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Updating the EU money laundering and terrorist financinglegislation
the ‘fourth’ EU Money Laundering Directive of 20 May2015
Ognjan Markovic
Art der Arbeit
Master-Thesis (ULG)
Universität
Universität Wien
Fakultät
Postgraduate Center
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Universitätslehrgang Europäisches u. Intern. Wirtschaftsrecht
Betreuer*in
Peter Fischer
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.45099
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-25688.53990.663953-3
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Die vierte AML/CTF Richtlinie wurde von wichtigen Entwicklungen in der internationalen Gemeinschaft und speziell vom Ansatz und den Handlungsempfehlungen der FTA im Kampf gegen Geldwäscherei und Terrorismusfinanzierung ausgelöst. Außerdem zeigt die Richtlinie ein starkes Bekenntnis der Europäischen Union (EU) zur erfolgreichen Bekämpfung dieser Verbrechen. Die Masterarbeit beginnt mit einer kurzen Zusammenfassung der historischen Entwicklung von Initiativen zur Bekämpfung von Geldwäscherei und Terrorismusfinanzierung in Verbindung mit der Rolle der einflussreichsten Interessenvertreter auf diesem Feld, namentlich der FATF, der Vereinte Nationen (UN) und des Europarates (CoE). Danach bietet die Masterarbeit einen Kommentar zu den entsprechenden Maßnahmen (der ersten, zweiten und dritten Richtlinie) auf EU Ebene. Im nächsten Schritt werden die Gründe zur Verabschiedung der vierten Richtlinie diskutiert. Die früheren Richtlinien waren inkongruent mit internationalen Regeln, sie wurden unterschiedlich von EU-Mitgliedsländern angewandt und verschiedene Gesetzeslücken in den Maßnahmen waren vorhanden. Der grundlegende Kurswechsel, der in der vierten Richtlinie durch die ständige Anwendung eines risikobasierten Ansatzes zusammen mit seinen Rückwirkungen auf die Sorgfaltspflicht für die Kunden eingebracht wird, wird zusammen mit anderen relevanten Modifikationen untersucht. Diese Änderungen beinhalten: (i) die Erweiterung des personellen und materiellen Umfangs; (ii) die Förderung einer starken Zusammenarbeit und eines Informationsaustausches zwischen der zentralen Meldestellen der Mitgliedsstaaten (FIU’s); (iii) die Klärung des Begriffes eines wirtschaftlichen Eigentumes; (iv) die Einführung eines einheitlicheren Sanktionsregimes; (v) das Ansprechen von Datenschutzprobleme; (vi) die Abschaffung der Gleichstellung von Drittändern wegen ihres Widerspruches mit dem Kern des risikobasierten Ansatzes. Einige Bedenken im Bezug auf die Effizienz des neuen AML/CTF Systems, seine Auswirkung auf die Rechtsstaatlichkeit, den Schutz der persönlichen Daten und die wachsende Bedeutung von ‘gewinnorientierten’ Teilnehmern bei der Umsetzung der AML/CTF Ordnung werden in der Masterarbeit geäußert. Die Masterarbeit kommt zu der Schlussfolgerung, dass die vierte Richtlinie trotz Herausforderungen eine positive Entwicklung im Kampf gegen Geldwäscherei und Terrorismusfinanzierung darstellt, aber auch sicherlich nicht der letzte Schritt von Maßnahmen in diesem dynamischen und sich weiter entwickelnden Feld ist.
Abstract
(Englisch)
The Fourth AML/CTF Directive of the EU was triggered by important developments in the international community and more specifically by the FATF’s approach and recommendations in the fight against money laundering and terrorist financing. In addition, it shows the strong commitment of the EU to successfully fight these crimes. The thesis starts by giving a brief historical overview of anti-money laundering and counter-terrorist financing legislative initiatives, coupled with the role of the most influential stakeholders in this field, being the FATF, the UN, the Council of Europe and continues with discussing the corresponding measures (First, Second and Third Directive) adopted by the EU. Subsequently, the reasons for adopting the Fourth Directive are discussed: the previous Directives were inconsistent with international standards; they were differently applied by the Members States and there were major loopholes in these measures. The fundamental policy change introduced by the Fourth Directive in consequently applying the risk-based approach and its repercussions on customer due diligence procedures are examined together with other relevant modifications such as: (i) the expansion of the scope ratione materiae and personae; (ii) the fostering of intense collaboration and exchange of information between the FIUs; (iii) the clarifying of the definition of beneficial ownership; (iv) the introducing of a more uniform sanction regime, (v) the addressing of the data protection issue and (vi) the abolishment of the ‘third country equivalence’ concept because it is in contradiction with the risk-based approach itself. Several concerns are raised concerning the effectiveness of the new AML/CTF system, its impact on the rule of law, the protection of personal data and the increasing role of ‘for-profit’ actors in the implementation of the AML/CTF regime. The thesis concludes that, although challenges, the Fourth Directive is indeed a positive development in the effective fight against money laundering and terrorist financing but certainly not the last measure in this very dynamic and evolving field.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
EU Money Laundering Terrorist Financing 4th AML Directive
Schlagwörter
(Deutsch)
EU-Geldwäsche Terrorismusfinanzierung 4. AML-Richtlinie
Autor*innen
Ognjan Markovic
Haupttitel (Englisch)
Updating the EU money laundering and terrorist financinglegislation
Hauptuntertitel (Englisch)
the ‘fourth’ EU Money Laundering Directive of 20 May2015
Paralleltitel (Deutsch)
Aktualisierung der EU-Geldwäsche- und Terrorismusfinanzierungsgesetze : die vierte EU-Geldwäscherichtlinie vom 20. Mai 2015
Publikationsjahr
2016
Umfangsangabe
77 Seiten
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Peter Fischer
Klassifikation
86 Recht > 86.86 Europarecht: Allgemeines
AC Nummer
AC13775303
Utheses ID
39922
Studienkennzahl
UA | 992 | 548 | |
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