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Der Einfluss von Selbstbewusstsein und Zubereitung auf die Bewertung von Smoothies
Iris Bacik
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Lebenswissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Ernährungswissenschaften
Betreuer*in
Jürgen König
DOI
10.25365/thesis.46148
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-18736.63242.678665-2
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Für mehr als die Hälfte der Österreicher ist Kochen ein wichtiger Bestandteil des Alltags. Die meisten geben an, gerne zu kochen und Selbstgekochtes lieber zu essen. Selbstgemachtes ist sehr beliebt und wird im Vergleich zu industriell gefertigten Produkten als besser angesehen und höher bewertet. Dieses Phänomen wurde beim Zusammenbauen von Kisten beobachtet und in der Folge Ikea-Effekt genannt. Hierzu wurden bereits einige Studien publiziert, die die Hintergründe des Effektes beleuchten. Im Zuge der Studien wurden zwei Gründe hervorgehoben, die für diesen Effekt entscheidend sein könnten. Zum einen der Arbeitsaufwand, der aufgebracht werden muss, zum anderen das Gefühl von Stolz und Kompetenz, das entsteht wenn man etwas geschaffen hat. Der Ikea-Effekt konnte mittlerweile auch im Zusammenhang mit der Zubereitung von Lebensmitteln beobachtet werden. In dieser Studie wurde der Ikea-Effekt in Bezug auf die Zubereitung von Smoothies untersucht. Zusätzlich wurde im Zuge der Studie eine Manipulation des Selbstbewusstseins durchgeführt.
Methodik: Es wurde ein 2 (Selbstzubereitung versus Zubereitung durch jemand anderes) x 2 (hohes Selbstbewusstsein versus niedriges Selbstbewusstsein) Studiendesign durchgeführt. Es wurden 120 Probanden rekrutiert. Die Probanden durchliefen der Reihe nach verschiedene Abschnitte des Versuchs. Zuerst erfolgte die Zubereitung des Smoothies, anschließend wurde das Selbstbewusstsein mit Hilfe unterschiedlich schwerer Mathematiktests manipuliert. Zuletzt fand die Verkostung statt, im Zuge derer ein Fragebogen ausgefüllt wurde.
Ergebnis: Die Manipulation des Selbstbewusstseins wurde erfolgreich durchgeführt. Es konnte kein signifikanter Unterschied bei den vier Gruppen in Bezug auf die getrunkene Menge, die Zahlungsbereitschaft, den geschätzten gesundheitlichen Wert und die Gesamtbewertung des Smoothies beobachtet werden. Es wurde beobachtet, dass männliche Probanden signifikant mehr Smoothie konsumierten als weibliche.
Diskussion: Das Vorhandensein des Ikea-Effektes, konnte in diesem Studiendesign nicht beobachtete werden. Gründe dafür könnten sein, dass durch das verwendete Smoothierezept keine ausreichende Trennschärfe geschaffen werden konnte, da dieser in sämtlichen Gruppen sehr gut bewertet wurde.
Abstract
(Englisch)
Eating out has become more and more popular. On the other hand in Austria still more than a half of the population prefers to cook their own meals at home, because they like it better. This “I cook it myself” effect has already been described by Dohle et al. in 2014. This study describes the different valuation of self-prepared products and products prepared by someone else. The participants were asked to taste a milkshake that was either self-prepared or prepared by someone else. As a result the liking of the self-prepared milkshake was much higher than that of the milkshake prepared by someone else. Other studies on this topic showed the importance of emotions in connection with this effect. Mochon et al. demonstrated in two experiments that the feeling of competence can raise the valuation of something self-made. Also the feeling of self-confidence is a very important mediator for the appearance of the so called Ikea Effect, which was first described during a trial were the participants had to build a box from Ikea. The present study tried to confirm these findings in an experiment, in which the participants prepared their own smoothie or had to taste a smoothie made by someone else. Before the tasting, the self-confidence was manipulated, to show the influence of this issue.
Methods: In this study we used a 2 (self-prepared versus prepared by someone else) x 2 (high self-confidence versus low self-confidence) design. Therefore, 120 participants, male and female, have been recruited. The first two groups had to prepare their own smoothie. After that they had to fill out a questionnaire and had to solve a short math test. This test was already used by Mochon et al. to manipulate the self-confidence of each participant. After the successful manipulation the participants were allowed to taste the smoothie and had to rate it and answer another questionnaire.
Results: There was no correlation between self-prepared smoothies and higher liking or willingness to pay. There was also no interaction between self-confidence and the outcome. Male participants significantly consumed more of the smoothie than female.
Discussion: Even though there were no findings on the influence of self-preparation on the liking of the products, further studies on this topic are reasonable to find possible ways to motivate people to cook their own meals. This could lead to an approach of public health projects promoting cooking as part of a healthier lifestyle.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Englisch)
Ikea-effect "I cooked it myself" effect smoothie self-confidence
Schlagwörter
(Deutsch)
Ikea-Effekt "I cooked it myself" Effekt Smoothie Selbstbewusstsein
Autor*innen
Iris Bacik
Haupttitel (Deutsch)
Der Einfluss von Selbstbewusstsein und Zubereitung auf die Bewertung von Smoothies
Publikationsjahr
2017
Umfangsangabe
VII, 62 Seiten : Diagramme
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Jürgen König
Klassifikation
44 Medizin > 44.21 Ernährung
AC Nummer
AC13693937
Utheses ID
40833
Studienkennzahl
UA | 066 | 838 | |
