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"Dialekt" als (Komponente der) Lehrerinnensprache
eine Spracheinstellungs- und Sprachwahrnehmungsstudie unter Pädagoginnen an Linzer und Innviertler Volksschulen
Leonie Sophie Ortner
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Lehramtsstudium UF Italienisch UF Deutsch
Betreuer*in
Manfred Glauninger
DOI
10.25365/thesis.46397
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-28289.89854.836054-7
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Den Untersuchungsgegenstand der vorliegenden Diplomarbeit bilden die Einstellungen und
Wahrnehmungen von Linzer und Innviertler Volksschullehrerinnen zu bestimmten Varietäten
und Sprechlagen (im empirischen Teil evoziert unter „Dialekt“, „nahe am Dialekt“, „nahe am
Hochdeutschen“ und „Hochdeutsch“) der deutschen Sprache im schulischen Kontext. Fachlich
ausgedrückt geht es also um die attitudinal-perzeptive Dimension der (Variation der) „Lehrerinnensprache“ an oberösterreichischen Volksschulen unter Fokussierung des „Dialekts“. Zentraler Ausgangspunkt dieser Arbeit war zum einen die in der Forschungsliteratur immer wieder erwähnte Dialektfreundlichkeit und -loyalität der Oberösterreicherinnen und Oberösterreicher, zum anderen die gesellschaftliche Bedeutung der Standardsprache im Kontext von Schule und Bildung.
Die übergeordnete Forschungsfrage dieser Arbeitet lautet:
Welchen Stellenwert hat Dialekt an Linzer und Innviertler Volksschulen? Die Arbeit besteht aus zwei Teilen, einem theoretisch-hermeneutischen und einem empirischen.
Der erste Teil behandelt theoretische Aspekte bezüglich der (Variation der) „LehrerInnensprache" unter besonderer Berücksichtigung des (Stellenwerts des) Dialekts im schulischen Kontext. Ebenso werden darin, zur theoretischen Fundierung der Arbeit, zentrale Gesichtspunkte der soziolinguistischen Sprachvariationstheorie gemäß des „sprachdynamischen“
Ansatzes und der Sprachperzeptions- und Spracheinstellungsforschung dargelegt. Im empirischen
Teil werden vor allem Ergebnisse und Interpretationen in Bezug auf die durchgeführte Untersuchung aufgezeigt. Die Erhebung der Daten erfolgte indirekt, mittels Online-
Fragebogen. Gesamt wurden 100 Lehrerinnen aus den Bezirken Linz und Braunau am Inn, Ried im Innkreis und Schärding (Innviertel) befragt. Bei den Daten handelt es sich um Aussagen der Probandinnen hinsichtlich der (Variation der) „LehrerInnensprache“ an den entsprechenden Schulen, unter Fokussierung des „Dialekts".
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Lehrerinnensprache Volksschulen Oberösterreich Dialekt
Autor*innen
Leonie Sophie Ortner
Haupttitel (Deutsch)
"Dialekt" als (Komponente der) Lehrerinnensprache
Hauptuntertitel (Deutsch)
eine Spracheinstellungs- und Sprachwahrnehmungsstudie unter Pädagoginnen an Linzer und Innviertler Volksschulen
Publikationsjahr
2017
Umfangsangabe
153 Seiten : Diagramme
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Manfred Glauninger
Klassifikationen
17 Sprach- und Literaturwissenschaft > 17.20 Soziolinguistik: Allgemeines ,
17 Sprach- und Literaturwissenschaft > 17.25 Soziolinguistik: Sonstiges
AC Nummer
AC15006002
Utheses ID
41061
Studienkennzahl
UA | 190 | 350 | 333 |
