Detailansicht

Veränderung der Musikwirtschaft im digitalen Zeitalter
Walter Ferrufino Vidal
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Wirtschaftswissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Internationale Betriebswirtschaft
Betreuer*in
Jörg Finsinger
Volltext herunterladen
Volltext in Browser öffnen
Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.44637
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-10107.97617.498258-4
Link zu u:search
(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
In nahezu allen Bereichen der Unterhaltungsindustrie findet der unaufhaltsame Fortschritt des Digitalisierungsprozesses statt. Von dieser Entwicklung ist vor allem die Musikindustrie stark betroffen, die in Form neuer Geschäftsmodelle sowie veränderter Produktions- als auch Distributionsbedingungen zu erkennen ist. Vor allem die Verbreitung des Internets hat die Geschichte der internationalen Musikindustrie sehr bewegt und folglich Musikpraxis und –wirtschaft vor unvergleichlichen Herausforderungen gestellt. Als Reaktion auf diese Entwicklung konnte lange, vor allem bei den Major-Labels (Universal Music Group, Warner Music Group und Sony Music Entertainment) ein konservatives Verhalten gegenüber der gängigen Praxis der Musikindustrie beobachtet werden. Neue Implikationen und Konkurrenten versuchte man weitestgehend durch rechtliche Restriktionen zu unterbinden. Diese anfängliche Abwehrhaltung gegenüber brancheninnovativen Prozessen, offenbarte sich allerdings als nicht ertragsbringendes Kalkül und drückte sich in starken Umsatzeinbußen aus. Erst nach der langsam erfolgten Anpassung an innovative Geschäftsmodelle (z.B. Audio-Streaming-Abonnements, Musik-Download-Plattformen, etc.) befindet sich nun der Musikmarkt mittlerweile in einer allmählichen positiven Kehrtwende – auch wenn die digitalen Umsätze die Verluste der physischen Verkäufe noch nicht kompensieren konnten. Die Neuzeit und das Internet bieten so auch neue Wege für „Computer Music Maker“ bzw. Online-Beatmaker. Der empirische Teil der Arbeit beantwortet Fragen wie „Was ist Beatmaking?“, „Wo findet es in der heutigen Welt der Musik satt?“, und „Wer sind die Leute, die sich damit beschäftigen?“. Heute kann man als Künstler von seinem Heim als unabhängiger Künstler erfolgreich seine Produkte vermarkten. Finanzielle und technische Möglichkeiten sind für Jedermann gegeben – Musikprogrammen und Networking sei Dank. Als gelungenes Beispiel für den Werdegang vom simplen Beatmaker zum erfolgreichen Online-Entrepreneur wird Mike Lightner (Gründer von JeeJuh Productions) und dessen 4-teiliges Konzept zur erfolgreichen Führung eines Online-Beatselling Businesses vorgestellt. Im Mittelpunkt stehen dabei Social Media Portale, denn die soziale Interaktion mit potenziellen Kunden unter Zuhilfenahme der neuen Medien - vor allem des Internets - ist unumgänglich geworden, um erfolgreich im Musikbusiness zu sein.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
music business music industry record label digital music distribution beat maker online entrepreneur
Schlagwörter
(Deutsch)
Musikwirtschaft Musikindustrie Plattenfirma digitaler Musikvertrieb Beatmaker Online Entrepreneur
Autor*innen
Walter Ferrufino Vidal
Haupttitel (Deutsch)
Veränderung der Musikwirtschaft im digitalen Zeitalter
Publikationsjahr
2016
Umfangsangabe
91 Seiten : Diagramme
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Jörg Finsinger
Klassifikationen
24 Theater, Film, Musik > 24.98 Musik: Sonstiges ,
85 Betriebswirtschaft > 85.99 Betriebswirtschaft: Sonstiges
AC Nummer
AC13388220
Utheses ID
39517
Studienkennzahl
UA | 066 | 914 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1