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Zwischen Performance und Praxis: zur Erkundung von Lernumgebungen am Beispiel Bewegungsräume und Sporthallen an Grundschulen
eine empirische Studie
Veronika Matzner
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Zentrum für Sportwissenschaft und Universitätssport
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Lehramtsstudium UF Bewegung und Sport UF Biologie und Umweltkunde
Betreuer*in
Konrad Kleiner
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.46558
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-19738.37442.486378-3
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Hintergrund: Die Entwicklungen der Pädagogik und Erziehungswissenschaft in den letzen Jahrzehnten gehen weg von einem Unterricht, in dem es rein um Wissensvermittlung geht, hin zu einem Erwerb an Kompetenzen durch forschendes und eigeninitiiertes Handeln. Um diesen Anforderungen gerecht zu werden muss sich auch der Lebens- und Erfahrungsraum „Schule“ mit verändern inklusive seiner Lernumgebungen. Bewegungsräume und Sporthallen sind in der heutigen Zeit, in der man unter andrem von Innenraumkindheit spricht, oft der einzige Ort, an dem Kinder und Jugendliche einen Großteil ihrer Bewegungszeit verbringen. Daher sollten sich auch die Bewegungsräume den neuen Gegebenheiten anpassen um eine modern gestaltete Lebensumgebung bieten zu können. Methode: Die Diplomarbeit besteht aus einem hermeneutisch theoretischen und einem quantitativ empirischen Teil. Um die gestellten Forschungsfragen beantworten zu können, stützt sich der erste Teil der Diplomarbeit auf eine Literaturrecherche. Diese wird hauptsächlich über den Online-Katalog der Universität Wien, den Gesamtkatalog des österreichischen Bibliothekenverbundes, die Suchmaschine u:search der Universitätsbibliothek und der Suchoberfläche MetaLib durchgeführt. Im zweiten Teil der Arbeit wird zum einen eine Bestandsaufnahme österreichischer Sporthallen aus Wien, Niederösterreich und dem Burgenland dargestellt. Zum anderen werden in einem Fragebogen insgesamt 218 volljährige Personen nach ihren Erinnerungen an die Sporthalle der eigenen Volksschule befragt. Außerdem werden in diesem Fragebogen unterschiedliche Turnsäle anhand von Fotos dargestellt, die die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf Grund ihrer Eindrücke und subjektiven Empfindungen beurteilen. Ergebnisse: Die Auswertung der Daten ergibt, dass sich 91,3% der Teilnehmerinnen und Teilnehmer sehr klar an den eigenen Turnsaal der Volksschule erinnern können und dass diese Erinnerungen zu einem großen Teil positiv behaftet sind beziehungsweise 70% der Befragten mit diesem ziemlich bis sehr zufrieden sind. Dieses Ergebnis korreliert mit den Erkenntnissen, die über die spontanen Assoziationen der Befragten gewonnen werden, da auch diese mehrheitlich mit positiven Empfindungen besetzt sind. Es wird klar, dass ein großer, heller Raum mit vielen Fenstern das Wohlbefinden positiv beeinflusst. Des Weiteren sind neben diesen Faktoren auch die Ausstattung und der freie Bewegungsraum essentiell, damit einen Raum für das Fach Bewegung und Sport geeignet ist. Ein dunkler und kleiner Raum wird hingegen negativ bewertet. Des Weiteren kommt die Auswertung zu dem Ergebnis, dass keine Korrelation zwischen der heutigen Sportlichkeit der Befragten und der Zufriedenheit mit dem Turnsaal besteht. Die Ergebnisse über die Bodenbeschaffenheit eines Turnsaals sind zum Teil kontrovers. Sowohl Kunststoff-als auch Holzböden erhalten sehr gute Bewertungen, wobei die meisten Holzböden weniger einladend erscheinen als die gezeigten Kunststoffböden. Schlussfolgerungen: Um den erziehungswissenschaftlichen und pädagogischen Veränderungen der letzten Jahrzehnte gerecht zu werden, müssen Veränderungen und Neugestaltungen der räumlichen Gegebenheiten nicht nur möglich sein sondern auch tatsächlich umgesetzt werden. Lernumgebungen müssen nachhaltig geplant werden, um zukünftigen Generationen einen zeitgerechten Unterricht zu ermöglichen.
Abstract
(Englisch)
Background: Over the last decades the trend in educational science has turned away from a pure transfer of knowledge towards a more self-initiative, exploratory approach to teaching and learning. To fit in requirements it is crucial that the environment and infrastructure in schools also readjusts and evolves. In the present time the gym at school is the only place to do sports for most children and youngsters. Therefore the gym should adapt these new conditions to ensure a modern, state of the art environment. Method: On one side an inventory of different Austrian gyms in Vienna, Lower Austria and Burgenland is presented. On the other side an overall of 218 full-aged individuals are questioned in a survey on their personal memories about their gym in elementary school. This questionnaire also visualizes several different gyms which the participants need to evaluate by their own subjective impression. Results: The result of the survey has reveal that 91,3% of the participants have very clear memory of their own gym at school. These memories have largely a positive connotation and 70% of the participants are quiet or even very satisfied with their gym. The interpretation of the data shows clearly that a vast, bright room with numerous windows affects the individual sense of well-being in a positive way. Furthermore other indicators then the ones mentioned above are the equipment and enough free space to exercise to guarantee a facility that is suited for today’s physical education. The evaluation of the survey comes to the conclusion that there is no correlation between the present sportiness of the participants and the satisfaction of the gym at school. Conclusion: In order to comply with the pedagogical reforms and developments over the last decades it is necessary not only to enable the restructuration and modernisation of gyms at schools but also to execute those plans. The learning environment needs to be planned in a sustainable way to enable future generations a modern and opportune tuition.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
learning environment sport halls primary school
Schlagwörter
(Deutsch)
Lernumgebung Bewegungsraum Grundschule
Autor*innen
Veronika Matzner
Haupttitel (Deutsch)
Zwischen Performance und Praxis: zur Erkundung von Lernumgebungen am Beispiel Bewegungsräume und Sporthallen an Grundschulen
Hauptuntertitel (Deutsch)
eine empirische Studie
Paralleltitel (Englisch)
Between performance and practice - an empirical study to research the learning environment of sport halls in primary schools
Publikationsjahr
2017
Umfangsangabe
168 Seiten : Illustrationen, Diagramme
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Konrad Kleiner
Klassifikation
30 Naturwissenschaften allgemein > 30.30 Naturwissenschaften in Beziehung zu anderen Fachgebieten
AC Nummer
AC13715085
Utheses ID
41202
Studienkennzahl
UA | 190 | 482 | 445 |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1