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Das didaktische Potential von Graphic Novels im identitätsorientierten Literaturunterricht
Nina Kratz
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Lehramtsstudium UF Deutsch UF Französisch
Betreuer*in
Stefan Krammer
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.46200
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-21280.15778.953471-5
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Die Diplomarbeit setzt sich mit dem didaktischen Potential mehrerer Graphic Novels aus der Perspektive eines identitätsorientierten Literaturunterrichts im Unterrichtsgegenstand Deutsch auseinander. Die Arbeit ist an der Schnittstelle zwischen Identitätsforschung und Deutschdidaktik angesiedelt. Im Mittelpunkt steht hier das Konzept des „(Un)Doing Identity“. Wichtige kultur-, literatur- bzw. medienwissenschaftliche Theorien, die für die Analyse des Untersuchungsgegenstandes herangezogen werden, sind die Comicanalyse, die Intersektionalitätstheorie sowie die Gender und Queer Studies. Das Forschungsinteresse besteht darin, das didaktische Potential für einen Literaturunterricht zu erörtern, der auf die Identität von Schülerinnen und Schülern abzielt, wertschätzend ist und die Diversität der Schüler*innenpopulation berücksichtigt. Es wird von einer grundsätzlichen Vielfalt an Merkmalen, Eigenschaften, Religionen, Geschlechtern, Begabungen, Herkünften, sexuellen Orientierungen, etc. der Schüler*innen ausgegangen. Die Verschränkungen dieser Identitätskategorien werden aus einem intersektionalen Blickwinkel betrachtet, wobei im Vordergrund der Untersuchung die Kategorien Geschlecht und Sexualität stehen. Die drei Graphic Novels, die für dafür herangezogen werden, sind „Fun Home“ von Alison Bechdel, „Blau ist eine warme Farbe“ von Julie Maroh und „Vakuum“ von Lukas Jüliger. Es wurde festgestellt, dass Graphic Novels an sich Vorteile für identitätsorientierten Literaturunterricht bieten, da sie in besonderem Maß zur Reflexion anregen, welche für die Identitätsarbeit immanent wichtig ist. Queere Lektüre, die ein Staunen und Umdenken in Gang setzen kann, ist ebenso wie Stereotypen reproduzierende Literatur eine Herausforderung, der der identitätsorientierte Literaturunterricht begegnen kann. Förderlich ist jedenfalls Literatur, die subversiv und vielfältig ist, Fragen stellt und die Lesemotivation aufrecht erhält oder steigert.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
identity-focused identity graphic novels queer studies gender studies Fun home Blue is the warmest colour literature novels comic strips comics heteronormativity teaching literature
Schlagwörter
(Deutsch)
Graphic Novels Comics Romane Identität Identitätsforschung identitätsorientierter Literaturunterricht Literatur Intersektionalitätstheorie Intersektionalität Pädagogik der Vielfalt Fun Home Blau ist eine warme Farbe Le bleu est une couleur chaude Vakuum Gender Gender studies Queer studies Heteronormativität Didaktik Deutschdidaktik Deutschunterricht
Autor*innen
Nina Kratz
Haupttitel (Deutsch)
Das didaktische Potential von Graphic Novels im identitätsorientierten Literaturunterricht
Paralleltitel (Englisch)
The didactic potential of graphic novels in identity-focused teaching of literature
Publikationsjahr
2017
Umfangsangabe
115 Seiten : Illustrationen
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Stefan Krammer
Klassifikationen
17 Sprach- und Literaturwissenschaft > 17.94 Literarische Einflüsse und Beziehungen, Rezeption ,
17 Sprach- und Literaturwissenschaft > 17.99 Literaturwissenschaft: Sonstiges ,
18 Einzelne Sprachen und Literaturen allgemein > 18.02 Germanische Sprachen und Literaturen: Allgemeines ,
80 Pädagogik > 80.36 Erziehung und Gesellschaft ,
80 Pädagogik > 80.60 Schreibunterricht, Leseunterricht ,
80 Pädagogik > 80.99 Pädagogik: Sonstiges ,
81 Bildungswesen > 81.51 Lernprozess ,
81 Bildungswesen > 81.61 Didaktik, Hochschuldidaktik ,
81 Bildungswesen > 81.72 Schulische Erziehung ,
81 Bildungswesen > 81.77 Sekundarstufe II
AC Nummer
AC13693630
Utheses ID
40877
Studienkennzahl
UA | 190 | 333 | 347 |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1