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Clevere Gemeinde - Neue Medien in der Gemeindearbeit
eine Analyse der Annahme bzw. Ablehnung von Social Media in der Gemeindearbeit in Niederösterreich
Alen Velagic
Art der Arbeit
Magisterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Magisterstudium Publizistik-u.Kommunikationswissenschaft
Betreuer*in
Julia Wippersberg
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.45322
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-15439.03623.985567-8
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Die Präsenz und Kommunikation in Social Media gehört für viele Menschen zum Alltag. Wer in Social Media präsent ist, wird wahrgenommen, wer es nicht ist, läuft Gefahr, Aufmerksamkeit an andere Akteure abzugeben. Die vorliegende Magisterarbeit untersucht die Gründe für die Annahme sowie Ablehnung von Social Media in der Gemeindearbeit in Niederösterreich. Die Ergebnisse sollen den Gemeinden dienen, um soziale Medien, neue Lebensformen und mit ihnen aufkommende neue Interessen, Anforderungen und Bedürfnisse nachvollziehen zu können. Für aktuelle und künftige Herausforderungen braucht es Cleverness im Umgang mit Ressourcen. Mit einem Methodenmix aus Sekundäranalyse, quantitativer Inhaltsanalyse, Leitfaden-interviews und einem Onlinefragebogen sind verschiedene Aspekte betrachtet worden, um sich an dieses Forschungsproblem zu nähern. Eine inhaltsanalytische Abfrage der Präsenz von Gemeinden in Niederösterreich in Facebook zeigt, dass 134 Gemeinden über eine Facebook-Seite verfügen. Davon weisen 93 Seiten Veröffentlichungen im Oktober 2016 auf. Die Ergebnisse zeigen, dass Facebook zur Bewerbung von eigenen Veranstaltungen sowie von Vereinen, Unternehmen etc. verwendet wird, die rund 40 Prozent von 1.168 Veröffentlichungen im Oktober 2016 ausmachen. Dahinter folgen News aus der Gemeinde, Nachberichterstattung zu den Veranstaltungen und allgemeine Informationen zur Gemeindearbeit. Zudem fällt auf, dass die klassische Visitenkarte im Internet, die Webseite, nicht tot ist, sondern Verwendung in Facebook bekommt. Zudem braucht es eine konkrete Strategie, um im Konkurrieren um Aufmerksamkeit, Sichtbarkeit und Reichweite zu überstehen. Die Ergebnisse der Leitfadeninterviews, die mit den Bürgermeistern der acht Gemeinden im niederösterreichischen Piestingtal geführt worden sind, um Aufschluss zu erhalten, welche Gründe vorliegen, weshalb eine Annahme bzw. Ablehnung von Social Media für die Gemeindearbeit spricht, hat ergeben, dass einerseits fehlende persönliche Auseinandersetzung und andererseits vorherrschende Vorurteile zu einer Ablehnung führen können. Die Annahme von Social Media wird durch die Erwartungen in eine bessere Darstellung der Gemeinde und eine größere Reichweite begünstigt.
Abstract
(Englisch)
The presence and communication on social networks is a normal everyday action for many people. Only the social media Facebook is used daily by more than 1 billion people; and social media are growing and constantly changing. The presence on social media is about representing yourself; if that presence is less than usual your social media ›public‹ has used to, others will use that space to promote themselves. This Master's thesis examines the reasons for the decision to accept or reject the social media in the daily work of the municipalities of Lower Austria. The results are intended to serve the communities, in order to understand better social media, social change and individualization, new life, and with them new interests, requirements and needs. For current and future challenges it is required a cleverness in dealing with resources. With a combination of methods (triangulation) secondary analysis, quantitative content analysis, conducted interviews (semi-structured interviews) and online questionnaire have be-en taken into consideration in order to gain access to various aspects of this research problem. Content analysis of published content of total 93 Facebook pages to reveal their use, shows that the Facebook pages used to advertise their events, as well as from associations, companies, etc., who make up 40.4 percent of the 1,168 publications in October 2016. It is followed by the news from municipalities, reporting on events and general information on the work of the municipality. It is also noticeable that the classic business card on the Internet, websites, is not dead, but the facilities are used for publication in Facebook. In addition, it is a concrete strategy for survival in the competition for attention, visibility and reach. Results of semi-structured interviews conducted with the mayors of the eight municipalities in Piestingtal, region in Lower Austria, show possible reasons are speaking for the acceptance or rejection of social media for daily work in the municipalities. It appeared that personal use of social networks is missing, and prejudices toward social networks led to rejection of the same. In contrast, whether the municipalities decide to implement or reject social networks like Facebook are still pending, but implementation of social networks into a municipality would have final goal to reach more people and thus reach higher visibility.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Dorferneuerung Gemeindekommunikation in sozialen Medien Individualisierung Piestingtal Postmoderne Social Media
Autor*innen
Alen Velagic
Haupttitel (Deutsch)
Clevere Gemeinde - Neue Medien in der Gemeindearbeit
Hauptuntertitel (Deutsch)
eine Analyse der Annahme bzw. Ablehnung von Social Media in der Gemeindearbeit in Niederösterreich
Publikationsjahr
2016
Umfangsangabe
195 Seiten : Illustrationen
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Julia Wippersberg
Klassifikation
05 Kommunikationswissenschaft > 05.38 Neue elektronische Medien
AC Nummer
AC13703563
Utheses ID
40111
Studienkennzahl
UA | 066 | 841 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1