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Eine qualitative vergleichende Analyse der Makromyzeten im Pesenbachtal (Feldkirchen an der Donau, OÖ) im Herbst 2015 und 2016 unter Einbeziehung der Witterung
Miriam Lötsch
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Naturwissenschaften und Mathematik
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Lehramtsstudium UF Biologie und Umweltkunde UF Haushaltsökonomie und Ernährung
Betreuer*in
Irmgard Krisai-Greilhuber
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.46572
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-19738.07172.506877-9
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Im Zuge dieser Diplomarbeit wurde in zwei aufeinanderfolgenden Herbstmonaten des Jahres 2015 und 2016 eine qualitative Kartierung der heimischen Pilze im Naturschutzgebiet des Pesenbachtals durchgeführt. Dieses Kerbtal befindet sich in der Gemeinde Feldkirchen an der Donau, welche dem Bezirk Urfahr-Umgebung angehört. Der Untersuchungszeitraum erstreckte sich jeweils von Ende September bis Mitte November. Dabei wurde ein Teilgebiet des Pesenbachtals, der Prälatensteig, in regelmäßigen Abständen von maximal zwei Wochen auf den vorherrschenden Pilzbestand untersucht. Anschließend wurden die Funde mit Hilfe von Frau Prof. Mag. Dr. Irmgard Krisai-Greilhuber vom Department für Botanik und Biodiversitätsforschung der Universität Wien, sowie Mitgliedern der Österreichischen Mykologischen Gesellschaft, bestimmt. Ziel dieser Arbeit war es durch die qualitative Erhebung des Pilzbestandes in einem Teilgebiet des Pesenbachtals, einen Beitrag zur Pilzkartierung Österreichs zu leisten. Weitere Aspekte dieser Studie sind die Charakterisierung der wichtigsten makro- und mikroskopischen Merkmale der gefundenen Pilzarten, sowie deren Ökologie und Verbreitung. Die Untersuchungen und Analysen beinhalteten auch die Auswirkungen der klimatischen Veränderungen der meteorologischen Sommermonate 2015 und 2016 auf das Pilzwachstum und auf die Diversität. In den beiden Erhebungsjahren wurden insgesamt 109 Arten dokumentiert, wobei 50 Taxa im Herbst 2015 und 59 Taxa im gleichen Zeitraum 2016 gefunden wurde. Nur 19 (17%) der 109 Arten waren dabei übereinstimmend, die verbleidenden 83% unterschiedlich, wodurch eine hohe Artendiversität in den Erhebungsjahren belegt ist. Die Arten verteilten sich auf insgesamt 9 verschiedene Ordnungen, wobei Agaricales in beiden Jahren mit über 50% deutlich dominierten. Die Ordnung Cantharellales konnte 2015 nicht entdeckt werden, bei Boletales und Russulales wurde eine Steigerung im Artaufkommen von 2015 auf 2016 dokumentiert. Merkliche Unterschiede konnten im Zuwachs der Mykorrhizapilze verzeichnet werden. Bei einem detaillierten Vergleich zwischen dem ersten Erhebungszeitpunkt 2015 mit dem von 2016, wurde eine beinahe signifikante Steigerung der gefundenen Taxa festgestellt. Durch die ausgeprägte Artendiversität in den beiden Erhebungsjahren lässt sich vermuten, dass klimatische Bedingungen einen Einfluss auf das Pilzwachstum ausgewählter Arten zeigen. Um sichere Ergebnisse über die Auswirkungen des Klimas auf den Pilzbestand aufstellen zu können, müsste diese Studie noch über mehrere Jahre weitergeführt werden. Abschließend lässt sich sagen, dass diese Arbeit einen Einblick in die spätsommerliche Pilzdiversität unter Berücksichtigung der witterungsbedingten Auswirkungen des Extremsommers 2015 im Gebiet des Prälatensteigs gibt.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Makromyceten Analyse qualitativ Pesenbachtal Witterung Vergleich 2015 und 2016
Autor*innen
Miriam Lötsch
Haupttitel (Deutsch)
Eine qualitative vergleichende Analyse der Makromyzeten im Pesenbachtal (Feldkirchen an der Donau, OÖ) im Herbst 2015 und 2016 unter Einbeziehung der Witterung
Publikationsjahr
2017
Umfangsangabe
157 Seiten : Illustrationen, Diagramme
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Irmgard Krisai-Greilhuber
Klassifikation
42 Biologie > 42.38 Botanik: Allgemeines
AC Nummer
AC13717482
Utheses ID
41215
Studienkennzahl
UA | 190 | 445 | 477 |
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