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Game of Thrones: from viewers to fandom
technology, copyright and entertainment industries
Kinga Iakabffy
Art der Arbeit
Magisterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Magisterstudium Publizistik-u.Kommunikationswissenschaft
Betreuer*in
Katharine Sarikakis
DOI
10.25365/thesis.45209
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-14556.53375.462352-8
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Fernsehen hat sich verändert. Technologische Innovationen bewirken eine Veränderung der Konsumgewohnheiten und Praktiken des Publikums, und bringen sie dazu ihre eigenen Inhalte aktiv zu finden (und zu produzieren). Die Zeiten des Rundfunks haben sich geändert, nun surfen Zuschauer im Internet um fernsehtechnisch auf dem Laufenden zu bleiben. Diese Veränderung der Rolle und Position des Publikums ist in den Praktiken der digitalen Piraterie ersichtlich, und fordert die Unterhaltungsindustrie und Urheberrechtsgesetze heraus. Bemühungen, Urheberrechtsgesetze zu verstärken um Piraterie einzudämmen sind umfangreich, scheinen jedoch wenig Wirkung auf das Zuschauerverhalten zu haben. Dies könnte sein, weil sich die Politik um den Schutz der Industrie dreht, während die Perspektive und die Bedürfnisse des Publikums in der Gestaltung und Aktualisierung der Urheberrechtsgesetze fehlen.
Diese Arbeit beschäftigt sich mit den Zuschauern. Es geht darum, mehr über ihren Standpunkt, ihre Konsumgewohnheiten und die technologischen Konditionen, die den Zugang zu Fernsehinhalten definieren, herauszufinden. Des weiteren beschäftigt sie sich mit der Art und Weise wie Zuseher den aktuellen Stand des Gesetzes über Piraterie wahrnehmen und inwiefern die Gewohnheiten des Publikums ein gemeinsames Verständnis und eine Verbundenheit bilden, die zum Aufbau einer gemeinsamen kulturellen Identität beitragen können. HBOs Game of Thrones wurde als Fallstudie gewählt, da die Serie vor allem durch Rekord-Downloadzahlen für großen Wirbel in der Medienwelt gesorgt hat.
Eine qualitative Analyse von Fokusgruppen und Interviews, die in Wien (AT) und Sheffield (UK) durchgeführt wurden, zeigte, dass das Schauen von Game of Thrones und das Teilen des Wissens darüber ein Gefühl der Zugehörigkeit zu einer Gemeinschaft verschafft, die in sich organisiert ist und ihre eigenen Werte hat. Hinsichtlich Piraterie scheint es eine Verbindung zwischen den Praktiken von Urheberrechtsverletzungen und der Einführung von legalen, von der Industrie unterstützten Streaming Plattformen wie Sky und Netflix zu geben. Im Allgemeinen zeigt das Publikum eine grob vereinfachte Wahrnehmung des Gesetzes, aber es wird in den Bereichen, in denen die Praxis der Piraterie gängig ist, als weniger stark wahrgenommen.
Abstract
(Englisch)
Watching TV has changed. The transforming technological innovations trigger a shift in the audience’s consumption habits, routines and practices that has led viewers to actively find (and produce) their own contents. The times of broadcasting have changed and now the viewers navigate the Internet to keep up to date with whatever production they follow. This change in the role and position of the viewers is perceivable in the practices of digital piracy that frontally challenges entertainment industries and IP regulations. Efforts of enforcing copyright laws to curb digital piracy are extensive but seem to have very little effect on the viewers’ practices, perhaps because policies turn around the protection of the industry whereas the audience’s perspective and needs are absent in the shaping and updating of the intellectual property policies.
This thesis deals with the viewers. It aims to find out about their standing point, their consumption practices, in relation to the technological conditions that define access and the ways they perceive the current state of the law regarding piracy. Moreover, the thesis asks to what extent the habits of the audience form a shared ground of understandings and complicities that could contribute to the building of a common cultural identity. HBO’s Game of Thrones was chosen as a case study as it caused a lot of “cultural buzz” being the most pirated TV series of the last years.
A qualitative analysis of focus groups and interviews conducted in Vienna (AT) and Sheffield (UK) showed that watching Game of Thrones and sharing knowledge about it creates a sense of belonging to a self-constructed community, which is internally organized and has its own values. In terms of piracy, there appears to be a link between the practices and the awareness of copyright infringement and the introduction of legal forms of industry supported streaming such as Sky and Netflix. In general, the audience shows an oversimplified perception of the law, but the regulation is conveniently perceived as less strong in areas where the practice of piracy is more generalised.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Englisch)
Qualitative Methodology Audiences Discourses Piracy Cultural Identity Game of Thrones Copyright TV Series Media governance Media industry
Schlagwörter
(Deutsch)
Qualitative Methodik Publikum Diskurs Piraterie Kulturelle Identität Game of Thrones Copyright TV Serien Media governance Medien
Autor*innen
Kinga Iakabffy
Haupttitel (Englisch)
Game of Thrones: from viewers to fandom
Hauptuntertitel (Englisch)
technology, copyright and entertainment industries
Paralleltitel (Deutsch)
Game of Thrones: von Zuschauern zu Fans : Technologie, Copyright und die Unterhaltungsindustrie
Publikationsjahr
2016
Umfangsangabe
144 Seiten : Illustrationen, Diagramme
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Katharine Sarikakis
AC Nummer
AC13721098
Utheses ID
40010
Studienkennzahl
UA | 066 | 841 | |
