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Die Harmonik in Franz Liszts Klavierwerk ab 1847
Elisabeth Katharina Pütz
Art der Arbeit
Dissertation
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Dr.-Studium der Philosophie (Dissertationsgebiet: Musikwissenschaft)
Betreuer*in
Michele Calella
Mitbetreuer*in
Gernot Gruber
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.44771
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-14555.40328.874073-4
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Gegenstand des vorliegenden Forschungsprojektes ist eine analytische Betrachtung der Lisztschen Harmonik, die ausgehend von einer Reihe unterschiedlicher theoretischer Konzepte und anhand einer Auswahl der zwischen 1847 und 1886 entstandenen Klavierwerke, Besonderheiten und Innovationen aufzeigt. In Kapitel II werden einzelne Aspekte der harmonischen Sprache Liszts herausgegriffen und erläutert. Im Blickfeld steht hierbei zunächst die Harmonik, die speziell auf Stimmführungen basiert. Weiterhin werden verschiedene neue Ordnungen der chromatischen Skala erklärt, außerdem unterschiedliche Arten von Akkordprogressionen und das Negieren strenger Satzregeln und etablierter Normen. Schließlich werden neuartige Akkordformen, besondere Arten der Themenharmonisierung und das Zusammenwirken verschiedener Aspekte vorgestellt. Kapitel III arbeitet in vollständigen Analysen von vier der späten und kurzen Klavierstücke deren Dramaturgie und inneren Zusammenhänge heraus, während in Kapitel IV schließlich der Fokus auf die Frage gelenkt wird, wie Liszt eine Zersetzung der Dur-Moll-Tonalität gelingt. Die Dissertation versteht sich außerdem als Studie zu bisher „namenlos“ gebliebenen bzw. noch unbekannten Phänomenen, für die eine Terminologie vorgeschlagen wird.
Abstract
(Englisch)
This study is an analytical examination of Liszt’s harmonic language, which tries to capture the specific characteristics and innovations in his piano works composed between 1847 and 1886. Chapter II explores individual aspects of Liszt’s way to deal with harmonics, first of all selected phenomena based on voice-leading. Moreover, this chapter analyses in which way Liszt developed new orders of the chromatic scale or chord progression and how the composer denied strict harmonic rules. Finally chapter II will introduce new forms of chords, special ways of theme harmonization and finally the coaction of central aspects. Chapter III investigates the inner connections in four late piano works, while chapter IV focuses on how Liszt succeeds in dissolving tonality. Along those lines, this study also seeks to develop new terminology for hitherto nameless and unkown harmonic phenomena.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
Harmonics Franz Liszt
Schlagwörter
(Deutsch)
Harmonik Franz Liszt
Autor*innen
Elisabeth Katharina Pütz
Haupttitel (Deutsch)
Die Harmonik in Franz Liszts Klavierwerk ab 1847
Paralleltitel (Englisch)
Harmonics in Liszt's piano works from 1847
Publikationsjahr
2016
Umfangsangabe
XVI, 308 Seiten : Notenbeispiele
Sprache
Deutsch
Beurteiler*innen
Gesine Schröder ,
Christian Utz
Klassifikation
24 Theater > 24.00 Theater, Film, Musik: Allgemeines
AC Nummer
AC13460331
Utheses ID
39626
Studienkennzahl
UA | 792 | 316 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1