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Wahrgenommene Rechte und Stigmatisierung von Menschen mit Alzheimer-Demenz
Elisabeth Marie Bourkel
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Psychologie
Betreuer*in
Germain Weber
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.4459
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29793.99971.921059-4
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Das Ziel der vorliegenden Arbeit war es, wahrgenommene Rechte von Menschen mit Alzheimer-Demenz zu untersuchen und den Zusammenhang mit sozialer Distanz zu analysieren. Zudem wurden die Einflussvariablen auf soziale Distanz und wahrgenommene Rechte überprüft. Weiters wurden Unterschiede in der Wahrnehmung der genannten Variablen zwischen Laien und Professionellen sowie in der Wahrnehmung von Männern und Frauen mit Alzheimer-Demenz analysiert. Es wurde eine Fragebogen, mit dem Fallbeispiel einer Person, die an Alzheimer-Demenz im Anfangsstadium erkrankt ist, konstruiert, welcher an Laien und Professionelle, die in Luxemburg leben (N = 185), ausgehändigt wurde. Um den Unterschied zwischen Männern und Frauen zu erheben, wurden zwei unterschiedliche Fragebögen erstellt. Die Ergebnisse zeigten, dass vielen der abgefragten Rechte eher zugestimmt wird. Menschen mit Demenz werden wenig soziale Distanz und hauptsächlich prosoziale Emotionen entgegengebracht. Ihre Gefährlichkeit wird als eher niedrig eingeschätzt. Das selbsteingeschätzte Wissen über Demenz und die wahrgenommene Gefährlichkeit haben den bedeutendsten Einfluss auf wahrgenommene Rechte. Als die wichtigsten Einflussfaktoren auf soziale Distanz stellten sich Emotionen und Vertrautheit mit Menschen mit Demenz heraus. Die Professionellen gestehen Menschen mit Alzheimer-Demenz mehr Rechte zu, bringen ihnen weniger soziale Distanz und weniger unangenehme und prosoziale Emotionen entgegen und schätzen sie als weniger gefährlich ein. Einem Mann mit Alzheimer-Demenz wird mehr soziale Distanz entgegen gebracht, mehr unangenehme Emotionen empfunden und er wird als gefährlicher als eine Frau mit Alzheimer-Demenz eingestuft. Zusammenfassend gesehen, fallen die Ergebnisse günstig für Menschen mit Alzheimer-Demenz aus, jedoch muss den festgestellten Unterschieden zwischen den Laien und Professionellen, sowie den Männern und Frauen mit Alzheimer-Demenz Beachtung geschenkt werden.
Abstract
(Englisch)
The aim of the empirical study is to examine perceived rights of people with Alzheimer’s. The relationship of perceived rights and social distance is analyzed, additionally, the determinants of the two variables were tested. Furthermore, the differences in the perception of the named variables between lay people and professionals, as well as the difference of the perception concerning the variables between men and women with Alzheimer’s, were examined A questionnaire was formulated, which was given to lay people and professionals residing in Luxembourg (N = 185). The results of the study showed that many rights are agreed with. Participants express a low level of social distancing, perceived dangerousness and high pro-social emotional reactions. The participants’ perceived knowledge concerning dementia and their perception of danger are the most important determinants for perceived rights. The most considerable determinants for social distancing are emotions and personal experience with dementia. The professionals allow more rights for people with Alzheimer’s, show less social distancing and less pro-social and unpleasant emotions, and rate the patients less dangerous then lay people. A man with the condition causes more unpleasant emotional reactions and social distance and is rated more dangerous than a woman with the condition. In conclusion, the results are considered positive for people with Alzheimer patients. There is however a considerable difference between the opinions of lay people and professionals. In addition, there are significant differences in the perception of male and female Alzheimer patients.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
Alzheimer´s disease dementia rights stigma social distance
Schlagwörter
(Deutsch)
Alzheimer-Demenz Demenz Rechte Stigma soziale Distanz
Autor*innen
Elisabeth Marie Bourkel
Haupttitel (Deutsch)
Wahrgenommene Rechte und Stigmatisierung von Menschen mit Alzheimer-Demenz
Paralleltitel (Englisch)
Perceived Rights and Stigmatization of Persons with Alzheimer´s Disease
Publikationsjahr
2009
Umfangsangabe
156 S.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Germain Weber
Klassifikationen
77 Psychologie > 77.61 Einstellung, Vorurteil, Beeinflussung ,
77 Psychologie > 77.62 Soziale Wahrnehmung, Attribution ,
77 Psychologie > 77.70 Klinische Psychologie
AC Nummer
AC07687448
Utheses ID
3958
Studienkennzahl
UA | 298 | | |
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