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Der Traum in den Isländersagas
Deutung, Funktion und Darstellung
Bianca Zwirner
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Skandinavistik
Betreuer*in
Robert Nedoma
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.44855
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-24873.43376.401574-7
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Der Traum nimmt in der altnordischen Literatur eine bedeutende Rolle ein. Natürlich stellt sich bei jedem Traum die Frage, ob dieser echt ist oder als reine Fiktion betrachtet werden muss. Auch wenn doch ein wahrer Kern zugrunde liegt, so sind die Träume, die wir in der Literatur finden, sicherlich literarisch bearbeitet worden, um sie besser in den Kontext der Erzählung einzufügen. Durch die verschiedenen Traumsymbole, welche häufig auftreten, ist die Bedeutung nicht immer direkt ersichtlich und es bedarf einer Deutung, um das Geträumte zu verstehen. Träume wurden aber nicht grundlos und nach Belieben in die Erzählung eingefügt, sie haben innerhalb der Saga bestimmte Aufgaben, wie zum Beispiel Ereignisse anzukündigen, Spannung aufbauen oder auch einfach nur das anschließende Handeln der Protagonisten zu erklären. Die allgemeine Funktion des Traums ist jedoch die Existenz eines unüberwindbaren Schicksals anzudeuten. Betrachtet man die Sagaträume aus einem psychoanalytischen Blickwinkel, so kommt es zu einigen Übereinstimmungen mit der heutigen Meinung der Psychoanalyse (u.a. fand man heraus, dass Männer häufiger gewaltsame Träume haben. Diese Beobachtung stimmt mit der Sagaliteratur überein.). Die Hauptaufgabe innerhalb der Erzählungen besteht jedoch darin, zukünftige Ereignisse zu prophezeien und damit auf die Macht des Schicksals hinzuweisen.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Isländersagas Träume Funktion Bedeutung und Darstellung
Autor*innen
Bianca Zwirner
Haupttitel (Deutsch)
Der Traum in den Isländersagas
Hauptuntertitel (Deutsch)
Deutung, Funktion und Darstellung
Publikationsjahr
2016
Umfangsangabe
153 Seiten
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Robert Nedoma
Klassifikation
18 Einzelne Sprachen und Literaturen allgemein > 18.15 Skandinavische Sprachen und Literaturen
AC Nummer
AC13280642
Utheses ID
39703
Studienkennzahl
UA | 066 | 868 | |
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