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Der Einfluss der Bildungssprache auf die Auswahl der Notationssprache beim Konsekutivdolmetschen
eine Fallstudie mit dem Sprachenpaar Deutsch-B/K/S
Tamara Pavlov
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Zentrum für Translationswissenschaft
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Dolmetschen Bosnisch/Kroatisch/Serbisch Französisch
Betreuer*in
Mira Kadrić-Scheiber
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.45390
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-20810.87304.687854-2
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Die vorliegende Masterarbeit ist eine Fallstudie zum Einfluss der Bildungssprache auf die Auswahl der Notationssprache beim Konsekutivdolmetschen. Zunächst wurde ein kurzer Überblick über die Form und Ausführung des Konsekutivdolmetschens gegeben. Als einer der wichtigsten Bestandteile des Dolmetschprozesses beim Konsekutivdolmetschen wurde der Begriff der Notation bzw. der Notizentechnik eingeführt. Diese wird in der Fachliteratur aus unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchtet. Im Laufe der Zeit haben viele Autoren der Fachliteratur versucht einen Überblick über die Notizentechnik zu geben und ihre Bedeutung für das Dolmetschen zu definieren. Die daraus entstandenen Notationssysteme sollen als Anleitungen für die „richtige“ Notation beim Konsekutivdolmetschen dienen. Dabei wurden zwei der womöglich wichtigsten Notationssysteme in der Fachliteratur von Rozan (2002) und Matyssek (1989) vorgestellt. Des Weiteren wurde das Effort Model von Daniel Gile (1995) erläutert, jedoch wurde hier lediglich auf das Effort Model für das Konsekutivdolmetschen Bezug genommen, da dies für die weiterführende Erarbeitung in dieser Masterarbeit von Bedeutung ist. Der in der Folge vorgestellte Begriff der Notationssprache warf aufgrund der kontroversen Verwendung selbiger die Frage nach der Wahl der Notationssprache auf. Hierzu beschränkte sich dieser Teil der Masterarbeit ausschließlich auf die Wahl zwischen Ausgangs- und Zielsprache und die einzelnen Befürworter beider Seiten wurden kurz vorgestellt. In der Folge wurden für die Thematik dieser Arbeit wichtige Studien von Shoko Frey (2007), Helle V. Dam (2004) und Csilla Szabó (2006) vorgestellt, die sich ebenfalls mit der Wahl der Notationssprache beschäftigten. Dabei stützte sich diese Fallstudie hauptsächlich an den beiden Studien von Dam und Szabó. Im Anschluss daran wurde die Methodik der durchgeführten Fallstudie vorgestellt, an der 7 Studierende des Masterstudiengangs Dolmetschen am Zentrum für Translationswissenschaft der Universität Wien teilnahmen. Die Auswertung der gesammelten Daten wurde in den darauffolgenden Kapiteln detailliert dargestellt und besprochen und anschließend unter Berücksichtigung verschiedener Aspekte analysiert und mit den bereits bestehenden Erkenntnissen aus der Fachliteratur und vorgestellten Studien in Verbindung gebracht. Durch die Auswertung der Ergebnisse konnte ein wesentlicher Einfluss der Bildungssprache auf die Auswahl der Notationssprache festgestellt werden. Die Testpersonen notierten hauptsächlich in der Ausgangssprache, jedoch verringerte sich der Anteil der ausgangssprachlichen Elemente bei mehr als der Hälfte der Testpersonen, wenn die Bildungssprache die Zielsprache war.
Abstract
(Englisch)
The present Master’s thesis is a study on the influence of the language of education on the language choice in note-taking for consecutive interpretation. At first a short overview of the form and performance of consecutive interpretation is given. Thus, the terms notation and note-taking technique are introduced as one of the most important parts of the interpretatation process in consecutive interpretation, which is discussed from different perspectives in the professional literature. In the course of time many authors of professional literature have tried to give an overview of the note-taking technique and to define its importance for interpretation. The purpose of the developped notation systems was to be seen as instruction for the „right“ notation in consecutive interpretation. At this point, two of the most important notation systems in the professional literature from Rozan (2002) and Matyssek (1989) were presented. Furthermore, the Effort Model from Daniel Gile (1995) is discussed, though reference is only made to the Effort Model for consecutive interpretation, as this is important for the further course of the Master’s thesis. With the presentation of the term notation language, the question of the choice of notation language in note-taking arises. As this part of the Master’s theses is restricted to the choice between source and target language, the supporters of both sides are presented shortly. Subsequently, the researches of Shoko Frey (2007), Helle V. Dam (2004) and Csilla Szabó (2006) were presented, which are also concentrated on the language choice in note-taking and very important for the present study. The empirical part of this theses is mainly based on the researches of Dam and Szabó. The methodology of the study, in which 7 students of the Master’s programme Interpreting at The Centre for Translation Studies at the University of Vienna participated, is described in the course of the thesis. After the presentation and analysis of the collected data, the results were linked to the existing scientific knowledge in the professional literature. During the analysis of this research a significant influence of the langauge of education on the language choice in note-taking is observed. The participants’ notes were mainly taken in the source language, but as soon as the language of education became the target language, the percentage of the elements of the source language in the notes reduced.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Notationssprache Konsekutivdolmetschen
Autor*innen
Tamara Pavlov
Haupttitel (Deutsch)
Der Einfluss der Bildungssprache auf die Auswahl der Notationssprache beim Konsekutivdolmetschen
Hauptuntertitel (Deutsch)
eine Fallstudie mit dem Sprachenpaar Deutsch-B/K/S
Publikationsjahr
2017
Umfangsangabe
91 Seiten : Illustrationen, Diagramme
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Mira Kadrić-Scheiber
Klassifikation
10 Geisteswissenschaften allgemein > 10.00 Geisteswissenschaften allgemein: Allgemeines
AC Nummer
AC14489935
Utheses ID
40161
Studienkennzahl
UA | 065 | 363 | 345 |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1