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Lektinbindungsstudie an Urothelzellen
Ariane Foadi
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Lebenswissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Diplomstudium Pharmazie
Betreuer*in
Michael Wirth
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.45311
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29201.64389.589468-6
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Lektinbindungsstudie an Urothelzellen Spezifische Interaktionen von Lektinen mit der Glykokalyx der urothelialen Zelloberfläche können eine zielgerichtete Methode in der intravesikalen Blasenkrebstherapie darstellen. Im Rahmen dieser Diplomarbeit wurden Versuche mit dem Ziel durchgeführt, Lektine an die Oberfläche von Blasenurothelzellen zu binden. Es wurde erwartet, dass hier ein Unterschied in dem Lektinbindungspotential zwischen gesunden und erkrankten Blasenurothelzellen auftritt. Um dies methodisch zu belegen, wurden fluoreszenzmarkierte Lektine (WGA, PNA, LCA, UEA, DBA, STL) an den Oberflächen unterschiedlicher Zelltypen (SV HUC, 5637, HT1376, 647V, T24, RT112, NpHUC, TpHUC) adhäriert und beobachtet, in welchem Ausmaß sie bei einer physiologischen Temperatur (37°C) von den Zellen aufgenommen wurden. Die Ergebnisse zeigten, dass WGA an fast allen Zelllinien die beste Assoziation zur Zelloberfläche besitzt. Die Primärzellen wiesen generell eine höhere Bindungskapazität als immortalisierte Zelllinien auf. Um die Internalisation der Lektine nachzuweisen, wurden Zellfärbungen durchgeführt, die diese Annahme bestätigten. Durch Vorbehandlung der Zelloberflächen mit Neuraminidase wurde bewiesen, dass ein höheres Bindungspotential an jedem Zelltyp erzielt werden kann.
Abstract
(Englisch)
Study of lectins binding on urothelial cells Specific interactions of lectins with the glycocalyx of urothelial cell surface may represent a targeted method of intravesical bladder cancer therapy. In this thesis, experiments were performed to bind with lectins on the surface of urothelial cells. It was expected that there is a difference in the lectin binding capacity between healthy and diseased urothelial cells. To prove this methodically, fluorescently labeled lectins (WGA, PNA, LCA, UEA, DBA, STL) were adhered on the surfaces of different cell types (SV HUC, 5637, HT1376, 647V, T24, RT112, NpHUC, TpHUC). It was observed thereafter how much were taken up by cells at a physiological temperature (37°C). The results showed that WGA has the best binding capacity to the cell surface on almost all cell lines. The primary cells generally had a higher binding capacity than immortalized cell lines. To prove the internalization of lectins, cell staining was performed, which confirmed this assumption. By pretreatment of the cell surfaces with neuraminidase, it was proved that a higher binding potential of every tested celltype can be forced.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
urothelial cells urothelial carcinoma fluorescent labeled lectins lectins flow cytometry
Schlagwörter
(Deutsch)
Urothelzellen Harnblasenkarzinom fluoreszenzmarkierte Lektine Lektinbindungsstudie Lektine Durchflusszytometrie
Autor*innen
Ariane Foadi
Haupttitel (Deutsch)
Lektinbindungsstudie an Urothelzellen
Publikationsjahr
2017
Umfangsangabe
111 Seiten : Illustrationen, Diagramme
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Michael Wirth
Klassifikation
58 Chemische Technik > 58.28 Pharmazeutische Technologie
AC Nummer
AC13458547
Utheses ID
40104
Studienkennzahl
UA | 449 | | |
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