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Determinanten des Wissenstransfers in Clusterbeziehungen Fallbeispiel: Ökoenergiecluster Oberösterreich (OEC)
Fallbeispiel: Ökoenergiecluster Oberösterreich (OEC)
Claudia Privasnik
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Wirtschaftswissenschaften
Betreuer*in
Josef Windsperger
DOI
10.25365/thesis.542
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29398.20604.867455-3
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Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Der Schwerpunkt der vorliegenden Arbeit liegt auf dem Thema Clusterbeziehungen im
Zusammenhang mit Wissenstransfer und der Determinanten der Wahl des geeigneten
Transfermechanismus und des Vertrauens in Unternehmenskooperationen. Seit einigen
Jahren ist das Modewort „Cluster“ aus der Wirtschaftspolitik nicht mehr wegzudenken,
auch in Österreich haben sich in den letzten Jahren viele Cluster gebildet. Ebenso
existiert in der gängigen Fachliteratur aus den Bereichen Organisationstheorie und
Management eine Vielzahl von Studien, welche diese Thematik aufgreifen.
Im Zusammenhang mit der Media Richness Theorie wird versucht, eine Verbindung
zwischen der Kodifizierbarkeit und der Lehrbarkeit des zu übertragenden Wissens, der
Vertrauensbeziehung und der Wahl der geeigneten Wissenstransfermechanismen herzustellen.
Nach der Media Richness Theorie wird zwischen Transfermechanismen mit
niedriger Informationsreichhaltigkeit (z.B. E-Mail, Telefon, Briefverkehr) und jenen mit
hoher Informationsreichhaltigkeit (z.B. persönliche Treffen, MA-Schulungen und
Trainings, etc.) unterschieden.
Die vorliegende Arbeit soll einen Einblick in die bevorzugte Verwendung von Wissenstransfermechanismen
in Clusterbeziehungen geben, dafür wurden folgende Annahmen
aufgestellt: Kodifiziertes Wissen wird überwiegend mittels Transfermechanismen mit
niedriger Informationsreichhaltigkeit ausgetauscht und lehrbares Wissen mittels
Transfermechanismen mit hoher Informationsreichhaltigkeit. Des weiteren wurde
angenommen, dass der Grad des Vertrauens ebenso die Wahl eines geeigneten
Transfermechanismus beeinflusst. Im speziellen wurde angenommen, dass im Falle
enger Vertrauensbeziehungen in Clusterunternehmen für kodifiziertes Wissen eher
Transfermechanismen mit niedriger Informationsreichhaltigkeit und für lehrbares
Wissen eher Transfermechanismen mit hoher Reichhaltigkeit verwendet werden.
Die sechs aus der relevanten Literatur hergeleiteten Hypothesen werden anhand der
Daten aus 20 Unternehmen des Ökoenergieclusters Oberösterreich (OEC) überprüft.
Die einzelnen Ergebnisse erweisen sich als signifikant bis schwach signifikant und
unterstützen die Hypothesen.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Cluster Informationsreichhaltigkeit Media Richness Theorie Wissenstransfer Vertrauen
Autor*innen
Claudia Privasnik
Haupttitel (Deutsch)
Determinanten des Wissenstransfers in Clusterbeziehungen Fallbeispiel: Ökoenergiecluster Oberösterreich (OEC)
Hauptuntertitel (Deutsch)
Fallbeispiel: Ökoenergiecluster Oberösterreich (OEC)
Publikationsjahr
2008
Umfangsangabe
97 S.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Josef Windsperger
Klassifikation
85 Betriebswirtschaft > 85.06 Unternehmensführung
AC Nummer
AC06716353
Utheses ID
407
Studienkennzahl
UA | 157 | | |
