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Die Erstanwendung der International Financial Reporting Standards
Auswirkungen auf das Sachanlagevermögen und die Rückstellungen eines mittelständischen Unternehmens
Claudia Brandl
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Wirtschaftswissenschaften
Betreuer*in
Otto A. Altenburger
DOI
10.25365/thesis.4561
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29239.30393.643569-1
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Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Spätestens seit dem Jahr 2002, in dem die EU in ihrer IAS-Verordnung alle kapitalmarktorientierten Unternehmen zur Anwendung der IFRS verpflichtet hat, ist die Bedeutung der internationalen Rechnungslegungsstandards klar ersichtlich. In den letzten Jahren ging der Trend eindeutig in Richtung IFRS. Der IASB ist sich dieser wachsenden Anteilnahme bewusst und versucht, nicht zuletzt mit Hilfe eines Konvergenzprojekts mit dem amerikanischen Standardsetter, einheitliche internationale Rechnungslegungsvorschriften zu schaffen.
Die steigende Bedeutung der IFRS ist auch im deutschen Sprachraum spürbar. Das zeigt sich zum Beispiel in einem neuen Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz in Deutschland, welches die Unterschiede zwischen HGB und IFRS weiter reduziert. Geht der Trend in Zukunft so weiter, kann kein Unternehmen die Augen vor einer IFRS-Bilanzierung verschließen.
Diese Ausarbeitung reagiert auf den derzeitigen Trend zu den IFRS und versucht eine erstmalige Anwendung der IFRS und ihre Auswirkungen auf einige Bilanzierungsbereiche zu zeigen. Anhand eines mittelständischen Unternehmens, welches Teil eines deutschen, nicht kapitalmarktorientierten Konzerns ist, wird eine IFRS-Erstanwendung beschrieben.
Neben den möglichen Vor- und Nachteilen einer IFRS-Bilanzierung wird der Standard zur erstmaligen Anwendung der IFRS genau erläutert. Die Arbeit erklärt alle Wahlrechte und Ausnahmeregelungen für mittelständische Unternehmen und beschreibt die Vorgehensweise bei der Erstellung eines ersten IFRS-Abschlusses.
In den letzten Abschnitten werden die Hauptauswirkungen der IFRS-Erstanwendung auf das mittelständische Unternehmen im Vergleich mit dem UGB dargestellt.
Die Ausarbeitung zeigt, dass eine Anwendung der internationalen Rechnungslegungsstandards zu wesentlichen Veränderungen im Bilanzbild der Unternehmungen führen kann. Die Unterschiede zwischen IFRS und UGB erstrecken sich auf nahezu alle Bilanzierungsbereiche und können, abhängig vom bilanzierenden Unternehmen, große Auswirkungen haben. Zusätzlich gilt es den erhöhten Kosten- und Zeitaufwand zu berücksichtigen.
Nach den aktuellen Entwicklungen zu schließen, werden sich in Zukunft viele Unternehmungen mit den IFRS auseinandersetzen müssen. Dabei sind eine gute Vorbereitung und eine detaillierte Planung der Schlüssel zum Erfolg. Kein Unternehmen sollte die erstmalige Anwendung der IFRS unterschätzen.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Englisch)
IFRS accounting property - plant - equipement provisions first-time adoption
Schlagwörter
(Deutsch)
IFRS Rechnungslegung Sachanlagevermögen Rückststellungen Erstanwendung
Autor*innen
Claudia Brandl
Haupttitel (Deutsch)
Die Erstanwendung der International Financial Reporting Standards
Hauptuntertitel (Deutsch)
Auswirkungen auf das Sachanlagevermögen und die Rückstellungen eines mittelständischen Unternehmens
Publikationsjahr
2009
Umfangsangabe
122 S.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Otto A. Altenburger
Klassifikationen
85 Betriebswirtschaft > 85.00 Betriebswirtschaft: Allgemeines ,
85 Betriebswirtschaft > 85.25 Betriebliches Rechnungswesen
AC Nummer
AC07603258
Utheses ID
4053
Studienkennzahl
UA | 157 | | |
