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Ein Public Affairs Konzept zur Verbesserung des wirtschaftlichen Umfelds der Global Leaf Austria GmbH, durch eine Änderung des Förderregimes im Rahmen einer Novellierung des Ökostromgesetzes im Hinblick auf mit Biomasse betriebenen Anlagen zur Energiegewinnung
Bernhard Zink-Spiel
Art der Arbeit
Master-Thesis (ULG)
Universität
Universität Wien
Fakultät
Postgraduate Center
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Universitätslehrgang Professional Master in Communication (Public Communications)
Betreuer*innen
Julia Wippersberg ,
Peter Köppl
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.44980
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-10299.91144.358367-6
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Die vorliegende Arbeit skizziert ein Public Affairs Konzept auf wissenschaftlicher Basis. Konkret geht es um den fiktiven internationalen Papierkonzern Global Leaf welcher sich dazu entschieden hat, in den österreichischen Markt einzusteigen, um langfristig von Österreich aus weiter in osteuropäische Märkte zu expandieren. Der Konzern hat bereits vor der Gründung der Niederlassung in einem ersten Screening der gesetzlichen und politischen Landkarte Österreichs die aktuell geltenden Regulierungen, konkreter das Ökostromgesetz 2012 (ÖSG), als suboptimal im Einklang mit den Unternehmenszielen eingestuft. Vor allem die Förderpolitik im Hinblick auf mit Biomasse betriebenen Ökostromanlagen divergiert mit den Zielen des Unternehmens. Das Förderregime des ÖSG, welches stärker auf Dauerförderung über kontrahierungspflichtige Einspeisetarife als auf Investitionsförderung setzt, begünstigt ineffiziente und nicht markttaugliche Ökostromanlagen auf Basis von Biomasse. Zudem wird Ablauge, ein Abfallprodukt, welches aus der Holzverwertung durch die Papierindustrie entsteht, als Befeuerungsstoff für Biomassekraftwerke ungenügend gefördert. Diese Förderpolitik treibt den Holzpreis künstlich in die Höhe und vermindert Investitionsbemühungen. Die Global Leaf Austria GmbH fühlt sich der Erhaltung der Umwelt verpflichtet und bekennt sich auch zum Ausbau von Ökostrom und nachhaltiger Energiegewinnung. Die aktuelle Gesetzeslage führt jedoch zur massiven Benachteiligung der Wettbewerbsfähigkeit der Papierindustrie und zu einem Wildwuchs an Förderung ineffizienter Anlagen auf Kosten der SteuerzahlerInnen. Das vorliegende Public Affairs Konzept soll als Grundlage dienen, um einen für alle Stakeholder möglichst fairen wirtschaftlichen und ökologischen Rahmen zu schaffen.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Interessensvertretung Lobbying Politische Kommunikation
Autor*innen
Bernhard Zink-Spiel
Haupttitel (Deutsch)
Ein Public Affairs Konzept zur Verbesserung des wirtschaftlichen Umfelds der Global Leaf Austria GmbH, durch eine Änderung des Förderregimes im Rahmen einer Novellierung des Ökostromgesetzes im Hinblick auf mit Biomasse betriebenen Anlagen zur Energiegewinnung
Publikationsjahr
2014
Umfangsangabe
124 Seiten : Diagramme
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Julia Wippersberg
Klassifikationen
05 Kommunikationswissenschaft > 05.00 Kommunikationswissenschaft: Allgemeines ,
05 Kommunikationswissenschaft > 05.99 Kommunikationswissenschaft: Sonstiges ,
89 Politologie > 89.35 Demokratie ,
89 Politologie > 89.54 Politischer Einfluss ,
89 Politologie > 89.55 Politische Entscheidung ,
89 Politologie > 89.56 Politische Kommunikation ,
89 Politologie > 89.57 Politische Beteiligung
AC Nummer
AC13412124
Utheses ID
39816
Studienkennzahl
UA | 992 | 558 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1