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Untersuchungen zur Herstellung und zum Synthesepotential von 2H-Pyrazino[2,1-b]chinazolin-1,6-dionen
Jakob Hollenthoner
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Lebenswissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Diplomstudium Pharmazie
Betreuer*in
Norbert Haider
DOI
10.25365/thesis.44823
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29612.46571.164966-5
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Im Rahmen der vorliegenden Diplomarbeit konnte, aufbauend auf früheren Ergebnissen
unserer Arbeitsgruppe, der Zugang zu den 2H-Pyrazino[2,1-b]chinazolin-1,6-dionen 3 und
8 effizienter und umweltschonender gestaltet werden sowie die dabei anfallenden
Nebenprodukte (4, 5, 6, 7, 9) isoliert und deren Struktur aufgeklärt werden. Der
entscheidende Syntheseschritt hierbei ist ein Ringschluss via intramolekularer Alkin-
Hydroaminierung. Im Falle des N-unsubstituierten Pyrazinons 3 konnte Quecksilber(
II)acetat als der dafür notwendige Katalysator durch das deutlich weniger toxische
Wismut(III)triflat ersetzt werden. Dabei konnte Ameisensäure als Lösungsmittel großteils
durch 1,2-Dichlorethan ersetzt und die Ausbeute um 22% gesteigert werden. Im Gegensatz
dazu erwies sich für die Synthese des Tricyclus 8, welcher mit einem aromatischen Rest
am Amid-Stickstoff substituiert ist, eindeutig das Quecksilbersalz als der tauglichere
Katalysator. Dessen Einsatz konnte allerdings um 50% reduziert werden. Die Zyklisierungsreaktion
unter Ausbildung des N-substituierten kondensierten Pyrazinons 8 ergibt
eine etwas geringere Ausbeute verglichen mit dem N-unsubstituierten Pendant 3. Dies ist
in erster Linie durch den sperrigen Rest am Amid-Stickstoffatom zu erklären. Unabhängig
vom gewählten Katalysator und Edukt zeigte sich, dass für den gewünschten Ringschluss
zu den Verbindungen 3 und 8 jedenfalls ein saures Reaktionsmedium erforderlich ist,
jedoch der Einsatz von Trifluormethansulfonsäure als Additiv aufgrund der zusätzlichen
Nebenprodukte nicht empfehlenswert ist.
Ferner konnte das trizyklische Pyrazinon 3, stellvertretend für diese neue Verbindungsklasse,
strukturell weiter modifiziert werden. Dazu wurde die Lactamfunktion in Position 1
zuerst in eine reaktive Chlorfunktion umgewandelt und anschließend mit Morpholin ein
stickstoffhaltiger Substituent eingeführt. Die dabei resultierenden neuen Verbindungen 10
und 11 konnten auf einfachem Weg in zufriedenstellender Ausbeute zugänglich gemacht
werden. Die Morpholin-Verbindung 11 soll in weiterführenden Untersuchungen hinsichtlich
ihrer biologischen Aktivität getestet werden.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
2H-Pyrazino[2,1-b]chinazolin-1,6-dione intramolekulare Alkinhydroaminierung
Autor*innen
Jakob Hollenthoner
Haupttitel (Deutsch)
Untersuchungen zur Herstellung und zum Synthesepotential von 2H-Pyrazino[2,1-b]chinazolin-1,6-dionen
Publikationsjahr
2016
Umfangsangabe
33, 67 ungezählte Seiten : Diagramme
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Norbert Haider
AC Nummer
AC13437566
Utheses ID
39673
Studienkennzahl
UA | 449 | | |
