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Gehüllt in feinstes Leinen
die Darstellung transparenter Ober- und Überbekleidung in der Grabdekoration des Neuen Reichs anhand ausgewählter Beispiele der thebanischen Nekropole
Rita Maria Scheibl
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Historisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Ägyptologie
Betreuer*in
Peter-Christian Jánosi
Mitbetreuer*in
Irmgard Hein
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.45754
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-17709.39904.492472-6
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Seit jeher ist Kleidung ein wesentlicher Bestandteil des menschlichen Lebens. Sie dient nicht nur zum Schutz des Körpers vor Umwelteinflüssen, sondern anhand der Kleidung kann auch Zugehörigkeit, Stand und Reichtum einer Person abgelesen werden. Die Darstellung der Kleidung im alten Ägypten hat sich bis zum Neuen Reich kaum verändert. Männer wurden an den Grabwänden in kurzen Schurzen und Frauen in körperbetonten Kleidern mit Trägern abgebildet. Im Alten und Mittleren Reich kommen nur selten Darstellungen von Kleidungsstücken vor, die nicht diesem Standardkostüm entsprechen. Die Textilien der Ägypter bestand hauptsächlich aus Leinen, welches aus den zu Garnen versponnenen Fasern der Flachspflanze gewonnen wurde. Der Großteil der Kleidung waren Stoffbahnen, die auf unterschiedliche Weise um den Körper drapiert und mit Bändern und Schärpen befestigt wurden. Daneben gab es wenige genähte Gewandtypen. Die Tracht war für die gesamte ägyptische Bevölkerung gleich. Deshalb ist anzunehmen, dass die Unterschiede der Kleidung vor allem in der Qualität und Feinheit, sowie an der Menge der Kleidungsstücke gelegen haben. In den Abbildungen des Neuen Reichs zeigt sich eine Vielfalt an transparent anmutender Kleidung, die den Körper und die darunter getragenen Gewänder bedeckt, ohne ihn zu verhüllen. Neben der Hervorhebung der Stoffqualität, konnte man dadurch auch die Menge der getragenen Kleidungsstücke zeigen und damit den Reichtum und die soziale Stellung eines Menschen unterstreichen. Die Mode ist im Neuen Reich einem stärkeren Wandel unterworfen als in den vorangegangenen Perioden. Dieser Wandel und die unterschiedlichen Darstellungsweisen werden in dieser Arbeit anhand von 31 ausgewählten Gräbern der 18. bis 20. Dynastie beleuchtet.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
Egypt Clothes diaphanous New Kingdom Thebes Necropolis
Schlagwörter
(Deutsch)
Ägypten Kleidung Transparenz Neues Reich Theben Nekropole
Autor*innen
Rita Maria Scheibl
Haupttitel (Deutsch)
Gehüllt in feinstes Leinen
Hauptuntertitel (Deutsch)
die Darstellung transparenter Ober- und Überbekleidung in der Grabdekoration des Neuen Reichs anhand ausgewählter Beispiele der thebanischen Nekropole
Publikationsjahr
2017
Umfangsangabe
II, 238 Seiten : Illustrationen
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Peter-Christian Jánosi
Klassifikationen
15 Geschichte > 15.07 Kulturgeschichte ,
15 Geschichte > 15.15 Archäologie ,
15 Geschichte > 15.91 Nordafrika
AC Nummer
AC13664648
Utheses ID
40484
Studienkennzahl
UA | 066 | 898 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1