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Das Verschwinden des Fremden
eine phänomenologische Annäherung an das Fremde anhand der Konzepte Bernhard Waldenfels
Kerstin Humitsch
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Philosophie und Bildungswissenschaft
Betreuer*in
Reinhold Stipsits
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.4584
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29774.51295.405760-7
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Diese Arbeit beschäftigt sich mit dem Phänomen des Fremden. Das Interesse, das hier nachgegangen wird, bezieht sich auf das Verschwinden des Fremden. Anhand der Konzepte von Bernhard Waldenfels wird auf phänomenologisch-hermeneutischen Weg versucht, eine Erkenntnis, in Bezug auf das Verschwinden des Fremden, zu gewinnen. Dieser Arbeit zeigt auf, wie wichtig und notwendig die Existenz des Fremden und die Erfahrungen mit dem Fremden sind. Durch die Globalisierung und die hohe Mobilität sind wir heute mit einer Vielzahl von Kulturen in unserem Lebensraum konfrontiert und damit stellt sich gleichzeitig die Frage, wie mit diesen Kulturen umgegangen werden soll, ohne Konfliktsituationen heraufzubeschwören. Der Umgang mit dem Fremden, mit der fremden Kultur, vor allem mit den Differenzen, gehört zu den täglichen Herausforderungen eines jeden Menschen. Das Reisen selbst, ist eine ideale Möglichkeit an einer Auseinandersetzung mit dem Fremden teilzuhaben. Man reist ins Unvertraute, Unbekannte und ist plötzlich von Ungleichheiten umgeben und konfrontiert, die man entweder abblockt, oder man versucht mit ihnen zu leben, sie zu respektieren und zu bewahren. Erst auf Reisen oder im Austausch mit Fremden, Anderen, kann man sich selbst entdecken bzw. auf die Suche nach sich selbst gehen. Die Erkenntnis, die aus dieser Arbeit gewonnen wurde, ist, dass das Fremde auch im Zeitalter der Globalisierung nicht verschwinden wird. Denn das Fremde ist etwas, dass sich jeglichen Zugriff entzieht. Es lässt sich nicht bestimmen oder lokalisieren. Würden wir das Fremde bestimmen können, so wäre es nicht mehr, was es zu sein beansprucht – fremd. Das Fremde beginnt und endet bei uns selbst.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Phänomenologie Fremdheitserfahrung Eigenes und Fremdes Responsivität Reisen Erfahrung Bernhard Walenfels Fremdheit Interkulturalität
Autor*innen
Kerstin Humitsch
Haupttitel (Deutsch)
Das Verschwinden des Fremden
Hauptuntertitel (Deutsch)
eine phänomenologische Annäherung an das Fremde anhand der Konzepte Bernhard Waldenfels
Publikationsjahr
2009
Umfangsangabe
105 S.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Reinhold Stipsits
Klassifikationen
79 Sozialpädagogik > 79.00 Sozialpädagogik, Sozialarbeit: Allgemeines ,
79 Sozialpädagogik > 79.60 Bildungsarbeit: Allgemeines ,
79 Sozialpädagogik > 79.62 Kulturarbeit ,
80 Pädagogik > 80.43 Intellektuelle Bildung ,
80 Pädagogik > 80.45 Ethische Erziehung
AC Nummer
AC07677811
Utheses ID
4073
Studienkennzahl
UA | 297 | | |
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