Detailansicht

Der Einfluss von Sport auf das Gesundheitsverhalten und die Gesundheitskommunikation
Anna-Maria Schneider
Art der Arbeit
Magisterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Magisterstudium Publizistik-u.Kommunikationswissenschaft
Betreuer*in
Jürgen Grimm
Volltext in Browser öffnen
Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.45504
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-24370.59360.837063-3
Link zu u:search
(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Die vorliegende Magisterarbeit beschäftigte sich mit dem „Einfluss von Sport auf das Gesundheitsverhalten und die Gesundheitskommunikation“. Sport gilt allgemein als gesund und zeigt positive Wirkungen auf Körper und Geist, aber Sport kann auch negative Auswirkungen auf die Gesundheit einnehmen, etwa wenn die Leistungssteigerung stark im Vordergrund steht, sodass Gesundheitsrisiken eingegangen werden. Die Arbeit ist daher der Frage nachgegangen, ob sich SportlerInnen und Nicht-SportlerInnen in ihrem Gesundheitsverhalten und ihrer Gesundheitskommunikation unterscheiden, also ob Sportlichkeit in den gesundheitsbezogenen Verhaltensweisen der Menschen einen positiven oder negativen Effekt zeigt. Forschungsfrage 1 bestätigte vorweg einen Einfluss von der Gesundheitskommunikation auf das Gesundheitsverhalten. Vor allem die Nutzung medialer Quellen zu Gesundheitsthemen erhöhten den „Gesunden Lebensstil“, hingegen die häufigere Nutzung nicht medialer Quellen zu Gesundheitsthemen ließ die „Medizinische Prävention“ sowie das „positive Arztbild“ der Befragten ansteigen. Forschungsfrage 2 konnte einen Einfluss vom Gesundheitsverhalten sowie der Gesundheitskommunikation auf die aktuelle Sporthäufigkeit feststellen, wobei Ersteres stärker das aktuelle Sporttreiben erklärte als Letzteres. Im Gegensatz dazu konnte schließlich Forschungsfrage 3 einen Einfluss von bestimmten Sportvariablen und Persönlichkeitsvariablen auf das Gesundheitsverhalten und die Gesundheitskommunikation messen. Forschungsfrage 4 bestätigte Unterschiede zwischen Nicht-SportlerInnen und SportlerInnen in ihrer Gesundheitskommunikation. Hingegen Forschungsfrage 5 zeigte, dass sich LeistungssportlerInnen und GesundheitssportlerInnen in ihrer Informationssuche nach allgemeinen gesundheitsbezogenen sowie sportmedizinischen Themengebieten nicht signifikant unterschieden. Es konnten zusätzlich neue Hypothesen generieren werden. SportlerInnen bewerteten ihren Gesundheitszustand signifikant besser als Nicht-SportlerInnen. Außerdem reduzierte ein höheres Interesse nach Krankheitsthemen die Sportaktivität, jedoch ein höheres Interesse nach Gesundheitsthemen erhöhte die aktuelle Sportlichkeit. Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass das Sportverhalten in Bezug auf Gesundheitsverhalten und Gesundheitskommunikation sowohl positive Effekte als auch negative Auswirkungen haben kann. Bei höherem „Gesunden Lebensstil“ war die Sportaktivität höher, während bei höherem „Medizinischen Präventionsverhalten“ die Sportaktivität niedriger war.
Abstract
(Englisch)
This master thesis deals with „the influence of sport on the health behaviour and the health communication“. On the one hand doing sport influences positively the body and soul, but on the other hand it can also have a negative impact on your health, especially when athletes primarily focus on an improvement in performance without taking notice of potential health risks. That is why this master thesis deals with the following question: Is there a difference between athletes and non-athletes concerning their health behaviour and their health communication? Does sportiness has a negative or a positive influence on someone’s attitude towards a healthy lifestyle? The first research question confirmed the impact of health communication on the health behaviour. The outcome showed that a frequent use of media sources increased people’s attitude towards a “healthy lifestyle”, while a frequent use of non-media sources increased people’s attitude towards a “medical prevention” and a “positive image towards doctors”. The second research question confirmed the effect of health behaviour and health communication on the actual frequency of doing sport, whereas the first indicator showed a significantly higher effect. In contrast to the second research question, the third research question measured the importance of certain sport variables and personality variables on health behaviour and health communication. The fourth research question confirmed that there is a significant difference between athletes and non-athletes in their health communication. On the contrary, the fifth research question revealed that there is no significant difference in the information seeking concerning general health topics and sport medicine topics between competitive athletes and health-conscious athletes. Furthermore, the master thesis generated the following new hypothesis. First of all, athletes valued their own health status better compared to non-athletes. In addition, a higher interest in topics dealing with diseases reduced the actual frequency of doing sport, whereas a higher interest in topics dealing with health increased the actual frequency of doing sport. In conclusion the thesis argues that doing sport can have positive and negative effects on the health behaviour and health communication. A healthy lifestyle is an indicator for doing more sport, while a medical prevention is an indicator for doing less sport.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
sport actual frequency of doing sport health behaviour healthy Lifestyle medical prevention media and non-media health communication competitive athletes health-conscious athletes personality variables
Schlagwörter
(Deutsch)
Sport Häufigkeit aktueller Sportausübung Gesundheitsverhalten Gesunder Lebensstil Medizinische Prävention mediale und nicht mediale Gesundheitskommunikation LeistungssportlerInnen GesundheitssportlerInnen Persönlichkeitsvariablen
Autor*innen
Anna-Maria Schneider
Haupttitel (Deutsch)
Der Einfluss von Sport auf das Gesundheitsverhalten und die Gesundheitskommunikation
Publikationsjahr
2016
Umfangsangabe
157 Seiten : Diagramme
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Jürgen Grimm
Klassifikation
05 Kommunikationswissenschaft > 05.39 Massenkommunikation, Massenmedien: Sonstiges
AC Nummer
AC14512998
Utheses ID
40265
Studienkennzahl
UA | 066 | 841 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1