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Litigation Coverage
Führungspersönlichkeiten im Fokus der Justizberichterstattung
Laura Holzer
Art der Arbeit
Magisterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Magisterstudium Publizistik-u.Kommunikationswissenschaft
Betreuer*in
Sabine Einwiller
DOI
10.25365/thesis.45883
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-24618.50462.386253-6
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Führungspersönlichkeiten bekannter Wirtschaftsunternehmen sind nicht selten Gegenstand journalistischer Beiträge, in denen deren mediale Reputation konstituiert wird. Dabei kann es um einen für das Unternehmen erzielten Erfolg oder Misserfolg, um Personalentscheidungen oder um CSR-Maßnahmen gehen. Was aber passiert, wenn die Führungsperson in einen Rechtsstreit verwickelt ist? In so einem Fall werden prozessunabhängige schnell zu prozessbezogenen Artikeln, der oder die Angeklagte ist Gegenstand der sogenannten Litigation Coverage – der Berichterstattung rund um Strafprozesse. Zu beantworten, wie sich dieser Umstand auf die mediale Reputation der betroffenen Führungspersönlichkeiten auswirkt, war das Ziel der vorliegenden Arbeit.
Anhand der Beispiele von bekannten österreichischen Führungspersönlichkeiten, welche alle das Interesse der Öffentlichkeit durch vermeintlich begangene Straftaten erregten, wurde ein Vergleich der medialen Reputationskonstitution von prozessunabhängiger sowie von prozessbezogener Berichterstattung gezogen. Vorab wurden in einem theoretischen Teil maßgebliche Themen wie Litigation Coverage, Medien und Öffentlichkeit sowie Reputation erläutert. Außerdem beschäftigen sich weitere Kapitel mit rahmengebenden Thematiken, wie zum Beispiel der Litigation PR, den rechtlichen und ethischen Grenzen der Justizberichterstattung und der Medialisierung. Neben dem Relationalen Vertrauensmodell nach Mayer, Davis und Schoorman und den von Schwartz definierten, kulturübergreifend geltenden Werten bildete hauptsächlich das von Eisenegger entwickelte Konzept der dreidimensionalen Reputation den Grundstein der Theorie, anhand der die zu überprüfenden Hypothesen gebildet wurden.
Besagte Hypothesen wurden im anschließenden empirischen Teil überprüft. Dieser basiert auf einer Methodentriangulation von qualitativer und quantitativer Inhaltsanalyse, anhand der sowohl prozessunabhängige wie auch prozessbezogene Zeitungs- und Magazinartikel der letzten zehn Jahre untersucht wurden, welche die ausgewählten Führungspersönlichkeiten zum Gegenstand haben. Die Analyse der erhobenen Daten konnte Aufschluss über die Unterschiede der medialen Reputation der prozessunabhängigen Berichterstattung und der Litigation Coverage geben.
Abstract
(Englisch)
Managers of well-known business companies are often mentioned in media articles in which their reputation is constituted. The topics of these articles vary from the company’s success or failure, to personnel decisions and CSR activities. But what happens, if the manager is involved in litigation? In such a case, the non-litigation coverage is most likely turned into litigation coverage. The aim of this thesis was to demonstrate, how the afore mentioned circumstance affects the media reputation of the manager in question.
A comparison between the constitution of media reputation in non-litigation and in litigation coverage was drawn on the basis of examples of famous Austrian managers, who have attracted the public’s attention due to allegedly commited felonies. But before the study was conducted, essential topics such as litigation coverage, media and the public as well as reputation were examined in the thesis‘ theoretical part. Moreover, it deals with other related topics like litigation PR, the legal and ethical boundaries of litigation coverage and mediatisation. Besides the integrative model of organizational trust of Mayer, Davis and Schoorman and Schwartz’s cross-culturally valid values, the hypothesises were primarily construed on the basis of Eisenegger’s approach of the three-dimensional reputation.
The empirical part deals with the testing of those hypothesises. This was done by analysing non-litigation as well as litigation coverage from the past ten years mentioning the said managers with both, a qualitative and quantitative content analysis. The collected data gives some indication of the differences between the managers‘ media reputation constituted in non-litigation and in litigation coverage articles.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Englisch)
litigation coverage managers CEOs reputation three-dimensional reputation integrative model of organizational trust Court of Justice Court of Public Opinion
Schlagwörter
(Deutsch)
Litigation Coverage Führungspersönlichkeiten Reputation dreidimensionale Reputation Relationales Vertrauensmodell Court of Justice Court of Public Opinion
Autor*innen
Laura Holzer
Haupttitel (Deutsch)
Litigation Coverage
Hauptuntertitel (Deutsch)
Führungspersönlichkeiten im Fokus der Justizberichterstattung
Publikationsjahr
2017
Umfangsangabe
101 Seiten, 42 ungezählte Blätter : Illustrationen
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Sabine Einwiller
Klassifikation
05 Kommunikationswissenschaft > 05.30 Massenkommunikation, Massenmedien: Allgemeines
AC Nummer
AC13794595
Utheses ID
40601
Studienkennzahl
UA | 066 | 841 | |
