Detailansicht

Zur Relevanz video- und eye-trackingbasierter Wahrnehmungs- und Beobachtungstrainings im Handlungsfeld Bewegung und Sport
Marius Pimishofer
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Zentrum für Sportwissenschaft und Universitätssport
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Lehramtsstudium UF Bewegung und Sport UF Geographie und Wirtschaftskunde
Betreuer*in
Konrad Kleiner
Volltext herunterladen
Volltext in Browser öffnen
Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.45869
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30684.52898.708363-9
Link zu u:search
(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Interventionen bei sportlichen Handlungssituationen erfordern Wahrnehmungs- und Beobachtungseigenschaften. Somit ist die handelnde Person, deren Aufgabe in der Strukturie-rung dementsprechender sportlicher Situationen gefordert, eine zufrieden stellende Lösung zu generieren. Lehrkräfte in Bewegungs- und Sportunterrichtssituationen stehen hierbei als Galionsfiguren im Mittelpunkt des Interesses. Sie bilden das Bindeglied zwischen staatlichen oder verbandstechnischen Vorgaben sowie den Schülerinnen und Schülern wie auch Sport-lerinnen und Sportlern, die im Zuge von Ausbildungen mit den Auflagen als auch der Pädagogin und dem Pädagogen in Verbindung treten. Personen im staatlichen wie auch privatwirtschaftlichen Bereich sind als Dienstleister gefordert, einen attraktiven, abwechslungsreichen sowie staatlichen wie auch verbandstechnischen Anforderungen erfüllende Unterrichtssituationen zu gestalten. Das diese Vorgaben aufgrund immer inhomogeneren Gruppen, größer werdenden Gruppenzahlen als auch einem immer stärker werdenden Leistungsgefälle die Arbeitenden in diesem Bereich vor neue Herausforderungen stellt, ist nunmehr kein Geheimnis. Viel häufiger werden die Bürden noch weiter erhöht, Akzeptanz oder gar Erleichterung wird nicht geboten. Im Gegenteil, ein Len-ken auf Probleme wie auch Lösungsvorschläge wird oftmals als irrelevantes Nebengeräusch abgetan, häufiger noch von Unvermögen der Pädagogin oder des Pädagogen gesprochen. Aufgrund der zuvor angeführten Situation ist es schließlich notwendig, Maßnahmen oder Entwicklungen einzusetzen, um die Lehrkräfte bei der Bewältigung ihrer Handlungen zu un-terstützen. Als die einzige Lösung kann dieser Ansatz jedoch nicht gesehen werden. Vielmehr ist es eine Form, für Schülerinnen und Schüler wie auch Kundschaften im privaten Be-wegungs- und Sportunterricht innerhalb des bestehenden Rahmengeflechtes eine weitere Qualitätsverbesserung anzugeben, um Fortschritte wie auch Entwicklungspotential zu bieten. Durch den Einsatz neuer Medien in der Unterrichtsforschung wird versucht, neue Technologien für eine Weiterentwicklung zu nutzen. Hierbei muss allerdings auch kritisch angeführt werden, dass nur durch den Einsatz neuester Varianten keinesfalls auf bisherig gut funktionierende unterrichtsmethodische Praktiken verzichtet werden soll. Medien können, kritisch betrachtet und sinnvoll eingesetzt, einen wertvollen Beitrag zur Verbesserung des Unter-richts liefern. Keinesfalls können sie jedoch den Menschen in Unterrichtssituationen ersetzen, das menschliche Wissen ist hierbei unersetzbar. Mit Hilfe visueller Wahrnehmungs- und Beobachtungsstudien erhofft sich die Wissenschaft, dass die Unterrichtsqualität für Bewegungs- und Sportlehrkräfte verbessert und folge dessen auch für Schülerinnen und Schüler einen Nutzen liefert. Im Zusammenhang mit der vorliegenden Abschlussarbeit werden Verknüpfungen aus dem wahrnehmungstheoretischen Kontext in Kombination mit motorischen Lerntheorien sowie sicherheitsrelevanter Aspekte gebracht. Vorgebrachte Studienergebnisse versuchen, einen Einblick in bisherige Ergebnisse zu liefern. Anhand der Aufarbeitung wird ersichtlich, dass in allen Teilbereichen noch forschungspotential sowie Aufklärungsarbeit von Nöten erscheint, um handfeste und wissenschaftlich begründete Aussagen formulieren zu können.
Abstract
(Englisch)
Intervening in a situation of sportive activity demands a great level of cognition and observational skills. Therefore the structural approach of the acting person within this sportive situa-tion is required to reach a satisfying solution. The focus within physical education is therefore on the sports teacher, as he/she acts as a link between governmental and club imposed regulations and the students, as well as sports men, when being confronted with these regulations in the course of their education. In the public and private sector service providers are supposed to run their sports classes in an attractive, compliant way, with a great degree of variety. It’s no secret that these require-ments are exposed to new challenges, such as the increasing number of students within a group, inhomogeneous groups and a decline in performance which becomes vaster and vaster. In many cases these obstacles to great performance are being addressed with accusations of misfit and failure on the side of the pedagogue, as supposed to support and ac-ceptance of the situation. Due to the situation outlined above it is required to find measures to support pedagogues. Moreover, this will be a chance for further quality development when it comes to students and clients within the private sector, allowing them to fully develop their potential within the given constraints. By utilizing new media within science of education one tries to develop new techniques for development. In shall be noted at this point that this doesn´t make any of the existing educa-tional techniques redundant. Used with a sceptical lens new media can make an advantageous contribution towards the improvement of sports classes. However, it needs to be pointed out that under no circumstance new media can replace a human in an educational context. Cognition and observational studies are conducted in order to increase the quality of sport pedagogues and at the same time increase benefits for students. This thesis will outline links established within the cognitive context in combination with motoric learning theories as well as health and safety related aspects. Results of this study will outline first outlooks of results to date. Within the conclusion it will become apparent that there´s still a lot of potential for further research as well as the need for awareness building in order to establish scientifically founded statements.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
Training of awareness motoric learning health and safety related aspects video and eye-tracking based results
Schlagwörter
(Deutsch)
Wahrnehmungstraining motorisches Lernen sicherheitsrelevante Erscheinungen Video- und Eye-Tracking basierte Ergebnisse
Autor*innen
Marius Pimishofer
Haupttitel (Deutsch)
Zur Relevanz video- und eye-trackingbasierter Wahrnehmungs- und Beobachtungstrainings im Handlungsfeld Bewegung und Sport
Publikationsjahr
2017
Umfangsangabe
86 Seiten : Illustrationen
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Konrad Kleiner
Klassifikationen
76 Sport, Freizeit, Erholung > 76.10 Sport, Sportwissenschaft: Allgemeines ,
76 Sport, Freizeit, Erholung > 76.29 Sport, Sportwissenschaft: Sonstiges
AC Nummer
AC13647293
Utheses ID
40587
Studienkennzahl
UA | 190 | 482 | 456 |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1