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Biologische Aktivität eines neu synthetisierten Triazol-Derivats (MGtr7) an isolierten Meerschweinchenorganen
Konstantinos Anastasiou
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Lebenswissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Diplomstudium Pharmazie
Betreuer*in
Christian Studenik
DOI
10.25365/thesis.46031
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-12686.92552.560962-6
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Im Rahmen dieser Diplomarbeit wurde die pharmakologische Wirksamkeit des neu synthetisierten Triazol-Derivats MGtr7 an verschiedenen Meerschweinchenorganen untersucht.
An den isolierten Präparaten des rechten Vorhofs und der Papillarmuskeln wurde die Änderung der Chronotropie bzw. der Inotropie unter Einfluss der Testsubstanz getestet. Die glattmuskulären Präparate der absteigenden Aorta und der Pulmonalarterie dienten zur Messung des relaxierenden Effektes der Substanz. Deren spasmolytische Eigenschaften auf den GI-Trakt wurden mithilfe von Darmpräparaten erforscht.
Auf die Papillarmuskeln hat die Substanz eine mäßige Abnahme der Kontraktionskraft ausgeübt. Bei der gleichen Substanzkonzentration wurde aber der rechte Vorhof sehr stark beeinflusst, indem seine Schlagfähigkeit aufgehoben wurde. Auf die glattmuskulären Organe hat das Triazol eine signifikante relaxierende Wirkung aufgewiesen. Trotzdem war diese Wirkung nur am terminalen Dünndarm am bedeutendsten, wobei eine EC50 von 31 μmol/l ermittelt wurde. Bei den Präparaten der Aorta und der Pulmonalarterie war die Abnahme der Kontraktionskraft nicht so stark ausgeprägt und deswegen könnte der EC50-Wert nicht ermittelt werden.
Die Experimente haben gezeigt, dass die Testsubstanz keine gewebsselektiven Eigenschaften besitzt, da trotz der außergewöhnlichen spasmolytische Aktivität am terminalen Dünndarm wurden auch die Eigenschaften der restlichen isolierten Präparate beeinflusst.
Außerdem wurde mitlhilfe eines bekannten NOS-Inhibitors bewiesen, dass der spasmolytische Effekt von MGtr7 nicht auf die Stimulierung der endothelialen NO-Synthase basiert. Aus diesem Grund müssen weitere Untersuchungen durchgeführt werden, um eine genauere Aussage über den Wirkmechanismus der Substanz treffen zu können.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Papillarmuskel rechter Vorhof Aorta Arteria pulmonalis terminales Ileum Meerschweinchen Kontraktionsmessung Triazol-Derivat
Autor*innen
Konstantinos Anastasiou
Haupttitel (Deutsch)
Biologische Aktivität eines neu synthetisierten Triazol-Derivats (MGtr7) an isolierten Meerschweinchenorganen
Publikationsjahr
2017
Umfangsangabe
61 Seiten : Illustrationen, Diagramme
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Christian Studenik
Klassifikation
44 Medizin > 44.38 Pharmakologie
AC Nummer
AC13673212
Utheses ID
40731
Studienkennzahl
UA | 449 | | |
