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Der Nutzen von "Customer Discovery" bei der Geschäftsmodellentwicklung von Startups
eine Fallstudie
Valentin Aschermann
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Wirtschaftswissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Betriebswirtschaft
Betreuer*in
Christine Strauss
Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29614.50306.693766-9
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Technologie- bzw. wissensbasierte Startups sind ein zentraler Erfolgsfaktor für das Wachstum und die Beschäftigung in Wirtschaftssystemen. Vor allem in den stark wissensbasierten Gesellschaften in Europa können Startups zur entscheidenden Determinante im globalen Wettbewerb werden. Startups sind bei der Suche nach einem geeigneten Geschäftsmodell einer extremen Unsicherheit ausgesetzt, die dazu führt, dass 90% scheitern. Diese Unsicherheit führt unter anderem dazu, dass Gründer*innen in ihren Anstrengungen zu produktfokussiert arbeiten. Oftmals ist die Idee oder die Vision zu einem Produkt so dominant, dass strategische Überlegungen zur Realisierung vernachlässigt werden. Etablierte Produktentwicklungsmodelle gehen bei ihrer Abfolge nicht auf die besonderen Anforderungen von Startups ein. Bestehende Unternehmen wissen, wer ihre Kunden sind, kennen den Markt und können so Produkteigenschaften vorab spezifizieren. Diese Informationen liegen den wenigsten Startups vor. In den letzten Jahren rückten mit „Lean Startup“ und „Customer Development“ zwei Ansätze in den Fokus der Betrachtung, die einen Lösungsansatz propagieren. Kritische Annahmen zum Geschäftsmodell werden dabei kontinuierlich identifiziert, priorisiert und schließlich in Experimenten validiert. Das Überprüfen von ungetesteten Annahmen zielt darauf ab, die Unsicherheiten, denen Startups ausgesetzt sind, abzubauen und validiert zu lernen. In der vorliegenden Fallstudie kommt es zu einer Gegenüberstellung eines Ist- und eines Soll-Zustandes der Geschäftsmodellentwicklung. Während der Ist-Zustand die Entwicklung des ursprünglich zur Anwendung kommenden Geschäftsmodells und den Weg von der Idee bis zum Launch beschreibt, geht es beim Soll-Zustand darum, den Customer Discovery Prozess, einen „Lean Approach“ dazu einzusetzen, das Geschäftsmodell und somit die zugrundeliegenden Annahmen zu überprüfen. Aus der Gegenüberstellung dieser beiden Zustände lässt sich ableiten, dass der Einsatz des Customer Discovery Prozesses bei der Geschäftsmodellentwicklung dabei hilft, kritische Annahmen frühzeitig zu validieren und Verschwendung zu vermeiden. Der untersuchte Ansatz hat das Potenzial, den Prozess zu ändern, wie innovative Produkte designt und entwickelt werden.
Abstract
(Englisch)
When it comes to growth and employment within an economic system, technology- and knowledge-based startups play an important role. Especially for the strongly knowledge-based societies in Europe, startups could become the decisive determinant within global competition. During their search for a validated business model, startups are exposed to extreme uncertainty, which leads to a rate of failure of up to 90%. This uncertainty also leads to founders being too focused on product specifications. Frequently, the vision behind a product or a service is so dominant, that founders neglect strategic thinking. Previously established models for product development and introduction do not respond to the specific requirements of startups. Existing companies know their customer, their revenue model, the market and their competition. Therefore the features of a new product can be specified upfront. Startups almost certainly lack most of this information. In recent years, “Lean Startup” and “Customer Development” are getting more and more attention and as they propose a solution. Both processes identify, prioritize and finally test critical assumptions regarding the business model with experiments. By validating untested assumptions, the uncertainty, startups are exposed to, is reduced and validated learnings are gained. The current case study examines the contribution of customer discovery to the development of a sustainable business model. Thereby it compares the actual state of a startup’s attempt to develop a sustainable business model with the desired condition according to the customer discovery process, a lean approach. By comparing both states, the author found out that the lean approach helps founders to early test leap-of-faith-assumptions and abolish waste. The examined approach has the potential to change the way of how innovative products are developed and designed.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
startup lean lean startup customer development customer discovery business model innovation founder
Schlagwörter
(Deutsch)
Gründen, Startup Innovation Business Model Businessplan Lean Startup Customer Development Customer Discovery Geschäftsmodellentwicklung
Autor*innen
Valentin Aschermann
Haupttitel (Deutsch)
Der Nutzen von "Customer Discovery" bei der Geschäftsmodellentwicklung von Startups
Hauptuntertitel (Deutsch)
eine Fallstudie
Paralleltitel (Englisch)
The contribution of "customer discovery" for the development of a startup's business model : a case study
Publikationsjahr
2016
Umfangsangabe
168 Seiten : Illustrationen, Diagramme
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Christine Strauss
Klassifikationen
85 Betriebswirtschaft > 85.06 Unternehmensführung ,
85 Betriebswirtschaft > 85.99 Betriebswirtschaft: Sonstiges
AC Nummer
AC13425585
Utheses ID
39759
Studienkennzahl
UA | 066 | 915 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1