehrwert für den Leser bringt.
Abstract
(Englisch)
Not a day goes by without mentioning newspaper closing-downs or economic problems of publishers. Increasingly revealing voices for the Internet over written press. (see. Mögerle, 2009 P.15) This raises the question whether one of these two channels offer added value to reader, or whether both channels have to exist. Also news factor in articles have always been shaping the way of writing reports. in 1965 Östgaard did a research on this for the first time. Since then they have been developing continuously. Also Beiler dealt with news factors in 2013 in his search engine research .
The core issue of this work on how online and print articels differentiate in Austrian quality media, is provided in this research based on the following questions: "To what extent are differences in the use of news factors in the online and print publications of the Austrian quality media?" and "to what extent are differences in the use of news factors between the individual newspapers?". For this purpose an existing code sheet of Beiler was used and adapted to this research.
A total of 108 items of three Austrian quality media ( "Kurier", "Der Standard" and "Die Presse") were used, examined each on 14 variables and their specifications. Using the quantitative content analysis, the two research questions were answered and hypothesized. These relate to the distribution and the amount of variable characteristics.
Essentially, as a conclusion after this research there is to say that in most cases only marginal differences between the characteristics of print and online products are made and, therefore, neither channels provide added value for the reader.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Nachrichtenfaktoren Quantitative Inhaltsanalyse Der Standard Die Presse Kurier Vergleich Spss Auswertung Empirie
Autor*innen
Anna Katharina Schober
Haupttitel (Deutsch)
Print vs. Online
Hauptuntertitel (Deutsch)
Unterschiededer Nachrichtenvermittlung via Nachrichtenfaktoren anhand von Beispielen qualitativer Print- und Onlinemedien in Österreich
Publikationsjahr
2016
Umfangsangabe
XIV, 137 Seiten : Diagramme
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Markus Beiler
Klassifikationen
AC Nummer
AC13728719
Utheses ID
39452
Studienkennzahl
UA | 066 | 841 | |
