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Die Begleitung der Sprachentwicklung von drei- bis sechsjährigen Kindern mit Deutsch als Zweitsprache durch den psychomotorischen Ansatz
Anna Mirjam Humpelstetter
Art der Arbeit
Master-Thesis (ULG)
Universität
Universität Wien
Fakultät
Postgraduate Center
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Universitätslehrgang Psychomotorik
Betreuer*in
Otmar Weiß
DOI
10.25365/thesis.45725
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30454.96245.646352-6
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Immer mehr Menschen mit Migrationshintergrund finden in Österreich eine neue Heimat. Darunter sind viele Familien, deren Kinder in den Wiener Kindergärten Deutsch als Zweitsprache erwerben. Unter Berücksichtigung der heutigen Erwerbsbedingungen versuchen Elementarpädagoginnen und Elementarpädagogen im Kindergarten ein adäquates Lernumfeld zu schaffen, welches das Kind in seiner Entwicklung ganzheitlich unterstützen kann. Der psychomotorische Ansatz streicht bei einer gelungenen Entwicklungsbegleitung die Selbsttätigkeit des Kindes hervor. Das Kind als Akteur seiner Entwicklung eignet sich Fertigkeiten durch den aktiven Austausch mit der Umwelt an. Der Ausgangspunkt sich mit dieser auseinandersetzen zu können ist dabei der eigene Körper, der dem Kind durch seine Sinnestätigkeit unzählige basale Informationen über sich und seine Umwelt liefert. Demnach geschieht auch das Sprachlernen durch die Eigenaktivität des Kindes in einer Wechselwirkung von spüren, fühlen und denken. Die Entwicklung der Zweitsprache kann dann begünstigt werden, wenn sich das Kind möglichst früh in zahlreichen, natürlichen Situationen mit der neuen Sprache vertraut machen kann und diese in einem positiven Kontext erlebt. Fundierte Kenntnisse in der Erstsprache stellen dabei eine Voraussetzung für den Zweitspracherwerb dar, da das Kind nur aufbauend auf diesen eine weitere Sprache erwerben kann. Ziel der Bildungsinstitution ist es, das Kind auf dem Weg seiner Zweitsprachentwicklung bestmöglich zu begleiten sowie in seinem Selbstwertgefühl positiv zu bestärken. Durch verschiedene Methoden können im Kindergarten Sprachanlässe geschaffen werden, in denen das Kind seine Sprachkompetenz spielerisch und lustbetont erweitern kann. Besucht das Kind den Kindergarten möglichst früh, kann es durch eine kompetente Begleitung von Elementarpädagoginnen und Elementarpädagogen noch vor dem Schuleintritt die Sprache Deutsch differenziert ausprägen.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Zweitsprache Psychomotorik Spracherwerb Deutsch als Zweitsprache Kindergarten Elementarpädagogin Elementarpädagoge Kinder
Autor*innen
Anna Mirjam Humpelstetter
Haupttitel (Deutsch)
Die Begleitung der Sprachentwicklung von drei- bis sechsjährigen Kindern mit Deutsch als Zweitsprache durch den psychomotorischen Ansatz
Publikationsjahr
2017
Umfangsangabe
96 Seiten
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Otmar Weiß
Klassifikationen
17 Sprach- und Literaturwissenschaft > 17.31 Spracherwerb ,
80 Pädagogik > 80.57 Interkulturelle Erziehung
AC Nummer
AC14525442
Utheses ID
40456
Studienkennzahl
UA | 992 | 795 | |
