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Etwas ist faul in der Stadt Wien
Analyse der Gesellschaftskritik in ausgewählten Wiener Kriminalromanen
Astrid Sperrer
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Lehramtsstudium UF Katholische Religion UF Deutsch
Betreuer*in
Winfried Kriegleder
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.45705
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-16478.24872.790859-5
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Die vorliegende Arbeit mit dem Titel „Etwas ist faul in der Stadt Wien: Analyse der Gesellschaftskritik in ausgewählten Wiener Kriminalromanen“ untersucht fünf Wiener Kriminalromane hinsichtlich ihrer Gesellschaftskritik unter dem Blickwinkel folgender Fragestellungen: Welche Übereinstimmungen, Ähnlichkeiten und Unterschiede gibt es in der in Wiener Kriminalromanen geäußerten Gesellschaftskritik zu entdecken? Wie weit ist die Gesellschaftskritik in Wiener Krimis beabsichtigt? Ist ein Wiener Krimi ohne Gesellschaftskritik vorstellbar?
 Fünf Whodunit-Krimis aus einer rund zwanzigjährigen Zeitspanne wurden ausgewählt: Margit und Helmut Zenkers „Schussgefahr“ (1979), Ernst Hinterbergers „Kleine Blumen“ (1993), Elfriede Semraus „Zores aus dem rechten Eck“ (1994), Wolf Haas’ „Komm, süßer Tod“ (1998) und Eva Rossmanns „Freudsche Verbrechen“ (2001). Nach einer kurzen Einleitung, einem historischen Abriss über den Wiener Krimi und seine Merkmale und einer Begründung der Textauswahl werden alle fünf Romane unterstützt durch die Fragen „Was wird erzählt?“, „Wie wird erzählt?“, „Was wird kritisiert?“, „Wie wird kritisiert?“ und „Warum wird kritisiert?“ gesondert analysiert. Die ersten Fragen werden hauptsächlich durch genaue Textarbeit an den Primärwerken beantwortet, jedoch teilweise unterstützt durch Rezensionen und Sekundärwerke. Bei der „Warum“-Frage wurden die Biografien der AutorInnen berücksichtigt sowie außerdem (eigene) Interviews mit ihnen. Nach den Einzelanalysen wird eine vergleichende Analyse mithilfe der gleichen fünf Fragen durchgeführt; so werden Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Gesellschaftskritik in Wiener Krimis aufgezeigt.
Abstract
(Englisch)
This master thesis “Etwas ist faul in der Stadt Wien: Analyse der Gesellschaftskritik in ausgewählten Wiener Kriminalromanen” sets out to analyze the social criticism of five Viennese detective novels to answer the following questions: Which consistencies, similarities and differences can be identified with regard to the social criticism found in Viennese detective novels? In what way is social criticism in Viennese detective novels intended? Are Viennese detective novels even imaginable without social criticism?
 The chosen “Whodunits”, published within a period of time of over twenty years, are “Schussgefahr” (1979) by Margit and Helmut Zenker, “Kleine Blumen” (1993) by Ernst Hinterberger, “Zores aus dem rechten Eck” (1994) by Elfriede Semrau, “Komm, süßer Tod” (1998) by Wolf Haas and “Freudsche Verbrechen” (2001) by Eva Rossmann.
The introduction is followed by a historical view on Viennese detective novels and their characteristics as well as an explanation why these particular novels were selected. The main part of the paper is the analysis of the five detective stories with a focus on the following research questions: “What is being told in the stories?”, “How is it told?”, “Which topics are being criticized?”, “In what ways are these issues criticized?” and “Why are they criticized?”. The questions are mainly answered by means of close analysis of the novels themselves, backed up by insights from academic papers and interviews with the authors and the biography of the writers. The separate analysis of the novels is followed by a comperative analysis to identify similarities and differences of the social criticism expressed in Viennese detective novels.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
Viennese detective novels social criticism Zenker Hinterberger Semrau Haas Rossmann
Schlagwörter
(Deutsch)
Wiener Kriminalromane Gesellschaftskritik Kriminalliteratur Zenker Hinterberger Semrau Haas Rossmann
Autor*innen
Astrid Sperrer
Haupttitel (Deutsch)
Etwas ist faul in der Stadt Wien
Hauptuntertitel (Deutsch)
Analyse der Gesellschaftskritik in ausgewählten Wiener Kriminalromanen
Paralleltitel (Englisch)
Something is rotten in the city of Vienna
Publikationsjahr
2017
Umfangsangabe
182 Seiten
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Winfried Kriegleder
Klassifikationen
17 Sprach- und Literaturwissenschaft > 17.70 Literaturwissenschaft: Allgemeines ,
17 Sprach- und Literaturwissenschaft > 17.75 Literaturkritik ,
17 Sprach- und Literaturwissenschaft > 17.81 Epik, Prosa ,
17 Sprach- und Literaturwissenschaft > 17.93 Literarische Stoffe, literarische Motive, literarische Themen
AC Nummer
AC13643020
Utheses ID
40439
Studienkennzahl
UA | 190 | 020 | 333 |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1